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Die Bahnlandschaft in Wuppertal wird durch zwei die gesamte Stadt durchziehende Strecken geprägt. Im Tal verläuft die Bergisch-Märkische Linie in der Relation Köln/Düsseldorf - Hagen (im Tal vollständig fertig bis 1849) und an den Nordhängen, teilweise auf grossen Viadukten und durch mehrere Tunnel, die Rheinische Strecke (eröffnet 1879) im Verlauf einer Parallelbahn von Düsseldorf nach Hagen. Die Talbahn ist viergleisig angelegt und enthält jeweils Gleispaare für den intensiven Fern- und Nahverkehr. Die zweigleisige Nordbahn dagegen hat immer bescheidenen Verkehr bewältigen müssen und ist seit einigen Jahren stillgelegt (teilweise abgebaut). Von diesen beiden Linien gibt es mehrere Stichstrecken durch Stadtbezirke und in die Region, die teilweise bereits stillgelegt sind. Wir haben uns für eine Aufteilung nach den untenstehenden Rubriken entschieden. Auf diesen “Strecken” befinden sich alle 32 Bahnhöfe auf Wuppertaler Stadtgebiet.
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Bergisch-Märkische-Strecke Auf der seit 1847 in Betrieb stehenden Trasse der BME (Tallinie) fährt man auch in der Neuzeit. Seit etwa neunzig Jahren gibt es durchgängig eine viergleisige Strecke mit den beiden sog. Ferngleisen und den Nahverkehrsgleisen. Diese Trasse zieht sich wie ein Band durch die Stadt vom Bahnhof Vohwinkel bis nach Schwelm. Die 101 086-7 befährt das ostwärts führende Ferngleis und “schiebt” einen IC nach Hamburg. Wir sind hier zwischen dem Haupt- bahnhof und Unterbarmen, etwa bei der Bezirksgrenze von Elberfeld und Barmen, an der Strasse Wolkenburg. Rechts im Hintergrund erkennen wir die Gebäude der ehemaligen Wicküler-Brauerei (Foto vom 27. Juni 2004). Foto VOBA
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Remscheider Strecke Seit 1868 kann man vom Bahnhof W-Oberbarmen (damals: Barmen-Rittershausen) bis nach Remscheid fahren, ab 1897 dann weiter über die Müngstener Brücke nach Solingen. Die Strecke hat immer mehr dem Regionalverkehr ge- dient. Zwischen den Tunneln an der Leibuschstrasse und W-Ronsdorf gibt es eine beträchtliche Steigung, die auch heute noch bei Herbstlaub oftmals Probleme bereitet. Hier stehen wir am Gleiskörper neben der Badischen Strasse beim ehemaligen Betriebsbahnhof “Rauenthal in Westfalen” (die Wupper war bis zur Eingemeindung von Langerfeld anno 1922 die Grenze zum Rheinland). Der Tw der Reihe 628/928 kommt aus Remscheid und fährt gleich in den Rauentaler Tunnel Richtung W-Oberbarmen ein. Früher benutzte hier die Beyenburger Linie die Trasse bis zum Bockmühlberg mit. Im Hintergrund die Langerfelder Kirche, in der heute Wohnungen sind (Foto im April 2003). Foto VOBA
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Rheinische Strecke Wir sind an der Rheinischen Strecke unweit der Wuppertaler Stadtgrenze zu Schwelm. In diesem Abschnitt zwischen Hagen-Eckesey und W-Wichlinghausen ist der “richtige” DB-Personenverkehr lange eingestellt, ein Alibi-Zug zwischen Gevelsberg und Wichlinghausen fuhr nach unseren Infos bis 1969. Güterzüge waren aber noch öfters zu sehen, teil- weise zur Entlastung der elektrifizierten Hauptstrecke. Auch gab es hier vor Einstellung des Dampfbetriebes einige Sonderzüge der Eisenbahnfreunde zu beobachten. Ein toller Kalkzug begegnet uns an einem schönen Sommertag mit der 044 472, man datiert den 22. Juli 1974. Ein Super-Vorbildzug für die Modellbahn! Die Gleise sind heute abgebaut. Foto Helmut Dahlhaus
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Cronenberger Strecke In den letzten Jahren der mittlerweile legendären Sambalinie fuhren bis zur Einstellung im Jahre 1988 die Akku-Trieb- wagen der Reihe 515 (früher ETA 150). Mit ihren sehr schweren Batterien waren sie nicht gerade vorteilhaft für die Trasse. Für die Nachfrage reichte natürlich ein Solo-Tw aus. Vorher gab es jahrzehntelang die roten Schienenbus- Brummer der Baureihen VT 95/98 zu sehen. Wir stehen hier am Haltepunkt Hindenburgstrasse, der ersten Station beim Anstieg von der Tallinie aus. Die Haltestelle konnte man auch gut nutzen, wenn man den Zoo oder das Sta- dion besuchen wollte (Aufnahme von Mitte der 80er Jahre). Heute gibt es auf dem Trassee einen Radwanderweg. Foto Wolfgang Scheufele Sammlung VOBA
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