Bahnen- Wuppertal.de Strecken im Portrait

Rheinische Strecke (Nordbahn)

Die Strecke der REG (Rheinische Eisenbahn-Gesellschaft) wurde von Düsseldorf bis Hörde/Dortmund durchgehend am 15.9.1879 als Konkurrenzlinie zur Bergisch-Märkischen Eisenbahnlinie (BME) eröffnet. Sie wurde im Stadtgebiet der damals selbstständigen Städte Barmen und Elberfeld an deren Nordhängen entlang gebaut und somit wesentlich aufwändiger trassiert. In diesem Gebiet konnte die Linie nur mittels etlicher Tunnelabschnitte und einiger großer Viaduktbauwerke erstellt werden. Der Vorteil lag anfangs darin, dass sie mit maximal 12,5 Promille Steigung ein wesentlich günstigeres Verhältnis als die Düsseldorf-Elberfelder-Bahn mit der Steilrampe bei Erkrath (33,3 Promille) aufwies. Dies war aber wohl bald nicht mehr ein Vorteil, denn die Verkehrsströme gingen mit den offensichtlich vorteilhafter liegenden Einzugsgebieten zum großen Teil doch über die Tallinie durchs Tal der Wupper und in besonderem Maße die schnelleren Züge zum Rhein mehr in Richtung Köln als Düsseldorf. Die Rheinische Strecke im Tal entwickelte sich mehr zu einer Nahverkehrs- und Güterbahn.
                                          

(c) Bernhard Terjung   www.bahnen-wuppertal.de

Bf. Wuppertal-Varresbeck
Ein sehr stimmungsvolles Foto aus dem Bahnhof Varresbeck hat der Fotograf hier eingefangen. Neben der frösteln-
den Kälte vermittelt das Bild aber auch viel Wehmut angesichts einer nicht wiederzubringenden Bahnatmosphäre.
Die ETA-Einheit 515/815 kommt aus Richtung Wt-Lüntenbeck und wird gleich am Bahnsteig halten (Februar 1984).
Foto Bernhard Terjung

(c) Helmut Dahlhaus   www.bahnen-wuppertal.de

westlich Schwelm-Loh
Ein schönes Bahnbild mit Abendlicht-Stimmung. Wir stehen am Streckenabschnitt der Rheinischen Linie zwischen
dem Bahnhof Schwelm-Loh und der östlichen Wuppertaler Stadtgrenze. In wenigen Augenblicken fährt die 044 684
 mit ihrem Schotterzug an der Blockstelle Vörfken vorbei dem nächsten Bahnhof Wt-Wichlinghausen entgegen (am
9. April 1974). Unser Interesse sollte aber nicht nur dem gepflegten “Jumbo” gelten, sondern den Brückenbögen
zwischen Lok und Haus. Denn das ist der legendäre “13-Bogen-Viadukt”, auf dem man bis Mitte der 1960er Jahre
von der Rheinischen Strecke bei Schwelm-Loh nach Wuppertal-Langerfeld auf die BME-Linie fahren konnte!
Foto Helmut Dahlhaus

(c) Wolfgang Bügel   www.bahnen-wuppertal.de

Wupperfelder Viadukt Bartholomäusstraße
Dieser Viadukt ist besonders lang und überspannt auch heute noch mehrere Straßenzüge, die sich von der Bredde
 hinauf zur Lentzestraße ziehen. In westlicher Richtung fuhr man - wie der Zug auf dem Foto - im Bogen dann in den
 Fatloh-Tunnel ein (unter der Eintrachtstraße hindurch) und erreichte wenig später den Bahnhof Wt-Heubruch. Die
 Einheit der Akkutriebwagen 815 781/515 630 im fotogenen DB-Altrot ist am 31. Mai 1985 auf beschaulicher Fahrt.
Foto Wolfgang Bügel

Die “Rheinische” stand somit von Anfang an im Schatten der im Tal verlaufenden Route und hatte neben einem bescheidenden Ortsverkehr mehr die spezielle Aufgabe für die Durchgangsgüterzüge (auch als Umleitungsmöglichkeit der BME-Linie). Letzteres dürfte der wesentliche Grund dafür sein, dass die Bahnlinie relativ lange ihr Dasein feiern konnte und (erst) am 27.9.1991 zunächst den Personenverkehr, bald darauf auch den durchgehenden Güterverkehr einstellen musste. Ab 1996 wurden in Vohwinkel und Wichlinghausen die Gleise kassiert.  Zwischen Heubruch und Schwelm baute man die Strecke vollständig ab. Ein letzter, einsamer Güterzug für den Abschnitt Vohwinkel - Heubruch wird vom 17.12.1999 gemeldet. Einige Male gab es in den letzten Jahren zudem Schienenbus-Sonderfahrten bis Heubruch. Alle östlichen Tunnel und Zugänge wurden zunächst vergittert. Lange Zeit zeigte sich die Trasse eher als Schandfleck mit ganz ungewisser Zukunft. Es gab verschiedene Projekte einer Reaktivierung als Citylinie, möglicherweise unter privater oder kommunaler Trägerschaft. Ein neues Vorhaben der “WupperBewegung” (Aktuelles-Seite) sieht nun auf der Trasse einen Rad- und Wanderweg vor. Die folgenden Bilder entsprechen in etwa - mit einigen Ausnahmen - einer Reise von Osten nach Westen durch das Wuppertaler Stadtgebiet, wobei standortbedingt der Abschnitt in Barmen zugegebenermaßen mit den Dampflokbildern “kopflastig” vertreten ist. Topographisch gesehen bestand die Linie im Stadtbereich vorwiegend aus Tunneln, Brücken, engen Einschnitten und Bahnhöfen. Es gab nur wenige Meter, wo die Gleise als Trasse frei verliefen. Entsprechende Fotos sind daher meistens mit irgendwelchen diesbezüglichen Bauten bzw. Bahnhofsgleisen verbunden.
Hinweis: Die Streckenäste weiter außerhalb der Stadtgrenzen werden Richtung Düsseldorf-Gerresheim auf der
Regionen-Seite Köln/Düsseldorf und Richtung Hagen-Eckesey auf der Regionen-Seite Schwelm/Hagen behandelt.     
                  

(c) Helmut Dahlhaus   www.bahnen-wuppertal.de

zwischen Schwelm-Loh und Wuppertal-Wichlinghausen
Beginnen wollen wir unseren Streifzug im östlichen Bereich des hier betrachteten Abschnittes der Rheinischen Linie.
Wir stehen an einem Wintertag mit tiefem Licht unweit der Stadtgrenze, aber auf Schwelmer Boden. An den Lok-
nummern ersichtlich sind wir noch in der sog. Epoche 3. Noch, muss man sagen, denn die Aufnahmen wurden beide
am 26. Februar 1968 gemacht, und zum 1.1.1968 wurde bekanntlich offiziell auch äußerlich mit den neuen “com-
putergerechten” Nummern die neue Zeit bei der DB eingeläutet. Oben ein interessanter gemischter Kurzgüterzug,
deren Beförderung natürlich kein Problem für den Jumbo 44 1318 bedeutet. Unten ein nicht minder tolles Vorbild für
die Modellbahn, denn Autotransportwaggons bilden immer eine interessante Zugkomposition ab. Die ersten Wagen
 könnten eine gewisse Schutzfunktion übernommen haben, damit die “heiligen” Blechkarossen bloß keinen Schmutz
 von der 50 169 abbekommen.  Beide Loks waren damals wohlbekannte Maschinen auf den Wuppertaler Strecken.
Die 44 1318 war bis zur Auflösung des 44er-Bestandes am 26.Mai 1968 im Bw Wuppertal-Vohwinkel stationiert.
Fotos (2)  Helmut Dahlhaus

(c) Helmut Dahlhaus   www.bahnen-wuppertal.de
(c) VOBA   www.bahnen-wuppertal.de

Bf. Wuppertal-Wichlinghausen
Wichlinghausen ist vom Bahnhof her gesehen das östliche Einfalltor der Rheinischen Strecke für die Wuppertaler Sta-
tionen. Hier gab es früher einen großen Rangierbahnhof - mit Eselsrücken - sowie Gleisanschlüsse. Der Bf. diente vor
 allem der Verteilung der Zugteile aus Richtung Hattingen sowie Hagen auf die Züge, die entweder über die Rheinische
 Strecke fuhren oder die Tallinie über Wt-Oberbarmen benutzten. Im Bild die 044 215 mit einem so genannten Ganzzug
von Geseke zu den Kalkwerken in Dornap (im Mai 1974).
Vom Bahnhof Wt-Wichlinghausen gibt es eine eigene Seite!
Foto VOBA

Von allen Bahnhöfen an der REG-Linie gibt es eigene Seiten
viele Hinweise, interessante historische Bilder, mit Gleisplänen und Infoecken

(c) VOBA   www.bahnen-wuppertal.de
(c) VOBA   www.bahnen-wuppertal.de
(c) Wolfgang Bügel   www.bahnen-wuppertal.de

Wichlinghauser Viadukt
Nun haben wir den Bf. W-Wichling-
hausen Richtung Westen verlassen
und schauen uns drei Motive vom Via-
dukt über die Wichlinghauser Str. an.
Erst ein Blick nordwärts. Es ist die
 diagonale Gegenrichtung von den bei-
den folgenden Fotos mit dem ETA und
der 41er. Eine ungewöhnliche Perspek-
tive eröffnet sich uns auf die Wohn-
einheiten in diesem Bezirk. Das Tele-
objektiv verzerrt die Ansicht ziemlich.
Die Häuser im Hintergrund liegen u.a.
an der Elbers- und an der Sonnabend-
straße. Hinter den Häusern befindet
sich der Sportplatz an der Rathenau-
straße. Die Lok 051 283-0 befährt
solo den Viadukt, wo links ein Schul-
gebäude hervorlugt. Im Frühjahr 1969
 konnte diese historische Motiv mit
der Kamera festgehalten werden.

 


Die Akku-Triebwagen der Baureihe
ETA 150 (515) waren schon vor Ende
 der Dampflokzeit die typischen Vertre-
ter auf dieser Linie. Zu Zeiten des Be-
rufsverkehrs gab es eine teilweise
ordentliche Belegung der Züge, an-
sonsten aber eine doch recht mäßige
 Fahrgastzahl. Trotzdem wurde noch
 relativ lange ein regelmäßiges, z.T.
 vertaktetes Angebot aufrecht erhal-
ten. Noch lange vor der Stillegung
geht unser Blick über den Wichling-
hauser Viadukt Richtung Südosten auf
die oberbarmer (rechts), langerfelder
und schwelmer (links am Horizont)
 Bezirke. Über dem Zug sehen wir die
 katholische Kirche am Krühbusch
 (ETA-Aufnahme vom Sommer 1967).
In der Mitte grüßt uns St. Johann
 Baptist an der Normannenstraße.
Fotos (2)  VOBA

 

Zwanzig Jahre später hat sich viel ge-
tan in dieser Gegend. Als Orientierung
 eines Vergleiches eignet sich gut die
 rechte Kirchturmspitze mit dem Wäld-
chen am Horizont. An der Max-Planck-
Straße, zwischen dem Wichlinghauser
 Bahnhof und der Kirche, ist Ende der
 1970er Jahre das Schulzentrum Ost
 entstanden, das eine Realschule und
das altehrwürdige Carl-Duisberg-
Gymnasium vom Wupperfeld beherr-
bergt. Der Blick in die Ferne wird somit
 vollständig versperrt. Dazu kommt die
 übliche Veränderung in der Vegetation,
 die Wuppertal berechtigterweise zwar
 an vielen Stellen zu einer “Großstadt
im Grünen” gemacht hat, aber eben
viele Einzelansichten nicht mehr zu-
lässt. Im Bild die bekannte Museums-
lok 41 360, die natürlich mehrfach über
 die Rheinische Strecke gefahren ist.
Der Zug besteht aus Büm-Waggons.
Foto links Wolfgang Bügel

(c) Klaus Hoffmann   www.bahnen-wuppertal.de

Wupperfeld, Brücke Germanenstraße
Hier sind wir in der Germanenstraße, wo uns ein Solo-ETA 515 gleich vor der bekannten Schule begegnet. Der Über-
weg ist fast so was wie eine Vorbrücke des östlich folgenden langen Viaduktes über die Bartholomäusstraße. In die-
sem Bereich ziehen sich mehrere Straßenzüge und Wege vom Talgrund über und (meist) unter der REG-Linie nach
 Wichlinghausen hinauf. Neben den vielen, auf der Modellbahn nachbildungswürdigen Ecken an Straße und Bahndamm
- man beachte speziell die Patina der Ziegelsteine -, beeindruckt mal wieder der bekannte deutsche Schilderwald.
Foto Klaus Hoffmann

(c) Wolfgang Bügel   www.bahnen-wuppertal.de

Wupperfelder Viadukt Bartholomäusstraße
Das waren noch Zeiten, als “Panzerzüge” mit Dampfloks bespannt waren! Auf dem großen Wupperfelder Viadukt
kommt uns die 052 372 vom Bw Wedau mit dem Dgm 86467 (Durchgangsgüterzug Militärbereich) entgegen. Für
die Soldaten stehen natürlich nur ältere Personenwagen zur Verfügung. Notiert fürs Archiv hat der Fotograf den
18. Mai 1973. Es gab übrigens einmal schlimme Zeiten, wo man Militärzüge besser nicht fotografiert hätte ...
Foto Wolfgang Bügel

(c) Klaus Hoffmann   www.bahnen-wuppertal.de

Fatloh-Tunnel
Zwischen den Bahnhöfen von Wt-Wichlinghausen und Wt-Heubruch, genauer zwischen dem Wupperfelder Viadukt
und dem über die Westkotter Str., liegt der 85 m lange Fatloh-Tunnel. Es ist ein Bergvorsprung mit Felspartien zur
 Innenstadt hin, wobei der Bereich mit “Fatloh” bezeichnet wird. Über den Bergrücken verläuft die Eintrachtstraße.
Für die Fotografen war der Tunnel etwas schwer zugänglich im bebauten “Gebirge”, geschweige denn das Problem
mit den Lichtverhältnissen, die nur zeitweise anständige Bilder zuließen. Der Fotograf steht am östlichen Ende der
 Brücke über die Westkotter Straße. Beim Zug handelt es sich um eine Übergabe, die aus Richtung Wichlinghausen an
 uns vorbei fährt. Die Diesellok ist, natürlich, beim Bw Steinbeck bzw. damals Bw Wuppertal beheimatet (April 1985).
Foto Klaus Hoffmann

(c) Wolfgang Bügel   www.bahnen-wuppertal.de

Kuhler Viadukt am Steinweg
Das ist der Viadukt über den Barmer Steinweg, nördlich vom Alten Markt gelegen. Die Perspektive wird durch das
 Teleobjektiv reichlich verzerrt. Auf dem Rott ist noch ein Bauwerk aus unseligen Zeiten erkennbar. Die aus beiden
 Lackierungen bestehende ETA-Kombination mit dem 515 636 an der Spitze hat es nicht mehr weit bis zum Bf. Wt-
Wichlinghausen (14.6.1992). Die Patina am Gleiskörper zeigt an, dass auf der Rheinischen Linie kein Planbetrieb
mehr zu finden ist. Gleich hinter dem Viadukt in westlicher Richtung gab es früher den Haltepunkt Wuppertal-Rott.
Foto Wolfgang Bügel

(c) Klaus Hoffmann   www.bahnen-wuppertal.de

Hp. Wuppertal-Rott mit Kuhler Viadukt
Eng eingebunden zwischen Steinweg-Viadukt und Rotter Tunnel gab es den Haltepunkt Rott für die Fahrgäste des
 gleichnamigen Bezirkes, der nordwestlich vom Barmer Zentrum liegt. An den kurzen Bahnsteigen am steilen Gelände
 waren “Sonnenfotos” nur zu bestimmten Zeiten möglich. Obwohl es sich bei der Rheinischen Linie ja um eine zwei-
gleisige Strecke mit Güterverkehr handelt, wird diese Szene mehr durch Nebenbahnidylle geprägt. Der 795 hat gerade
 den Steinweg-Viadukt verlassen und fährt bald in den 351 Meter langen Rott-Tunnel. Bei diesem Bild ist sehr gut die
 enge Bebauung entlang der Strecke zu sehen, die in großen Teilen in Barmen und Elberfeld zu finden ist (Mai 1980).
Foto Klaus Hoffmann

(c) Helmut Dahlhaus   www.bahnen-wuppertal.de

Bf. Wuppertal-Loh
Vohwinkels berühmte 78 159 im Güterzugeinsatz im Bf. Wt-Loh. Die allerletzten Einsatztage sind angebrochen und
das Ross hat ein Ehrensträußchen erhalten. Auf der Seite hat man “letzte Fahrt” und die Einsatzzeit “1919 -1967”
 angeschrieben. Eine Zierde sind die Malereien wohl kaum (Fotofans ärgern sich im Nachhinein meist darüber) und ver-
unstalten den vergammelten Zustand der Maschine eher noch mehr. Es gab damals verschiedene Zeiten, in denen
viele Vohwinkler Loks äußerlich in einem betrüblichem Zustand herumfuhren. Nichtsdestotrotz freuen wir uns natür-
lich über das Foto der 78er mit dem Nahgüterzug 9604 (26. Mai 1967).
Vom Bf. Wt-Loh gibt es eine eigene Seite!
Foto Helmut Dahlhaus

(c) Klaus Hoffmann   www.bahnen-wuppertal.de

Abzweig Anschluss Clausen
Im Bf. Wt-Loh gab es neben dem Anschluss zu den Stadtwerken am ex-Schlachthof einen weiteren Abzweig zum In-
dustriegebiet Clausen (das Gleis ist über der Lok sichtbar). Neben den Firmen war hier auch eine Lokführerschule der
BD Wuppertal angesiedelt. Das sichtbare Gebäude ist Bestandteil der früheren Konsumgenossenschaft “Vorwärts-
Befreiung”, deren neue Zentrale hier in Clausen im Februar 1931 eröffnet wurde. Nach Aufgabe der Tätigkeit siedelte
 sich dann der bekannte Automobilzulieferer Happich dort an. Im Bild sehen wir einen so genannten Ganzzug aus zwei-
achsigen Zementwaggons, der einige Fahrplanperioden bei Bedarf von Geseke zu den Kalkwerken Dornap-Hahnenfurth
 verkehrte. Zunächst wurden Hammer Dampfloks (BR 044) vorgespannt, später gab es 211er im Doppepack (Mai 1975).
Foto Klaus Hoffmann

(c) Klaus Hoffmann   www.bahnen-wuppertal.de

Mirke Ost/Ostersbaum
Zwischen dem Bf. Mirke, wo das ETA-Gespann eben abgefahren ist und dem Haltepunkt Ostersbaum liegt der gleich
zu bewältigende Engelnberg-Tunnel mit 171 Metern Länge. In diesem Gebiet verlief früher die Stadtgrenze zwischen
 Elberfeld und Barmen. Der Bezirk nennt sich Ostersbaum. Im Bild der Turm der Thomaskirche, die an der Opphofer
 Straße liegt. Es gab auf der REG-Trasse nur wenige Motive zu fotografieren, wo man nur “Eisenbahnstrecke in nor-
maler Landschaft” sah, meistens waren es Bahnhofsabschnitte oder eben die vielen Viadukte und Tunnelbereiche.
Foto Klaus Hoffmann

(c) Helmut Dahlhaus   www.bahnen-wuppertal.de

Ostausfahrt Bf. Wuppertal-Mirke
Kaltes Winterwetter und trübes Licht, das herrschte am 7. Februar 1976, als es eine Dampfloksonderfahrt über die
 Rheinische Strecke gab. Im Einsatz war die 053 075 mit Wannentender. Wir stehen am östlichen Bahnhofskopf der
 Station Mirke und haben einen schönen Blick auf die Elberfelder Nordstadt. Hier ist die städtische Bebauung sehr
 intensiv. Die Haltestelle Mirke lag beim Bau der Rheinischen Linie aber noch eher am Rande der eigentlichen Stadt,
sollte aber mit noch repräsentativerem Empfangsgebäude als jenes von Döppersberg an der BME-Strecke und
Hotel einen eigentlichen REG-“Hauptbahnhof” darstellen. Aus den hochfliegenden Planungen wurde nichts und
man baute dann als Sparvariante das bekannte, mehr verschachtelte Ensemble mit relativ flachen Aufbauten.
Foto Helmut Dahlhaus

(c) Wolfgang Bügel   www.bahnen-wuppertal.de

zwischen Mirke und Ottenbruch
Wieder einer der Tunnel im Stadtgebiet, diesmal ist es der Dorrenberg-Tunnel (Länge: 175 m), der die beiden Statio-
nen in Mirke und Ottenbruch voneinander trennt. Trotz des schönen Sonnenlichtes ist die Bahndämmerung an der
Rheinischen Strecke nicht zu übersehen. Für die wenigen Fahrgäste reicht ein Solo-Triebwagen (Tw 515 587 am 31.
Mai 1985). Man vergleiche das Foto unten links, das fast siebzehn Jahre früher am selben Ort aufgenommen wurde!
Foto Wolfgang Bügel

(c) VOBA   www.bahnen-wuppertal.de

zwischen Mirke und Ottenbruch
Ein Bild am Dorrenberg-Tunnel von einer der beliebten Son-
derfahrtrn “Rund um Wuppertal”, die hier am 28.September
 1968 bei leider mäßigem Wetter stattfand. Zu damaliger Zeit
ist der TEE-Triebwagen VT 11.5 ansonsten im Planeinsatz.
Foto VOBA

(c) VOBA   www.bahnen-wuppertal.de

nördlich Wupperfeld/Montagstraße
Umbruchbedingt noch ein sw-Foto vom Osten der Strecke. Wir
 sind an der alten Unterführung in der Montagstraße. Bei trü-
bem Schneewetter kommt die 50 2188 mit einer anderen Lok
 daher gefahren. Man ist zur Jahreswende 1966/67 auf Fototour.
Foto VOBA

Die REG-Strecke im Wuppertal im Netz der Bahndirektion Wuppertal (1.1.1946)
 REG-Anschlussstrecken nach/von allen Richtungen gibt es auf den Streckenkarten der BD Wuppertal (gelbe Strecken = Betriebsamt Wuppertal 2)
Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung durch den EK-Verlag, Freiburg (Brsg.)
Die gesamte Karte  - wie auch von anderen Direktionen - können Sie beim EK-Verlag bestellen (ca. 100 x 70 cm)
 

Stichwort: Elektrifizierung der Rheinischen Strecke. Es gab zwei große Anläufe zur Elektrifizierung der REG-Linie. Die ersten Überlegungen datieren von Anfang der 1960er Jahre und standen in Zusammenhang mit einer Ergänzung der BME-Tallinie, die zu dieser Zeit schon längst in Angriff genommen war (Eröffnung am 29. Mai 1964). Uns liegt eine sehr detaillierte Investitionsrechnung vom 23.1.1963 vor, die damals von der BD Wuppertal aufgestellt wurde. Es gibt da verschiedene Überlegungen zur zukünftigen Nutzung der Linie (verrringerte Streckenbelastung, Abzug von Zügen von der BME-Strecke, Abzug von Zügen durchs Ruhrgebiet, Elektrifizierung nur des Abschnittes Hagen - Schwelm-Loh, Dieselbetrieb als Alternative udgl.), die insgesamt zu positiven Einschätzungen kommen. Allerdings ist die Rentabilität für die Elektrifizierung wahrscheinlich erst gegeben resp. wesentlich höher, wenn einzelne (Tunnel-)Abschnitte nur eingleisig betrieben werden, an den Tunneln also nicht teure Umbauten vorgenommen werden müssen (günstigste Alternative mit einer Eingleisigkeit des längeren Schwelmer Tunnels zwischen Gevelsberg West und Schwelm-Loh bei ca. 17 Mio DM). Und die ganzen Überlegungen beziehen sich auf den Abschnitt von Hagen nach Wt-Vohwinkel Rbf., betreffen also nicht den Düsseldorfer Ast. Besondere Aufmerksamkeit in diesen Überlegungen spielte immer der Abschnitt zwischen Hagen und Wuppertal, um eine Alternative zu den nur beiden Gleisen der BME-Strecke über Ennepetal zu haben (im Wuppertal selber hat die BME-Trasse seit 1914 bekanntlich vier Gleise). Anfang der 1970er Jahre wurde der Abschnitt Hagen - Gevelsberg Nord dann doch mit Fahrdraht überspannt. Die nächsten großen Planungen gab es wieder Ende der 1970er Jahre, dies vor dem Hintergrund der geplanten S-Bahnlinie 8 (Hagen - Mönchengladbach) und wiederum ohne Einbezug des Düsseldorfer Astes. Da durch die S-Bahn notwendigerweise neue Fahrplanlagen entstehen würden, speziell auch in Zusammenhang eines vertakteten Betriebes, kam die Rheinische Linie wieder ins Visier der Planer, diesmal mehr als mögliche Umleitungsstrecke der BME-Tallinie (mit Kosten zwischen 40 und 50 Mio DM). Primär gingen die Überlegungen auch hier in Richtung eines (teilweise) eingleisigen Betriebes. Die Vorbereitungen waren offenbar sehr weit gediehen - Wuppertaler Zeitungen berichteten von einem unmittelbar bevorstehenden Baubeginn am 5.12.1978 (!) -, wurden aber abrupt gestoppt. Günstiger und ausreichend erschien “plötzlich” der Bau eines zusätzlichen Gleises zwischen Wt-Langerfeld und Schwelm, was letztlich auch ausgeführt wurde (Abschnitt von ehemals drei Gleisen auf vier Gleise erweitert).
            

(c) Sammlung H.Dahlhaus   www.bahnen-wuppertal.de

westlich Ottenbruch
Ein tolles Foto aus alten Zeiten. Um das Jahr 1930 herum kommt uns an einem schönen Sommertag der Personen-
zug 1586 auf der Rheinischen Strecke westlich Ottenbruch entgegen. Es ist der Dorp-Tunnel, mit 488 Metern einer
der längeren dunklen Löcher auf der Rheinischen Trasse. Der nun folgende Haltepunkt Wt-Dorp wurde allerdings erst
zu DB-Zeiten angelegt. Als Zuglok fungiert die 93 749. Eigentlich als eine schwere Rangiermaschine entwickelt, war
die Baureihe 93.5 (pr T 14.1) aber des öfteren im Personenzugdienst auf etlichen bergischen Kursen zu finden. Wäh-
rend der bekannte Fotograf auf der Wupertaler Talstrecke an allen Stellen unzählige Züge aufgenommen hat, wurde
die Rheinische Linie offenbar nur sporadisch besucht. Freuen wir uns auf jeden Fall aber über das gelungene Motiv!
Foto Carl Bellingrodt  Sammlung Helmut Dahlhaus

(c) Wolfgang Bügel   www.bahnen-wuppertal.de

am Hp. Wuppertal-Lüntenbeck
Vom Fußgängersteg zu den Bahnsteigen des Haltepunkts Lüntenbeck (links im Schatten liegt ein Bahnsteig) eröffnet
 sich dieser Blick gen Osten Richtung Bahnhof Wt-Varresbeck. Der liegt nicht einmal einen Kilometer entfernt und ist
im Hintergrund zu erahnen. Zwischen den Signalen erkennt man das dortige Stellwerk Vw, das auch für Lüntenbeck
 zuständig war. Der Zug - vorne der Steuerwagen 815 781 - kommt aus Vohwinkel (Verbindung eröffnet 1896), wäh-
rend die beiden Gleise links die Düsseldorfer Trasse aus Ursprungszeiten darstellt. Das Foto stammt vom Mai 1985.
Foto Wolfgang Bügel

(c) Klaus Hoffmann   www.bahnen-wuppertal.de

westlich Lüntenbeck/Tesche
Im westlichen Bereich der Rheinischen Strecke auf Wuppertaler Stadtgebiet gab es immer “viel Landschaft”. Wir sind
hier nicht weit vom Haltepunkt Lüntenbeck entfernt, den die Doppeleinheit vor kurzer Zeit mit Ziel Düsseldorf verlas-
sen hat. Es dauert nicht mehr lange, dann geht es durch den Tesch-Tunnel. Schaut man auf die Telegrafenmasten
an der Strecke - immer ein untrügliches Zeichen der Dampflokzeit -, so wähnt man links im Hintergrund eine Erschei-
nung wie aus einer anderen Welt. Es handelt sich dabei um den Kugelgasbehälter in der Möbeck, heute der zentrale
 Speicher für die Wuppertaler Gasversorgung. In Betrieb genommen wurde er anno 1958 (Foto vom Frühjahr 1985).
Foto Klaus Hoffmann

(c) Michael Hartmann   www.bahnen-wuppertal.de

Homannbrücke in Vohwinkel
Wir stehen nahe der Homannbrücke an der Verbindungsbahn zwischen Wt-Varresbeck und Wt-Vohwinkel. Dieser Ab-
zweig von der Rheinischen Strecke zur BME-Tallinie wurde am 1. April 1896 in Betrieb genommen. Nachdem der neue
 Rangierbahnhof im Vohwinkler Westen gebaut war (um 1910), wurde diese Trasse in den nächsten Jahrzehnten zu ei-
ner sehr wichtigen Güterverbindung im Wuppertal. Die meisten Frachtenzüge aus dem östlichen Ruhrgebiet, speziell
vom großen Verschiebebahnhof Hagen-Vorhalle, fuhren dann nach Vohwinkel und von Varresbeck nicht weiter nach
 Düsseldorf. Auch die seinerzeitigen Elektrifizierungspläne der REG-Linie von 1963 und später 1978 betrafen lediglich
 diese Relation. Am 8. März 2008 waren im Westteil vom Bahnhof Vohwinkel umfangreiche Gleisbauarbeiten angesagt.
 Man konnte dazu den alten Gleisstrang der Verbindungsbahn noch nutzen. Im Einsatz ist die EfW-Lok 212 052.
Foto Michael Hartmann

Ein Schmuckstück ganz besonderer Art konnten die Modell-
eisenbahnfreunde Wuppertal vor Jahren ergattern. Es ist eine
 Abfahrtstafel aus alten Zeiten der Rheinischen Strecke. Das
 Datum und der Standort konnte bisher nicht genau ermittelt
 werden. Aufgrund der Bahnhofbezeichnung “Barmen-Wichling-
hausen” betreffen die Angaben den Zeitraum zwischen 1892
und 1930, wegen der Zugfülle wohl mehr die letzten Jahre.
Die Anordnung der Ziele (auf dem Papier steht Gevelsberg
Nord) läßt darauf schließen, dass die Tafel in Loh oder Heu-
bruch gehangen haben muss, die Tendenz geht zu Loh. Nach
 Umzug des Vereins in das neue Domizil wird jetzt eifrig an der
 neuen HO-Anlage gebaut, die nach Szenen aus dem Wuppertal
 entstehen soll. Alles wird professionell geplant und ausgeführt.
 Besucher sind am Freitagabend willkommen:
www.mef-wtal.de
Vorlage  MEF Wuppertal

Entsprechend unserer Reise auf der Rheinischen Strecke soll der
 abgebildete Buchfahrplan für den Wuppertaler Abschnitt dienen.
Er stammt vom September 1963, als im Tal noch die Dampfzeit
 herrschte. Wie zu sehen ist, wurde die REG-Linie aber bereits mit
 Triebwagen befahren. Die Tw VT 36.5 und VT 95 sind beide im
Bw Steinbeck beheimatet, die 78er im Bw Wt-Vohwinkel. Noch
gibt es von Gevelsberg über Schwelmer Gebiet einige Personen-
züge am Tag. Wenn man sich die Geschwindigkeiten anschaut,
ging es dort sehr gemächlich zu. Der Haltepunkt Dorp ist offen-
sichtlich der am geringsten frequentierte auf der Nordbahn und
ist ein Bedarfshalt. Wie gerne würden wir uns wohl einige Stun-
den am Tag freinehmen und mit einem der Züge über Viadukte,
 durch Tunnel und Einschnitte daherzuckeln - ganz zu schweigen
 davon, mit bester Digi-Kamera am Schienenstrang zu stehen!
Vorlage  Sammlung Wolfgang Bügel

REG-Abgesang
Das Plakat zeitgt es uns unmissver-
ständlich an: Das letzte Stündlein hat
 geschlagen, die Bahnherrlichkeit auf
der alten Wuppertaler Bahnstrecke ist
 endgültig zu Ende. Offensichtlich hing
 das Papier wohl im Raum Mettmann,
 denn man konnte ja “nach” Wuppertal
 fahren. Die Fahrzeuge erinnern stark
an den hier üblicherweise verkehren-
den 515er-Tw, aber wo sind dabei die
 schweren Akkus geblieben? Wahr-
scheinlich auch schon abmontiert ...

Verschiedene Projekte einet Reaktivie-
rung der REG-Linie hat es zuweilen
 gegeben, siehe Anmerkungen unten.
 Vorlage Herbert Völling

Renaissance der Rheinischen Strecke  - in welcher Form auch immer?
Lange Zeit zeigte sich die Trasse im Wuppertaler Stadtgebiet eher als Schandfleck mit ganz ungewisser Zukunft. Insbesondere die großen Viadukte im Stadtgebiet bereiteten den Verantwortlichen immer Kopfzerbrechen, denn der notwendige Unterhalt bedeutet stets einen finanziellen Aufwand mit fragwürdigem Ausgang. Es gab verschiedene Projekte einer Reaktivierung, möglicherweise unter privater oder kommunaler Trägerschaft, die aber letztlich aus finanziellen Gründen in der Schublade blieben. Eine Reaktivierung der Linie in alter Form wird es in Zukunft ohnehin nicht mehr geben können, denn mit dem Abbruch des Damms an der Unterführung “Am Diek” im nördlichen Bereich des früheren Bahnhofs Wt-Wichlinghausen wurden vor einiger Zeit Fakten geschaffen. Hier soll an der Nahtstelle von Wichlinghausen und Oberbarmen eine neue Bebauung mit Wohn- und Geschäftshäusern für eine höhere Attraktivität in diesem eher vergessenen Bezirk entstehen. Bei der Verbreiterung der Autobahn A 1 nahe der Stadtgrenze zu Schwelm wurde auch die Bahnbrücke abgebrochen (kam übrigens in Solingen-Ohligs zur Wiederverwendung), so dass der Eisenbahn-Abschnitt zwischen Wt-Wichlinghausen und Schwelm-Loh endgültig Geschichte ist. Im Bahnhofsbereich von Wichlinghausen, nördlich der ehemaligen Bahnsteige, wird allerdings eine Fläche vorerst nicht bebaut, dadurch könnte man später doch noch eine Verbindung von der Rheinischen Linie nach Langerfeld/Oberbarmen mit Kopfmachen im Wichlinghauser Bahnhof herstellen. Im ganz westlichen Bereich der Linie sieht die Sache hingegen wesentlich besser aus. Denn es bestehen konkrete Planungen, die Regiobahnlinie 28 (Kaarst - Mettmann) weiterzuführen und mittels einer neuen Verbindungskurve in die Essener Strecke einzufädeln. Hierzu wurde Anfang 2006 offiziell ein Bauantrag gestellt, so dass baldmöglichst das Planfeststellungsverfahren laufen kann. Die Linie bekommt eine etwas andere, nördlich der Kalkgruben verlaufende Trasse nach Wülfrath-Düssel. Die Neubaustrecke wird knapp 6 Kilometer lang und soll ca. 25 Mio Euro kosten. Das wäre dann eine attraktive Verbindung zwischen Wuppertal nach Mettmann und zum Neanderthal, die es in dieser direkten Form ja nie gegeben hat. Pläne bestehen zudem, die Citylinie nicht in Wt-Vohwinkel enden zu lassen, sondern bis zum Hbf. Wuppertal weiterzuführen. Im Sommer 2009 gab es nun den Planfeststellungs-Beschluss und man könnte bald mit dem Bau beginnen - sofern die Finanzierung gesichert wäre .... Konkrete Planungen sehen ansonsten auf der gesamten REG-Trasse einen Rad- und Wanderweg als einmalige Panoramastrecke vor. Hierfür hat die WuppertalBewegung bisher tolle Dinge geleistet!  
 

Infoecke:  Die REG-Strecke an den Nordhängen im Überblick

Gesamttrasse der früheren Rheinischen Eisenbahngesellschaft (REG): (Düsseldorf -) Wuppertal-Dornap/Hahnenfurth - Wuppertal-Wichlinghausen (- Hagen/Dortmund): Unterwegshalte in Wt-Dornap-Hahnenfurth -Dornap erst 1975 eingemeindet- (km 19,83), Wt-Lüntenbeck - erst ab 1953- (km 23,3), Wt-Varresbeck (km 24,77), Wt-Ottenbruch (km 26,77), Wt-Dorp -erst ab 1954- (km 27,9), Wt-Mirke (km 29,36), Wt-Ostersbaum -erst ab 1953- (km 30,4), Wt-Loh (km 30, 57), Wt-Rott -erst ab 1953- (km 31,7), Wt-Heubruch (km 32,28), Wt-Wichlinghausen (km 34,26); Kilometrierung läuft vom Abzweig vor Düsseldorf-Gerresheim nach Dortmund-Hörde; Eröffnung der Trasse durchs Tal zum 15.9.1879; Lokstationen in Mirke (später Bwst, Aufgabe 1932) und für einige Jahrzehnte in Wichlinghausen (hieß zunächst Ober-Barmen); mit Bau der Kohlenbahn nach Hattingen (1884) und der Verbindung zur BME-Tallinie nach Rittershausen/Langerfeld (1890) wird Wichlinghausen Abzweigstation; Bau einer Verbindungsbahn von Varresbeck nach Vohwinkel zur BME-Strecke (1896); Bahn ist stark geprägt durch schwierige Trassierung (kurvenreiche Linienführung, etliche größere Viadukte und sechs Tunnelabschnitte); im Bf. Wt-Loh Güteranschluss an die stadtbetriebene Kleinbahn nach Hatzfeld (maximal von 1894 bis 1980); im Zweiten Weltkrieg oft als Durchgangs- und Umleitungsstrecke zur Tallinie genutzt; die Linie hatte keinen eigentlichen Fernverkehr aufzuweisen, es gab nach dem Zweiten Weltkrieg bald vertaktete Züge, bereits mit Schienenbussen, später mit Akku-Triewagen; lange Zeit ansprechender Güter-Durchgangsverkehr; Stilllegung der Gesamtlinie 1991/1993, danach im Osten teilweise Gleisabbau; geplant ist ein Umbau zu einem Rad-Wanderweg.
Tunnel im Wuppertal (Richtung Ost): Tesch-T. (523 m), Dorp-T. (488 m), Dorrenberg-T. (175 m), Engelnberg-T. (171 m), Rott-T. (351 m), Fatloh-T. (85 m). Alle für zweigleisige Betriebsbreite erbaut bis zur Eröffnung im September 1879.
 

Weitere Fotos und Infos von der Rheinischen Strecke auf den REG-Bahnhofsseiten

  Hinaus aus dem Wuppertal:  Weiterfahrt auf der Rheinischen Strecke
  Nach Düsseldorf auf der Regionenseite “Richtung Köln/Düsseldorf”
 
Nach Hagen auf der Regionenseite “Richtung Schwelm - Hagen”

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Andere Strecken ohne Wuppertaler Bahnhöfe:  siehe Regionen-Seiten


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