Bahnen- Wuppertal.de Strecken im Portrait

Bergisch-Märkische-Strecke (Tallinie)

Die Talstrecke wurde in voller Länge durch den Lückenschluss zwischen den Bahnhöfen Steinbeck der Düsseldorf-Elberfelder-Bahn und Döppersberg der Bergisch-Märkischen-Eisenbahngesellschaft (BME) zum 20.12.1848 (Döppersberg - Schwelm als erstes BME-Teilstück 9.10.1847) vervollständigt. Zu dieser Zeit war damit eine Fahrt von Düsseldorf durchs Tal weiter nach Hagen und Dortmund mit Anschluss an die Cöln-Mindener-Eisenbahn möglich. Im Jahre 1867 kam erst der Zweig Richtung Köln hinzu, deren Trasse im Bahnhof Gruiten abzweigt. In den nächsten Jahren nahm gerade diese Route einen großen Aufschwung durch die kürzeste Verbindung von Köln nach Hamm. Zu diesem Zeitpunkt war der heutige Streckenverlauf durchs Tal der Wupper also festgelegt, denn seit jener Zeit hat sich im Prinzip an der Relation Köln/Düsseldorf - Hagen nichts verändert. Neben Umbauten in diversen Bahnhöfen (u.a. mit dem neuen großen Rangierbahnhof in Vohwinkel Richtung westlicher Stadtgrenze, den es an dieser Stelle bisher überhaupt nicht gab)  war eine gewisse Veränderung bis zum Jahre 1914 zu verzeichnen, als auf der gesamten Tallinie nun zwei sog. Ortsgleise neben den alten Ferngleisen benutzt werden konnten (im Barmer Bereich gab es die teilweise schon länger). Damit verbunden war ein Neubau der Wupperbrücke in Sonnborn in der Form, wie wir sie heute kennen. Die neue viergleisige Bogenbrücke ersetzte den zweigleisigen, sechsbogigen Viadukt aus der Anfangszeit.   Verbindungen zur parallel verlaufenden Rheinischen Strecke am Nordrand der Stadt gab es zwischen Wt-Vohwinkel und Wt-Varresbeck (1896), zwischen Wt-Oberbarmen/Langerfeld und Wt-Wichlinghausen (1890) sowie, teilweise bereits  in Westfalen, zwischen Wt-Langerfeld und Schwelm-Loh (1914).
Unten wollen wir dann eine fotografische Reise auf der Tallinie unternehmen, und zwar von der Schwelmer Stadtgrenze bis hinter Vohwinkel. Zuvor aber zwei stimmungsvolle Betriebsaufnahmen des Fernverkehrs im Tal aus alten Dampflokzeiten.  
 

(c) Helmut Dahlhaus   www.bahnen-wuppertal.de

Schwelm/In der Graslake
Ein tolles Betriebsfoto, das vier Jahrzehnte alt ist. Im Bild die 03 1009 vom Bw Hagen-Eckesey mit dem legendären
 “Holzmindener”. Dieser fuhr auch nach der Elektrifizierung im Mai 1964 noch über ein Jahr lang mit Dampf. Den Zug
 gab es aber leider nur am Samstag, wo er um die Mittagszeit in Wt-Vohwinkel startete und vier Stunden später in
der Weserstadt ankam. Der Zug hat soeben die Wuppertaler Stadtgrenze verlassen und fährt nun die weitere Route
“einmal längs durch Westfalen” über Hagen, Unna, Paderborn und Altenbeken. Wir stehen an der Straße Graslake
in Schwelm, etwa dort, wo sich heute die S-Bahnstation Schwelm-West befindet (Foto vom Dezember 1965).
Foto Helmut Dahlhaus

Eine hoch interessante, für Fahrgäste nur bedingt einsehbare Trassierung gab/gibt es seit dem viergleisigen Ausbau zwischen den Stationen Wt-Zoo und Wt-Steinbeck. Denn hier wurde, ausgehend von den Ortsgleisen, in der östlichen Ausfahrt Zoo eine Rampenstrecke errichtet, die so etwa am engsten Durchlass zwischen Kiesberg und Nützenberg die vier Gleise kreuzte und in Höhe des ehemaligen Ablaufberges in den früher bedeutenden Güterbahnhof Steinbeck führte. Zwei Besonderheiten sind ein Markenzeichen der Talinie und stellen somit auch für die Modellbahner interessante Vorbilder dar. Denn sowohl im Bahnhofsbereich von Wt-Vohwinkel als auch im Langerfelder Bereich gab es früher Gleisdreiecke, im Osten dazu ein doppeltes! In Vohwinkel konnte man ehedem von der Essener Strecke zum einen den Personenbahnhof anfahren (wie heute), zum anderen durch eine Unterführung auch den westlich gelegenen Rangierbahnhof. Im Langerfelder Raum (heute noch sichtbar) war es bis vor gar nicht allzu langer Zeit auch möglich, aus Richtung Abstellbahnhof durch eine dritte Tunnelröhre auf die Remscheider Strecke zu fahren. Dazu gab es davor noch ein zweites Gleisdreieck durch eine ehemals vorhandene direkte Gleisverbindung zwischen der Wichlinghauser Strecke und dem Güterbereich von Langerfeld. Die Abzweigweiche dafür lag gleich hinter der Brücke über die Dahler Straße.          
                                  

(c) Klaus Hoffmann   www.bahnen-wuppertal.de

Überführungsbauwerk westlich beim Bf. Wt-Steinbeck
Ein tolles Foto aus der Dampflokzeit im Tal. Wir sind im Mai 1962 im östlichen Bereich vom Bahnhof Wt-Steinbeck auf
 Fotopirsch. Hier gibt es eine kreuzungsfreie Ausfädelung der Gleise von der Güterverladung (rechts mit Eselsrücken)
 über die Fern- und Nahverkehrsgleise hinweg. Hinter dem Stellwerk verknüpfen sich die Gütergleise mit dem links aus
dem Steinbecker Verschiebebahnhof (zwischen Personenbahnhof und Betriebswerk gelegen) kommenden Strang. Die
 Güterstrecke verläuft dann einige Längen oberhalb der viergleisigen BME-Trasse, um kurz vor der Station Wt-Zoolo-
gischer Garten niveaugleich wieder in die Fern- bzw. Nahverkehrsgleise einzufädeln. Die 01 1079 mit Ölhauptfeue-
rung kommt uns in schnittiger Lage mit einem schweren Schnellzug entgegen und wird wenige Zeit später ihren
 nächsten Stopp im Bf. Wt-Elberfeld ansteuern. Mit der Maschine vom Bw Osnabrück Hbf. wird es sich wohl um ei-
nen D-Zug nach Hamburg handeln, und der stolze Renner könnte auf der flachen “Rollbahn” in der norddeutschen
Tiefebene zwischen Osnabrück und der Hansestadt die Geschwindigkeit von 140 km/h voll ausspielen, sofern er darf.
Foto Klaus Hoffmann

Die Reichsbahnzeit und die ersten Jahrzehnte der Bundesbahn überstand die Tallinie trotz erheblicher Kriegsschäden weitgehend in der alten Form. Erst mit den einsetzenden Rückbaumaßnahmen ab den 1970er Jahren wurden viele - jetzt überflüssige - Gleise abgebaut oder zumindest durch einfachere Weichenverbindungen verändert. Mit Eröffnung der S-Bahnlinie S 8 von Mönchengladbach nach Hagen im Mai 1988 wurde auch der östliche Bahnhofskopf in Wt-Oberbarmen grundlegend umstrukturiert, so dass es jetzt eine neue zweigleisige Nahverkehrstrasse nach Wt-Langerfeld und weiter nach Schwelm gibt. Im Bahnhofsbereich von Wt-Vohwinkel wurde mit der Eröffnung der S-Bahnlinie S 9 nach Essen eine kreuzungsfreie Einfädelung zu den Nahverkehrsgleisen der S 8 gebaut (Eröffnung im Dezember 2003).  Die Tallinie zeigt sich also derzeit als durchgehend viergleisige Strecke zwischen der westlichen Station Vohwinkel und der östlichen in Langerfeld. Sowohl die Ferngleise (u.a. zwei IC/ICE pro Stunde) als auch die Ortsgleise (werktags stündlich 6 Züge pro Richtung) sind heute recht gut belegt. Im Güterverkehr war allerdings früher mehr los. Als Fotograf muss man oft “gezielt” warten, um einen Güterzug planmäßig zu erhaschen. Allerdings haben die letzten Jahre mit vielen Privatbahnloks vor den G-Zügen wieder für Zuwachs gesorgt (Umgehung Ruhrgebiet). Bei den Bildern der BME-Linie folgen wir (in etwa) einer Fahrt von Osten nach Westen, was zwischen den Stadtgrenzen eine Trasse von immerhin über fünfzehn Kilometern ausmacht!      
                        

(c) Helmut Dahlhaus   www.bahnen-wuppertal.de

Zwischen Schwelm und Wuppertal-Langerfeld
In der Relation von Wt-Vohwinkel nach Gevelsberg West waren bis zur Aufnahme des elektrischen Betriebes plan-
mäßig Wendezüge mit der Baureihe 78 anzutreffen. Nicht nur gab es es Garnituren mit den “Silberlingen”, vielfach
waren es sog. Umbaudreiachser und ein Steuerwagen aus der Serie der Mitteleinstiegswagen. Der Zug mit der 78
134 befindet sich auf dem Nahverkehrsgleis von Schwelm über Wt-Langerfeld nach Wt-Oberbarmen, unweit weg
von der Stadtgrenze zwischen Schwelm und Wuppertal. Hinter dem Zug liegen einige Gleise vom Güterbahnhof
Schwelm. Die 78 134 gehörte zusammen mit der 159 zu den letzten beiden Vohwinkler 78ern (Foto im Mai 1964).
Foto Helmut Dahlhaus

(c) Sammlung Helmut Dahlhaus   www.bahnen-wuppertal.de

Wuppertal-Langerfeld
Ein hochinteressantes Foto aus dem Jahre 1935. In der Nähe der Bahnstrecke in Langerfeld ist was los, denn ein
Ballon wird hier bald in die Lüfte gehen. Schaut man genau hin, kann man die Reklame der bekannten Kunstsei-
denfirma aus dem Tal lesen: “Glanzstoff-Bemberg Wuppertal”. Wer von den Fahrgästen des D 31 damals aus dem
 Fenster schaute, wird sich bestimmt angesichts des Motivs auch etwas gewundert haben. Derweil zieht die preußi-
sche P 10 unbeirrt weiter gen Oberbarmen. Der Altmeister der Bahnfotografie gibt die Loknummer mit 39 224 an.
Foto Carl Bellingrodt   Sammlung Helmut Dahlhaus

(c) VOBA   www.bahnen-wuppertal.de

Wt-Langerfeld/Kohlenstraße
Die neue Bahn darf natürlich nicht fehlen, auch wenn es “nur” die üblichen Nahverkehrszüge betrifft. Wir stehen an
der S-Kurve der Kohlenstraße, einem geschichtsträchtigen Ort. Denn kurz hinter der Werbetafel lag früher der Ein-
gang zum Bw Wuppertal-Langerfeld, das in seiner Funktion als Betriebsstätte von 1910 bis 1964 existierte. Nach der
 Elektrifizierung war das Werk sofort überflüssig. Einige Jahre wurden vom Bw Vohwinkel hier noch schrottreife Loks
 hinterstellt (quasi als “Angebot” für die Lokschildsammler!), später waren längere Zeit noch Güterwagen zu finden.
 Spätestens mit dem S-Bahnbau bis 1988 musste die Gegend umgestaltet werden, denn die vorne liegenden beiden
Ferngleise mussten verschwenkt werden und beanspruchten fortan einen Teil vom alten Bw-Areal. Früher verlief
die zweigleisige BME-Strecke auf der heutigen Nahverkehrstrasse, auf der zwei Tw 423 fahren (im Sommer 2005).
Foto VOBA

(c) Wilfried Sieberg   www.bahnen-wuppertal.de
(c) VOBA   www.bahnen-wuppertal.de

Bf. Wuppertal-Oberbarmen
 Die seit 1914 viergleisige BME-Trasse
durchs Tal beginnt in Wt-Oberbarmen
 (seit der S-Bahn 1988 ab Schwelm
 viergleisig). Der Bf. hiess bis zur Ver-
einigung von Elberfeld und Barmen
1930 “Barmen-Rittershausen”. Dort
gab es neben dem Empfangsgebäude
 -diagonal hinter der Lok- eine eigene
 Betriebswerkstätte, die dann in das
 neue Werk in Langerfeld aufging. Wir
 sind am 19. 1. 1963 bei eisiger Kälte
auf dem zugigen Bahnsteig. Auf Gleis
4 steht der Schnellzug D 93 nach
 Hamburg, bespannt mit der Öllok 01
 1058 vom Bw Osnabrück Hbf.. Ob der
 Halt auf diesem Gleis planmässig war
und vielleicht ein F-Zug auf Gleis 3
 überholen musste? Auf jeden Fall be-
kommt der Zug eine 86er angesetzt
 (nicht sichtbar), um die Steigung
Richtung Ennepetal zu bewältigen.
Foto Wilfried Sieberg

Bezirk Heidt/Herzogbrücke
Wer auf der Heckinghauser Straße die
 Herzogbrücke überquert, wird sicher
schon einen Blick auf die dahinfahren-
den Züge geworfen haben. Im Mai
1974 fahren vor den IC-Zügen meist
die Loks der Baureihe 103, die in den
 kommenden Jahren ein Sinnbild für das
 IC-Netz werden sollten. Rote Speise-
wagen und blaue Reisezugwaggons
 waren damals in den ICs nicht unge-
wöhnlich. Über dem Zug erkennen wir
die alte Barmer Feuerwache in Höhe
der Albertbrücke. Seit Ende 2004 gibt
es eine neue Ersatzwache, direkt am
Gaskessel in Heckinghausen gelegen.
Es ist nicht leicht, Schwebebahn und
Zug auf einem Bild einzufangen.
Foto VOBA

(c) VOBA   www.bahnen-wuppertal.de

Bezirk Heidt/Albertstraße
Im Frühjahr 1971 war in Höhe Heidter Berg/Albertstraße zwischen Oberbarmen und Barmen ein Bauzug im Ein-
satz. Zu dieser Zeit mussten noch einige Dampfloks vom Bw Wt-Vohwinkel für den Dienst herhalten. Da im Grunde
genug 50er vorhanden waren, sah man in der Regel diese Reihe (und nicht eine 94er). Als Lok am Aufnahmetag
fungierte die 050 532-1. In Wuppertal sah man in den 60er Jahren die 50er-Loks fast nur mit dem Kabinentender.
Foto VOBA

Wt-Unterbarmen/Siegesstraße
Ein Blick quasi auf das Mekka der
 Eisenbahnfotografie, denn in der oben
 liegenden Siegesstraße wohnte der
 Altmeister Carl Bellingrodt. Die VOBA-
Leute durften sein immenses Archiv
 erstmalig im Mai 1964 besuchen. Eine
 Lokpostkarte mit Sonderpreis für die
 jungen Fans kostete damals ganze
40 Pfennige! Loks der Baureihe V 36
waren seit dem Krieg auf den Wup-
pertaler Strecken immer zu finden.
Die 236 206 fährt auf dem besagten
 fünften Gleis vom Bahnhof Wt-Barmen
nach Wt-Unterbarmen. Im Hintergrund
 beherrschen die beiden Schornsteine
 des Barmer Kraftwerkes am Clef die
Szenerie (Bild aus dem Jahre 1978).
Foto Zeno Pillmann

Von allen vorhandenen
neun Bahnhöfen auf der
BME-Strecke durchs Tal
gibt es eigene Seiten!


mit vielen Hinweisen, historischen
 Bildern, Gleisplänen und Infoecken

Wt-Unterbarmen/Siegesstraße
Diese Szene ist ähnlich wie bei der
 236er-Aufnahme (Anhaltspunkt ist die
 Bogenbrücke), aber man steht unten
an den Gleisen. Die Trasse verläuft
hier ähnlich wie auf einer Terasse
 zwischen der Siegesstraße oben und
 den unteren Häusern auf dem Tal-
grund. Der Übergabezug vom Rbf. Wt-
Wichlinghausen mit der 051 798 be-
fährt die Nahverkehrsgleise nach Voh-
winkel. Vor der Mauer erkennt man
das sog. fünfte Gleis zwischen Barmen
 und Unterbarmen, auf dem die 236er
oben her kutschiert. Im Mai 1972
wurde der Güterzug an verschiedenen
 Tagen mit dem Auto mal “verfolgt”.
Foto VOBA

(c) Zeno Pillmann   www.bahnen-wuppertal.de
(c) VOBA   www.bahnen-wuppertal.de
(c) Sammlung VOBA   www.bahnen-wuppertal.de

Wuppertal-Unterbarmen
Die Wuppertaler Linie war seit Herbst 1936 an das im Aufbau befindliche Schnellfahnetz angeschlossen. Diese sah
zunächst verschiedene sternförmige Verbindungen von Berlin aus in die “Provinz” vor, dann bald aber auch einige
 Querverbindungen zwischen wichtigen Städten. Man konnte von den meisten deutschen Bahnhöfen früh am Morgen
 nach Berlin fahren und am Abend wieder zu Hause sein. Ein nächster Plan sah vor, die vorhandenen Verbindungen
 spiegelbildlich auszubauen, so dass die Züge am Morgen Berlin verlassen und in der Nacht dann wieder in der Reichs-
hauptstadt eintreffen sollten. Die ersten Tw-Einsätze gab es zwischen Hamburg unbd Berliin. Als nächster kam der
 “Fliegende Kölner” über Essen zum Zuge. Der Wuppertaler Kurs führte von Köln durch das Tal nach Berlin. In Hamm
wurde der Triebwagen mit einem gleichen Typ zusammengekuppelt, der auf der älteren Relation von Köln aus durch
das Ruhrgebiet angefahren kam. Zunächst gab es Einsätze von zweiteiligen Tw vom Typ “Hamburg”, später drei-
teilige Fahrzeuge vom Typ “Köln” und “Leipzig”. Hier sehen wir einen solchen Tw als FDt 17 in Wt-Unterbarmen auf
seinem Weg nach Osten. Man datiert das Jahr 1939, die unselige Zeit ist unschwer auf der Stirnfront zu erkennen.
Foto Carl Bellingrodt   Sammlung VOBA

(c) Zeno Pillmann   www.bahnen-wuppertal.de

Wt-Unterbarmen/Bendahl
Schneezeit im Tal. In Unterbarmen, etwa an der alten Grenze zwischen den bis 1929 selbstständigen Städten von
 Elberfeld und Barmen kommt ein Regionalzug aus Hamm vorbei. Er wird gleich den Hauptbahnhof im Stadtteil Elber-
feld erreichen. Die Doppelstockwaggen besitzen die ursprüngliche Farbgebung. Im Hintergrund sehen wir die Hardt
in einem ungewohnt lichten Kleid. Die Gebäude sind im Sommer nur zu erahnen (Lok der BR 111 im Winter 1998).
Foto Zeno Pillmann

(c) Wilfried Harder   www.bahnen-wuppertal.de

Wt-Elberfeld/Dorpmüllerstraße  (heute Wolkenburg)
Eine tolle Winteraufnahme von der ausgehenden Dampflokzeit im Tal. Noch ist Dampf pur angesagt, aber die Vorbo-
ten der neuen Traktion sind bereits zu erkennen. Am so genannten Kluser Bogen, da wo die Wupper und damit die
 Schwebebahn nur mittels einer steilen Stützmauer von der Trasse getrennt sind, kommt uns hier die 01 161 mit ei-
nem schweren Schnellzug entgegen. In einer langgezogenen S-Kurve beschleunigt sie aus dem Elberfelder Bahnhof
und erreicht bald den Bf. Wt-Unterbarmen, wo natürlich nicht gehalten wird. Der nächste Halt wird wahrscheinlich
im fünf Kilometer entfernten Oberbarmen sein. Im Hintergrund sehen wir eine Signalbrücke, die wegen der Enge der
 Gleisabstände errichtet werden musste. Die für den elektrischen Betrieb neuen Signale sind noch ausser Betrieb.
Foto Wilfried Harder

(c) Sammlung Helmut Dahlhaus   www.bahnen-wuppertal.de

Wt-Elberfeld/Dorpmüllerstraße  (heute Wolkenburg)
Nun sind wir unmittelbar an der Signalbrücke mit den Einfahrsignalen vom Elberfelder Bahnhof angelangt, aber einige
 Jahre früher als beim 01er-Foto, nämlich 1949. An der Wagengarnitur kann man sofort erkennen, dass eine andere
Zeit herrscht, denn noch kann man auf den Einsatz der preussischen Abteilwagen nicht verzichten. Die Lok der Bau-
reihe 41 besitzt eine alte Rauchkammertür und es fehlt das dritte Spitzenlicht oben, das erst Mitte der fünfziger
Jahre von der DB eingeführt wurde. Rechts vom Fotostandort befindet sich ein Werkareal der Brückenmeisterei, das
auf die Urzeiten der BME zurückgeht, die an dieser Stelle im “Kluser Tälchen” ein Ausbesserungswerk betrieb. Aus-
gestattet mit einer Drehscheibe, konnten so auch Maschinen für den nahen Bahnhof gewendet werden. Dabei
war der Bahnhof Elberfeld nur bedingt ein richtiger Zugbildungsbahnhof, was bei der Beengtheit nicht verwundert.
Foto Carl Bellingrodt   Sammlung Helmut Dahlhaus

(c) VOBA   www.bahnen-wuppertal.de

Bf. Wuppertal-Steinbeck
Nach Kassierung des Fernbahnsteiges im Zuge des S-Bahnbaus mit Eröffnung im Mai 1988 kann man vom Bahnsteig
 für den Nahverkehr gut die Ferngleise beobachten und entsprechend fotografieren. Unser Blick geht auf die Gleise
 aus Richtung Hbf. und die Südstraßen-Brücke. Im Bild zwei Bauzugloks der DB AG, im Vordergrund die 710 968-9.
 Beide Loks sind vom Typ V 100 der DDR-Reichsbahn. Heute sind die Baufahrzeuge meist gelb lackiert (April 2005).
Foto VOBA

Ostausfahrt Bf. Wt-Steinbeck
Eine tolle Aufnahme aus alten DB-Zeiten, als es im
Tal noch dampfte und dieselte und bei Fotos keine
 Oberleitungsdrähte im Wege waren. Wir stehen im
 Sommer 1962 auf der “Tunnelbrücke” der Kölner
 Straße. Unser Blick geht auf die alte Brücke der
 Südstraße mit dem Untertragwerk. Für jeden nach-
vollziehbar ist die Notwendigkeit, dass mit der Elek-
trifizierung hier eine neue Brücke gebaut werden
 musste. Auf Gleis 2 begegnet uns die V 200 084 mit
 einem F-Zug aus blauen Aüm-Wagen und - unver-
kennbar an den Dachlüftern - dem Speisewagen.
Der damaligen Zeit gemäss trägt die Lok den so
 genannten Pufferteller-Warnanstrich. Gleich wird
der Zug im Elberfelder Bahnhof einen Stopp einle-
gen, bevor es Richtung Hagen weitergeht. Den Halt
 hinter sich hat der D-Zug auf Gleis 1. Wagenkenner
 werden den Wagen mit dem hellen Dach auch gut
 einordnen können. An der Gleisentwicklung ist die
 Beengtheit der Lage hier “in der Schlucht” ersicht-
lich. Das fünfte Bahnsteiggleis links ist ein Aus-
weichgleis für den Nahverkehr, wo mal der “Samba”
nach Cronenberg herfuhr. Ganz links geht es zu den
 Gleisen vom Verschiebebahnhof. Rechter Hand über
 der Brücke sind die ausgedehnten Anlagen vom
Gbf. im Dunst zu erahnen. Der grosse Schornstein
 rechts vor dem Kiesberg markiert die Lage vom Bw
 Wt-Steinbeck. Die helle Fläche des Schuppendaches
vom Rechteckschuppen ist nicht zu übersehen. In-
teressant als Vorbild für die Modellbahner ist die
kleine Hütte auf dem Bahnsteig und das kurze
Signal vor dem Bahnsteigende. Augen zu - und
dann hören Sie bestimmt das Brummen der DB-Lok
und trauern wohl den alten Bahnzeiten nach...
Foto Sammlung Wilfried Sieberg

(c) Wilfried Sieberg   www.bahnen-wuppertal.de

Westausfahrt Bf. Wt-Steinbeck
Im westlichen Bahnhofsteil werden die Gleise vom Gbf. auf einem kreuzungsfreien Bauwerk (Steigung links zu erken-
nen) über die viergleisige Haupttrasse (unterhalb vom linken Puffer) geführt. Nach einigen Hundert Metern kommt
sie zusammen mit den aus dem Verschiebebf. führenden Gleisen. Auf diesem Streckenzweig befidet sich der Zug mit
der 140 327-8. Für eine Nachbildung des Zuges im Modell sollten die Minibahner schon mal tüchtg sparen ... Man
 datiert den 8.9.1983. Die ozeanblau-beige Farbgebung war bei den Bahnfreunden recht ungeliebt, zumal sie beson-
ders schmutzempfindlich erschien. Vor dem dunklen Schotterzug macht sich die E 40 hier aber nicht schlecht.
Foto Ulrich Budde

(c) Zeno Pillmann   www.bahnen-wuppertal.de
(c) Klaus Hoffmann   www.bahnen-wuppertal.de

Rbf. Wuppertal-Steinbeck
Westlich vom Personenbahnhof Stein-
beck lagen früher ausgedehnte Anlagen
 für den Rangierbetrieb und die Freilade-
gleise. Die 260 410-6 hat hier quasi ein
 Heimspiel im Frachtenbahnhof, denn
das Heimat-Bw an der Viehhhofstraße
 ist ja nicht weit. Die Loks vom Typ V
60 kamen Mitte der 60er Jahre ver-
stärkt ins Tal, wodurch etliche Dampfer
im Verschiebedienst verdrängt werden
 konnten. Über der Lok glänzt die Uni
mit ihrem auf “Schreiners Wiese” er-
bauten Gebäudekomplex. Auf den
sichtbaren Gleisen herrscht heute
meistens gähnende Bahn-Leere
Foto Zeno Pillmann

Überführung Wt-Steinbeck
Auf diesem Bild vom Mai 1962 ist das
 Bauwerk der Güterbahn recht gut zu
 erkennen. Rechts kommen die Gleise
 herauf vom ausgedehnten Güterbahn-
hof (wo heute die “Meile” ist). Hier
gab es früher einen Eselsrücken.
Linker Hand kommt die Trasse hoch
vom Verschiebebahnhof. Hinter dem
 tollen Reiterstellwerk vereinen sich die
 beiden Stränge an der linken Hang-
seite. Um den Kiesberg herum geht
es “zweilagig”. Vor dem Bahnhof Wt-
Zoo kommt die zweigleisgie Güter-
trasse wieder auf das Grundareal der
 Hauptbahn und wird hier niveaugleich
 eingefädelt. Die Züge der Sambalinie
 nach Wt-Cronenberg nehmen auch die
 linke Steigung und biegen dann einige
 Hundert Meter weiter nach links und
 weiter ansteigend zum Burgholz ab.
Wendezug mit 78er nach Vohwinkel.
 
Foto Klaus Hoffmann

Die BME-Strecke im Wuppertal im Netz der Bahndirektion Wuppertal (1.1.1946)
 BME-Anschlußstrecken nach/von allen Richtungen gibt es auf den Streckenkarten der BD Wuppertal (rote Strecken = Betriebsamt Wuppertal 1)
Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung durch den EK-Verlag, Freiburg (Brsg.)
Die gesamte Karte  - wie auch von anderen Direktionen - können Sie beim EK-Verlag bestellen (ca. 100 x 70 cm)
 

Überführungsbauwerk Güterbahn Wt-Steinbeck
Ein Foto von der Überführung im westlichen Bereich von Steinbeck aus einer anderen Perspektive. Es ist zwar im
 Vergleich zur 78er eine neuere Zeit, aber die ist auch bereits fünfundzwanzig Jahre her (8. September 1983). Im Bild
 die 110 332-4 mit dem E 2749 Richtung Hagen. Diese Kurve ist wie der s-förmige Verlauf beim Bahnhof Zoo recht
eng, so dass die Geschwindigkeiten eher bescheiden sind. Was nicht weiter schlimm ist, denn zum baldigen Halt
im Elberfelder Bahnhof (soweit der Zug nicht bereits in Steinbeck halten würde) muss ja jeder Zug abbremsen.
Foto Ulrich Budde

zwischen Wt-Steinbeck und Wt-Zoo
Das ist unverkennbar die Neuzeit, denn Privatbahnloks verkehren auf DB-Gleisen noch nicht allzu lange. Im Bild die
228 742 der EBM Cargo mit einem Hackschnitzelzug von Köln nach Brilon. Die Diesellok stammt von der ehemaligen
 Reichsbahn der DDR. Der Zug befindet sich auf dem Ferngleis Richtung Hagen, daneben liegen die beiden Gleise der
 S-Bahntrasse. Ganz links liegt das Gütergleis zum Bahnhof Wt-Steinbeck, das kurz zuvor im Bf. Wt-Zoo von den
 Durchgangsgleisen abzweigt und nun auf eigener Trasse ansteigt. Früher war diese Linie zweigleisig (10.6.2004).
Foto Karl Arne Richter

(c) VOBA   www.bahnen-wuppertal.de

Bf. Wuppertal-Zoologischer Garten
Seit etlichen Jahren haben die Farben der Züge gewechselt, nicht aber alle Fahrzeuge. Natürlich gibt es inzwischen
 viele neue Loks und Wagen, aber auch auf älteres Material kann noch nicht verzichtet werden. Die Nahverkehrs-
wagen sind etwas aufgemöbelt worden und die 111 014 stammt auch aus der ersten Serie von 1975. Im Bild der
 Regionalexpress von Venlo (als “Schieber”), der natürlich im Bf. Zoo auf den Ferngleisen keinen Stopp einlegt (Foto
vom 26. Mai 2005). Die Bahnsteigbrücke existiert zwar, aber es gibt keinen Zugang zu den Ferngleisen mehr.
Foto VOBA

(c) Wolfgang Bügel   www.bahnen-wuppertal.de

Sonnborner Wupperbrücke/Zoo-Stadion
Die Gegend wird jeder Wuppertaler kennen, wenn auch wohl nicht aus dieser außergewöhnlichen Perspektive. Der
Blick geht weit zur Schwebebahnhaltestelle Zoo/Stadion und zur Sonnborner Wupperbrücke, über die ein Intercity-
Zug mit einer 103er poltert. Links erkennen wir die evangelische Sonnborner Kirche mit dem flachen Turm. Beim
Stadion rechts fehlt noch die neue Tribüne. Das Stadion hat zwar eine sehr günstige Lage innerhalb der Stadt, aber
an dieser Stelle würde heute mit Sicherheit keine Sportarena gebaut werden. Über der Kirche erkennen wir Gebäude
der Fa. Stocko am Sonnborner Bf., rechter Hand im Hintergrund zieht sich der Nützenberg empor. Der oft gehörte
 Hinweis, Wuppertal sei eine “Großstadt im Grünen”, wird bei dem Bild eindrucksvoll unterstrichen (Sommer 1992)!
Foto Wolfgang Bügel

(c) VOBA   www.bahnen-wuppertal.de

Bf. Wuppertal-Sonnborn
Beim Bf. Sonnborn hat die Vegetation mit den Jahren auch voll zugeschlagen und die Gebäude der bekannten Fa.
Stocko im Hintergrund sind nur zu erahnen. Die Gleislage im Bahnhofsbereich hat sich seit Jahren prinzipiell nicht
 verändert, der Fernbahnsteig wurde allerdings mit dem S-Bahnbau 1988 kassiert. Im Bild die aktuelle Generation der
 Züge für den Fernverkehr. Auf Gleis 1 kommt uns ein Triebwagen der Reihe 403 entgegen, der bis nach Basel noch
 einen längeren Weg vor sich hat, aber auf bestimmten Streckenabschnitten dann “voll aufdrehen” kann (Mai 2005).
Foto VOBA

am Sonnborner Kreuz
Wenn auch in schwarz-weißer Abbildung, aber die alte DB-Zeit mit grünen, blauen und roten Fahrzeugen ist auch
so erkennbar. Der Standpunkt ist westlich von der Bahnbrücke über das Sonnborner Kreuz, wo uns am 2. Oktober
1971 in toller Fotolage der D 507 mit der 110 181 begegnet. Im Hintergrund fährt der “wilde” Remscheider (“wild”
 wegen der bis 1965 eingesetzten Dampfloks den Bockmühlberg nach Wt-Ronsdorf hinauf), der aber mittlerweile ziem-
lich zahm mit einer 212 ankommt. Bald wäre der Zug - oh Schreck aller Fotografen - doch glatt ins Bild gefahren!
Foto Ulrich Budde

(c) Zeno Pillmann   www.bahnen-wuppertal.de

am Sonnborner Kreuz
Dies ist ein Blick auf den viergleisigen Verlauf der Tallinie. Wir sind hinter der Station Sonnborn, nicht weit entfernt
von der 110-er Fotostelle oben, aber auf der anderen Gleisseite am Nachmittag. Wir begegnen einer typischen Nah-
verkehrsgarnitur in der Nach-Dampflokzeit. Die 211 272 vom Bw Dieringhausen kommt mit einem Zug aus dem Ober-
bergischen und fährt weiter nach Wt-Vohwinkel. Im Hintergrund erkennen wir den Kiesberg, der zwischen Steinbeck
und Zoo in einer grossen Schleife umfahren wird. Direktzüge ins Oberbergische kann es heute nicht mehr geben.
Foto Zeno Pillmann

(c) VOBA   www.bahnen-wuppertal.de

Bf. Wuppertal-Vohwinkel
Spätherbst = Schattenzeit. Aus Richtung Sonnborn etwas bergan kommend rauscht der Intercity mit der 101 063-6
auf Gleis 2 durch Wt-Vohwinkel. Für lokbespannte IC-Züge ist die Baureihe 101 heute die Standardlok. Vor über drei
 Jahrzehnten wurde das Dampflok-Bw Vohwinkel aufgelöst, bestand aber noch einige Jahre weiter als Betriebsteil
vom Bw Wt-Steinbeck gesamt als “Bw Wuppertal”. Ein trauriges Überbleibsel ist der 8-ständige Rundschuppen im
 Hintergrund (Bild vom November 2004). Die Häuser über dem Schuppen liegen an der Nathrather Strasse.
Foto VOBA

(c) Wolfgang Bügel   www.bahnen-wuppertal.de

Bf. Wuppertal-Vohwinkel
Ein Bild vom Nahverkehr vom Juli 1976. Vielerorts beherrschen die “Silberlinge” die Szenerie. Die schmutzige 110
461-1 gehört zwar von der Herrkunft zu den Schnellzugbaureihen, wird aber zunehmend, teilweise aus Umlaufgrün-
den, auch im Nahschnellverkehr eingesetzt. Der Zug steht in Vohwinkel auf Gleis 4 und muss vielleicht eine Durch-
fahrt auf dem Ferngleis 3 abwarten. Zu dieser Zeit gibt es natürlich noch die unverwechselbaren Bahnsteigdächer.
Foto Wolfgang Bügel

zwischen Wt-Vohwinkel und Gruiten
Zum Abschluss unserer Fahrt auf der BME-Strecke sind wir an der westlichen Stadtgrenze angelangt. Hier begegnet
uns zwischen Vohwinkel und dem Abzweigbf. Gruiten ein Regionalexpress mit Doppelstockwaggons und der 112 147
 (29.7.2004). Ein schönes Motiv mit dem Beweis, dass es lohnend ist, auch in modernen Bahnzeiten Szenen festzu-
halten und es nicht immer Dampfloks sein müssen. Eine 03.10 an dieser Stelle wäre aber auch nicht schlecht ....
Foto Karl Arne Richter

Hier ein Auszug vom Buchfahrplan für die Talstrecke von Wt-Vohwinkel nach Wt-Oberbarmen aus dem Jahre 1962. Wir sind noch voll in der Dampflokzeit und die Baureihe 03.10 vom Bw Hagen-Eckesey ist ebeno voll im Einsatz. Sie ist Planlok des D 397 vön Köln nach Kassel und ist sowohl auf der Wuppertaler Linie als auch weiter durchs Sauerland ganz im heimischen Element. Wie zu sehen ist, geht es eher gemächlich durch das Tal. Erst hinter Oberbarmen kann etwas aufgedreht werden, obgleich es bis Ennepetal eine für Dampfloks ordentliche Steigung hochgeht. Etliche schwere Schnellzüge mussten daher vom Bahnhof Wt-Oberbarmen aus nachgeschoben werden (wie auch in der Gegenrichtung von Hagen Hbf. aus). Aus dem kurzen Aufenthalt zu schließen gehört der D 397 nicht zu den so schweren Zügen, nach der Lastangabe müssten es sieben Wagen sein. Ab Hagen kommen noch zwei Waggons dazu.
Vorlage  Sammlung Wolfgang Bügel

Einen Auszug der gesamten Strecke der BD Wuppertal von
Köln bis Holzwickede (F 13) gibt es auf der Historisches-Seite
.

Infoecke:  Die BME-Talstrecke im Überblick

Gesamttrasse der früheren Bergisch-Märkischen-Eisenbahngesellschaft (BME): (Köln/Düsseldorf -) Wuppertal-Vohwinkel - Wuppertal-Langerfeld (- Hagen/Dortmund): Unterwegshalte in Wt-Vohwinkel (km 109,14), Wt-Sonnborn (km 111,09), Wt-Zoologischer Garten (km 111,91), Wt-Steinbeck (km 114,60), Wt-Elberfeld -ab 1983 Wt-Hbf.- (km 115,37), Wt-Unterbarmen (km 116,96), Wt-Barmen (km 118,86), Wt-Oberbarmen -erster Name Rittershausen- (km 120,92), Wt- Langerfeld -erst ab 1948- (km 2,20); Kilometrierung der BME-Linie läuft von Aachen über Neuss und durchs Sauerland nach Kassel; der Bf. Langerfeld lag früher nicht direkt an der Fernbahntrasse, daher eigene Kilometrierung von Oberbarmen nach Schwelm; Eröffnung des Abschnitts zwischen Vohwinkel und Steinbeck zum 1.9.1841 unter Regie der Düsseldorf-Elberfelder-Eisenbahngesellschaft (DEE); Eröffnung des Abschnitts zwischen Elberfeld(-Döppersberg, später der Hbf.) und Schwelm zum 9.10.1847 unter Regie der BME; Lückenschluss zwischen Steinbeck und Döppersberg zum 20.12.1848; ab 26.12.1848 durchgehender Güterverkehr zwischen Düsseldorf und Dortmund; Ausbau der Talstrecke zwischen 1910 und 1914 auf vier Gleise mit Bau einer neuen Bogenbrücke über die Wupper; Lokstationen (später Bwst) in den Stationen Vohwinkel, Steinbeck, Rittershausen (Ersatz von Rittershausen in Langerfeld ab 1910) sowie eine Ausbesserungswerkstätte am Kluser Wupperbogen; bis 1908 im Westen grosser Rbf. zwischen der Stadtgrenze und Vohwinkel Pbf. mit gleichzeitigem Umbau vom Pbf.; grössere Rbf. in Steinbeck und Rittershausen (Oberbarmen), ab 1910 in Langerfeld; in Unterbarmen und Barmen Ortsgüteranlagen; ab 1969 Containerbf. in Langerfeld; nach 1970 sukzessive Einstellung aller Rangier- und Güterbahnhöfe; 1988 Eröffnung der S-Bahn Mönchengladbach - Hagen mit Bau einer neuen Station in Langerfeld an parallelen Gleisen zur Fernlinie; 1992 wird das Bw Wuppertal (Steinbeck) als letztes eigenständiges Betriebswerk aufgelöst (einige Jahre weiter unter Obhut von Köln 2); seit den Anfangszeiten intensiver Fernverkehr Rheinland - Mitteldeutschland/Berlin mit dem “Fliegendem Kölner” und in der DB-Zeit mit F- und IC-Zügen, seit 1998 Anschluss ans ICE-Netz; im Tal schon vor dem Krieg intensiver Nahverkehr, in der frühen DB-Zeit schon vertaktet; die alte BME-Trasse wird zunehmend von Durchgangs-Güterzügen genutzt, die so das Ruhrgebiet umgehen können.
 

Weitere Fotos und Infos von der Talstrecke auf den BME-Bahnhofsseiten

Weiteres von der BME-Strecke aus der Region:
östlich Richtung Schwelm/Hagen       westlich Richtung Köln/Düsseldorf

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Andere Strecken ohne Wuppertaler Bahnhöfe:  siehe Regionen-Seiten


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