Bahnen- Wuppertal.de Bahnhöfe im Portrait


Bahnhöfe an der Bergisch-Märkischen Strecke

An der Linie der ehemaligen Bergisch-Märkischen-Eisenbahn (BME) gibt es auf der Talachse insgesamt neun Bahnhöfe und Haltepunkte. Von Ost nach West sind es die Stationen: Langerfeld, Oberbarmen, Barmen, Unterbarmen, Hauptbahnhof (früher Elberfeld), Steinbeck, Zoo, Sonnborn und Vohwinkel. Der einzige Fernbahnhof ist heute der Hbf. in Elberfeld. Bis in die 80er Jahre war auch Oberbarmen ein wichtiger Fernbahnhof, wo fast alle D-Züge hielten. Vor dem Krieg hatte die Station Barmen eine bedeutende Stellung, wo (teilweise in Abwechslung mit Oberbarmen) eine Menge von D-Zügen und überregionalen Eilzügen einen Stopp einlegten. Im derzeitigen Konzept der DB AG sind Vohwinkel, Barmen und Oberbarmen Regionalbahnhöfe, während seit dem Ausbau der S-Bahnlinie S 8 im Jahre 1988 die Stationen Sonnborn, Zoo, Steinbeck, Unterbarmen und Langerfeld lediglich S-Bahn-Haltepunkte sind.  Die Kilometrierung läuft übrigens von West nach Ost und basiert auf der alten BME-Verbindung von Aachen über Neuss und dann über Hagen weiter durchs Sauerland nach Kassel.

Langerfeld

Langerfeld ist der östlichste Bahnhof
an der ex-BME-Strecke durchs Tal.
Lange war hier nur ein Bahnsteig-
gleis für den Nahverkehr. Erst seit
1988 gibt es die zweigleisige S-Bahn-
station neben den Ferngleisen. Lgf.
hatte früher ein Bw und einen Rbf.
 und einen Wagenabstellbf., primär für
 die in Oberbarmen beginnenden Züge.
 Heute gibt es einen Containerbahnhof.
 Im Bild bei frühem Morgenschatten die
24 009 mit einem Sonderzug (1972).
Über der Lok am Weg entlang erken-
nen wir das Verbindungsgleis nach
 Wichlinghausen mit Weiterführung auf
 die Hattinger Strecke ins Ruhrgebiet.
Foto Hans-Jürgen Krämer

Weiteres im Portrait:
Bf. Wt-Langerfeld

(c) J.Krämer   www.bahnen-wuppertal.de
(c) Helmut Dahlhaus   www.bahnen-wuppertal.de

Oberbarmen

Der Bf.Oberbarmen (bis 1930 Barmen-
Rittershausen) war immer das öst-
liche Tor für die Wuppertaler Bahn-
reisenden. Die Anlagen für den Per-
sonenbf. sind gross, früher gab es
 einen Rangierbahnhof und sogar bis
 1910 ein Lokdepot (aufgegangen im
 Bw Langerfeld). Zeitweise waren im
Rbf. Oberbarmen Loks der Reihe 86
 eingesetzt, zunächst vom Bw Langer-
feld aus, dann von Vohwinkel. Hier
 sehen wir die 86 034 bei einer Rangier-
pause, aufgenommen aus südlicher
 Richtung (1965). Im Hintergrund er-
kennt man das hohe alte Reiterstell-
werk Rw = Rittershausen West.
Foto Helmut Dahlhaus

Weiteres im Portrait:
Bf. Wt-Oberbarmen

Barmen

Der Bahnhof Barmen war früher ein
 wichtiger Fernbahnhof. Nach dem Krieg
 wurden die Halte hier zugunsten von
 Oberbarmen nur auf Eil- und Nahver-
kehrszüge beschränkt. Der Perso-
nenbahnhof war immer durch seine
enge Lage hinsichtlich einer gross-
zügigen Erweiterung etwas begrenzt.
Die Gesamtstation Barmen hatte
früher eine wichtige Ortsgüteranlage.
Im Bild sehen wir die 111 127-7 als
 Schublok eines Regionalexpresses mit
 Doppelstockwaggons Richtung Hagen,
ausfahrend auf Gleis 2 (August 1998).
 Die Farbgebung der Wagen ist heute
 längst schon Geschichte, denn die
sind mittlerweile rot gestrichen.
Foto VOBA

Weiteres im Portrait:
Bf. Wt-Barmen

(c) VOBA   www.bahnen-wuppertal.de
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Unterbarmen

Blick von der Fußgängerbrücke am
Bf. Unterbarmen auf die nördliche
 Einfahrt. Die Brücke ist eine wichtige
 Verbindungsachse für diesen Stadt-
bereich. Über dem Zug erspähen wir
 Gebäudeteile der ehemaligen Fa. Rit-
tershaus & Blecher, in denen sich
u.a. nun die Christian-Morgenstern-
Schule befindet. Im Bild die 38 2257
vom Museum Bochum-Dahlhausen,
die mit einer weiteren P 8 einen stil-
reinen Zug durch die Station zieht.
 Anlass ist das Müngstener Brücken-
fest am 19./20. Oktober 2005. Im
 Bahnhof gab es früher eine Ortsgüter-
anlage. Zeitweise fuhr die“rollende
 Landstraße” Richtung Italien hier ab.
Foto VOBA

Weiteres im Portrait:
Bf. Wt-Unterbarmen

Elberfeld  (Hbf.)

Der Bf. von Elberfeld (heute Wupper-
tal Hbf.) war immer die zentrale Bahn-
station im Tal. Auch vor dem Krieg
 hielten die Fernschnellzüge nach Berlin
 nur hier. Seit Einführung des Inter-
city-Verkehrs bei der DB im Jahre
1971 ist Elberfeld sog. Systemhalt im
 Netz. Heute gibt es stündlich für jede
 Richtung zwei IC(E)-Verbindungen.
Im Bild fährt ein IC mit der IC-Lok
der BR 103 gerade auf Gleis 2 Rich-
tung Hagen ein (Nr. 149-1). Im Hin-
tergrund rechts liegen das ehemalige
 Direktionsgebäude sowie links die
 historische Stadthalle. Heute befin-
det sich dazwischen das neue Haus
der Stadtsparkasse (1988).
Foto Wilfried Sieberg

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Bf. Wt-Elberfeld

(c) W.Sieberg   www.bahnen-wuppertal.de
(c) VOBA   www.bahnen-wuppertal.de

Steinbeck

Der Bahnhof Steinbeck war mit seiner
 Keimzelle im Jahre 1841 die Endstation
 der Düsseldorf-Elberfelder Bahn. Nach
 Döppersberg (heute Hbf.) zur BME-
Strecke konnte man erst 1848 durch-
fahren. In Steinbeck gab es einen
 Rangierbahnhof und nördlich eine
grosse Güterverladung mit verzweig-
ten Gleisen. Südlich neben dem Rbf.
lag das Betriebswerk. Heute halten
hier nurmehr S-Bahnzüge. Im Bild se-
hen wir eine ungewöhnliche Komposi-
tion, denn ein “TEE” mit dem VT 11.5
ist im Tal nicht planmäßig gefahren.
Aber es gab zuweilen Fahrten “Rund
um Wuppertal”. Hier ist der Triebzug
im Rangierbereich abgestellt (1969).
Foto VOBA

Weiteres im Portrait:
Bf. Wt-Steinbeck

Zoologischer Garten

Der Bahnhof Zoo liegt in einer weit-
geschwungenen S-Kurve und mündet
 westwärts direkt in die Sonnborner
 Wupperbrücke. Jahrzehntelang war er
ein wichtiger Halt für einen Besuch im
Zoo oder im Stadion. Heute wird die
 Station von den S-Bahn S 8 (Düssel-
dorf - Hagen, seit 1988) und S 9
(Essen - Wt. Hbf., seit Ende 2003)
 bedient. Fernzüge rauschen auf den
 nun bahnsteiglosen Gleisen 1 und  2
 durch. Einen solchen Zug sehen wir
aus heutiger Zeit als Regionalexpress
 nach Aachen mit der 112 136-7 und
den Doppelstockwagen. Aus der Gleis-
lage ist gut zu ersehen, dass es hier
 früher einen Zwischenbahnsteig gab.
Foto VOBA

Weiteres im Portrait:
Bf. Wt-Zoolog. Garten

(c) VOBA   www.bahnen-wuppertal.de
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Sonnborn

Zwischen Zoo und Sonnborn wird mit
die kürzeste Haltestellen-Distanz der
 alten BME-Trasse befahren, denn da-
zwischen liegt als “Strecke” eigent-
lich nur die Wupperbrücke. Ab hier
 verlässt die Linie das seit Oberbarmen
 begleitende Tal der Wupper und führt
 etwas ansteigend weiter zum Bahn-
hof Vohwinkel. Der Zugang zum Bf.
 Sonnborn erfolgt von einer über den
 Gleisen quer verlaufenden Strasse mit
 früher markantem Bauwerk, ausge-
prägt als Empfangsgebäude. Mit dem
 S-Bahn-Ausbau wurde der Mittelbahn-
steig an den Ferngleisen kassiert.Vom
 Bahnsteig für die S-Bahn aus gibt es
im Juli 2005 ein Foto vom 425 104.
Foto VOBA

Weiteres im Portrait:
Bf. Wt-Sonnborn

Vohwinkel

Auf unserer Reise auf der Talstrecke
sind wir im westlichen Bahnhof Voh-
winkel angekommen Die Station ist ein
 sog. Keilbahnhof. Rechts ausserhalb
des Bildes biegen die Essener Gleise
 modellbahngerecht fast rechtwinklig
ab. Im Bild die vielen Bahnfans be-
kannte Museumslok 41 360 auf gros-
ser Sonderfahrt (1988). Interessant
ist die “Übergangszeit” - auch ein
 interessantes Vorbild für die Modell-
bahner -, denn im Bahnhofsbereich
 findet man sowohl noch die alte,
 markante Bahnsteigüberdachung als
 auch die im Zuge des S-Bahnumbaus
 erstellte neue Überdachung. Westlich
 lag der grosse Rbf., beim Bf. das Bw.
Foto Michael Hartmann

Weiteres im Portrait:
Bf. Wt-Vohwinikel

(c) M.Hartmann   www.bahnen-wuppertal.de

Mehr Fotos und Infos zu den Bahnhöfen auf der BME-Streckenseite

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