Bahnen- Wuppertal.de Bahnhöfe im Portrait

Wuppertal-Barmen

Der Bahnhof Wuppertal-Barmen ist die zentrale Station für die Barmer Innenstadt an der alten BME-Strecke durchs Tal, auch wenn sie leider in Verbindung mit den anderen Verkehrsträgern der Schwebebahn und der Busse am verkehrsreichen Alten Markt einige Meter abseitig liegt. Nach den Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg bestanden kurzfristig Pläne, den Bahnhof etwas weiter nach Osten zu verlegen, um eine bessere Verknüpfung - damals noch mit der am Clef abfahrenden Bergbahn zum Toelleturm - zu erzielen. Aus diesen Plänen ist dann zugunsten des Autoverkehrs bekanntlich nichts geworden. Der Bahnhof wurde bereits beim Bau der BME-Strecke im Jahre 1847 an etwa gleicher Stelle angelegt. Später bekam er einen Hauptbahnhof-Status für das seinerzeit selbständige Barmen. Nach der Gründung der Stadt Wuppertal anno 1929 erhielt die Station dann ein Jahr später ihren heutigen Namen. Bis zum Zweiten Weltkrieg war Barmen ein wichtiger Stopp für die Fernzüge, auch wenn die wenigen Top-Fernschnellzüge nur in Elberfeld hielten. Die Nähe von nur gut einem Kilometer zum östlichen Bahnhof Wt-Oberbarmen (bis 1930 Barmen-Rittershausen), wo wesentlich mehr Raum zur Verfügung stand und mehrere Nebenlinien abzweigten, führte hingegen dazu, dass viele Fernzüge später im Wechsel mal in Barmen, mal in Oberbarmen anhielten. Heute hat der Bahnhof den Status einer Regionalstation, wo bis auf einen Regionalexpress auch alle diesbezüglichen Züge stoppen. Mittels der S-Bahn S 8 (Mönchengladbach - Hagen) und der Regionalbahn 67 (Wuppertal Hbf. - Remscheid) sowie zweier Linien in/aus Richtung Hagen nach/von Düsseldorf bzw. Köln ist der Bahnhof sehr gut an den Bahnverkehr angebunden. Ältere Mitbürger sprachen beim Bahnhof früher übrigens öfters von “Mittel”barmen in Abgrenzung zu den Stationen von Unter- und Oberbarmen!  
      

(c) Sammlung VOBA www.bahnen-wuppertal.de
(c) Hans-Jürgen Krämer   www.bahnen-wuppertal.de
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Die Aufnahme ist zugegebenermaßen
 nicht besonders scharf, aber das
Motiv wollen wir Ihnen nicht vorent-
halten. Unklar ist der Aufnahmezeit-
punkt. Nach Angaben von damaligen
 Anwohnern müsste es vor dem Krieg
 gewesen sein. Eigentliche Zerstörun-
gen sind auch nicht erkennbar. Im Bild
 die 38 3600 mit alten Blechen, die für
 das Jahr 1950 laut Stationierungs-
verzeichnis dem Betriebswerk Wup-
pertal-Langerfeld zugeordnet war. Die
Maschine hat noch das “alte” Outfit
der Reichsbahnloks. Bei der DB beka-
men die P 8 eine dritte Spitzenleuchte,
 kleinere Windleitbleche und viele auch
 einen Wannentender. Bis Mai 1964 fuh-
ren die 38er planmäßig durchs Tal.
Foto Sammlung VOBA

In den siebziger Jahren des noch ge-
gebenen Dampflokzeitalters bei der DB
 kamen durch Wuppertal öfters Son-
derfahrten mit Dampfloks. Vielfach
waren das Loks der Reihe 50. Hier ein
 Zug mit englischen Eisenbahnfans, die
 auf Deutschlandtour sind. Die Lok 050
 761 konnte später noch im Bw Voh-
winkel bewundert werden. Über der
Lok erkennen wir, dass am Barmer
 Opernhaus ein Anbau hochgezogen
wird, was den Zeitpunkt des Bildes
gut einordnen lässt: Mai 1976. Auf
dem Gleis 4 im Bahnhof steht der all-
gegenwärtige Remscheider als Wende-
zug mit der 212 und drei Silberlingen.
Foto Hans-Jürgen Krämer

Vor dem Krieg war die Station Barmen
 ja bei der Reichsbahn sehr gut an das
 Netz der Fernzüge angebunden. Aber
die Top-Züge durchs Tal hielten zu
jener Zeit dort nicht. Von einem Halt
 eines Intercitys kann der Bahnhof in
den letzten Jahren auch nur träumen,
der Zug ist im wahrsten Sinne des Wor-
tes längst abgefahren. So schauen wir
 dem IC mit der 103 161-2 mehr hinter-
her, als dass wir schnell eine “Stand-
aufnahme” machen könnten (103 163
vom Bw Frankfurt (M) 1 mit dem IC
529 am 21. März 1981). Übrigens:
Zu vier Schülern auf der Lok, durften
die Nachwuchsfans im Jahre 1967 bei
 einem Schulausflug nach Köln von Wt-
Oberbarmen bis Köln-Mülheim mal auf
der E 10 143 mitfahren. Der Eilzug
fuhr im Bahnhof Barmen durch, wobei
es mit 115 km/h über das geschwun-
gene Gleis 1 durch die Station ging!
Foto VOBA

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Ein ICE-Tw 402 im Bahnhof Barmen, was soll da schon Besonderes dran sein? Auf der Strecke von Köln nach Berlin
 kommen sie ja zweimal pro Stunde regelmäßig durchs Tal der Wupper gefahren. Und doch ist es eine nicht alltäg-
liche Szene, denn der Zug aus Berlin benutzt das Nahverkehrsgleis 3. Dies war im April 2005 nötig, weil am Westkopf
im Bahnhof Oberbamren an mehreren Wochenenden Weichen ausgewechselt wurden. So musste der Fernverkehr
 zwischen Oberbarmen und Wuppertal Hbf. zeitweise über die S-Bahngleise fahren. Bekanntlich gibt es zwischen den
beiden Bahnhöfen auf freier Strecke keine Gleisverbindung mehr zwischen den Gleisen von Nah- und Fernverkehr.
Foto VOBA

Ein “TEE” in Barmen? Schön wär`s ja
 gewesen und dann vielleicht noch mit
 Halt in der Station. Aber dem ist nicht
 so, denn es handelt sich um einen
 “normalen” 601, der auf Sonderfahrt
 durchs Tal daherbraust. Der beliebte
 Zug - auch wenn schon an Jahren
älter - steht trotzdem in gewissen
 Kontrast zum morbiden Charme des
alten Bahnhofsschildes (heute gibt es
hier “blaue” Schilder). Man datiert den
 Sommer 1982. Auf diesem Foto sicht-
bar ist die Tatsache, dass die Quer-
halle (über dem Triebkopf) wesentlich
 mehr zum Bahnsteig hingezogen ist als
 der Längsbau. Rechter Hand gab es vor
 dem Krieg einen ebensolchen Trakt.
Foto Hans-Jürgen Krämer

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Ein schöner Blick auf den Westbereich
 vom Bahnhof Barmen, der gut zu erken-
nen gibt, wie weichenlos die Durch-
gangsgleise hier sind. Wir stehen auf
dem Nahverkehrsbahnsteig, als die 112
 490-8 vom Bw Hamburg-Eidelstedt mit
 ihrem D 345 über Gleis 2 durch den
 Bahnhof Richtung Hagen rauscht. Zu
 jener Zeit (Februar 1981) gab es noch
 den normalen Nahverkehr im Tal sowie
 die bekannten D-Züge auf den Fern-
gleisen. Im Hintergrund die Straßen-
brücke an der Siegesstraße. Das mar-
kante Eckhaus ist sozusagen das “Tor
 zum Paradies”, denn nicht viele Häuser
 weiter wohnte bis 1971 Foto-Altmeister
Carl Bellingrodt “in” seinem Archiv.
Foto VOBA

(c) VOBA   www.bahnen-wuppertal.de
(c) Sammlung VOBA   www.bahnen-wuppertal.de
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Das ist das Bahnhofsgebäude von
 Barmen, wie es sich bis zum Neubau
des heute noch bekannten Traktes
 (1911) präsentierte. Das Gebäude
stand ein wenig östlicher als heute
und hatte die typischen verschnör-
kelten Türmchen und Beigaben der
 preußischen Bahnzeit des 19. Jahr-
hunderts. Das Bild muss so etwa kurz
 nach der Jahrhundertwende enstan-
den sein. Der wenig belebte Bahnhofs-
vorplatz erinnert in fast schon visio-
närer Weise an heutige Zustände. Der
Eingangsvorbau war in den Urzeiten
der BME-Linie noch nicht vorhanden.
Im Hintergrund sehen wir alte Barmer Post. Der Neubau von 1930 liegt etwa
auf der Höhe des alten Bahnhofs.
Foto Sammlung VOBA

Das neue, repräsentative Bahnhofs-
gebäude für die Stadt  Barmen wurde
 anno 1911 erbaut. Mit dem großen
 Trakt am Döppersberg konnte es sich
 einigermaßen messen. Die Querhalle
 rechts mit den angedeuteten Säulen
gab es auch noch einmal auf der lin-
ken Seite. Nach den Zerstörungen im
 Zweiten Weltkrieg wurde dieser Bereich
 allerdings nicht mehr aufgebaut. In
den vergangenen Jahren gab es ver-
schiedene Veranstaltungen “im Bahn-
hof”. Heute ist an sich nur ein größe-
rer Zeitungskiosk mit Snackbar für die
 Fahrgäste vorhanden. Der Bau wur-
de Ende 2008 aber an einen Investor
 verkauft, der hier einige Räume nutzen
 und für Geschäfte herrichten will (Foto
 vom Oktober 2006). Anno 2009 wurden
 auch äußerlich Restaurierungsaktionen
 vorgenommen. Es geht also aufwärts!
Foto VOBA

(c) VOBA   www.bahnen-wuppertal.de

Zwar nicht immer so anzutreffen, aber im Grunde doch der Alltag im Bf. Barmen: neben den planmäßigen Zügen
fahren häufig einzelne Maschinen durch die Station. Mal geht es über die Ferngleise, mal über die Nahverkehrsgleise.
Da es zwischen Oberbarmen und Elberfeld keine Weichenverbindung zwischen den Trassen gibt, muss man eben auf
dem entsprechenden Strang bleiben. Die 365 109-8 ist ein Mitglied der alten V 60-Familie, die lange Jahre im Bw
 Wuppertal-Steinbeck stationiert war. Die Lok hier hat jetzt eine “automatische” Rangierkupplung (Sommer 2003).
Foto VOBA

(c) Bernhard Terjung   www.bahnen-wuppertal.de

Güterzüge fahren meist über die Ferngleise auf der Tal-
strecke. Bei Bedarf werden sie aber auch über die S-Bahn-
gleise geleitet. Für Fotografen oft ein Vabanquespiel, denn
so schnell kommt man nicht immer an andere Fotostand-
orte. Im Bild eine Maschine der lange Jahre dominierenden
 schweren DB-Güterzuglok der Baureihe 151. Mit der Ord-
nungsnummer 002 gehört sie zu ersten Bauserie von 1973.
Wir stehen auf dem Nahverkehrsbahnsteig, wo es zum
 Aufnahmezeitpunkt am 25.2.81 noch keine S-Bahn gab.
Foto Bernhard Terjung

(c) Wilfried Sieberg   www.bahnen-wuppertal.de

Eine interessante Fuhre begegnet uns im Barmer
 Bahnhof am 9. April 1998. Auf Gleis 1 kommt ein so
 genannter Lokzug (Lz) daher, der Richtung Elberfeld
 unterwegs ist. Wenn es auch “nur” ein paar 212er
 sind, sehen sie im frischen roten Kleid doch recht
 schnieke aus. An diesem Foto gut zu sehen ist die
 wegen der notwendigen Bahnsteigsbreite gege-
bene “Ausbuchtung” des Hauptgleises 1 mit der
 erforderlichen Überhöhung der Außenschiene.
Foto Wilfried Sieberg

(c) VOBA   www.bahnen-wuppertal.de

Bunte Vielfalt bei der Deutschen Bahn.
 Wenn es denn nur zueinander passen
 würde und alles schön sauber wäre!
 Während sich der Regionalverkehr der
DB heute durchweg in einem relativ
 schmucken Rotton präsentiert, gab
es Übergangszeiten, wo alles schön
 gemischt anzutreffen war. Vor dem
 Regionalbahnzug aus Köln sehen wir
die 110 128, ihres Zeichens noch aus
den Anfangszeiten der DB-Neubauloks,
 leider in dem unbeliebten ozeanblau-
beigen Farbton. Die Wagen sind teil-
weise renoviert, teilweise im Urzustand
 der 1960er Jahre und einige dazu un-
ansehnlich mit so genannter künstle-
rischer Hand verschmiert (8/1998).
Foto VOBA

Dies ist ein schöner historischer Blick
auf den Bahnhof Barmen aus Richtung
der östlichen Siegesstraße.  Die Elek-
trifizierung hat nun auch das Wupper-
tal eingeholt, aber noch gibt es den
Dampflokbetrieb. Auf Gleis 1 sehen wir
 einen typischen Wendezug der Dampf-
lokzeit mit einer Lok der Reihe 78 (Nr.
 384), den dreiachsigen Umbauwaggons
 und dem Mitteleinstiegs-Steuerwa-
gen. Normalerweise ist das die Garni-
tur von/nach Gevelsberg West oder auf der Remscheider Linie auf den Nahver-
kehrsgleisen 3 und 4. Aus der Sicht ist
 gut die Kompaktheit des Personenbe-
reiches mit den vier Durchgangsgleisen
 sichtbar. Rechts der Güterbahnhof mit
 Bockkran und Freiladegleisen (1964).
Foto Wilfried Sieberg

Ein ähnlicher Blick auf den Barmer
Bahnhof wie beim 78er-Foto. Abge-
sehen vom modernen IC scheint sich
auf den schnellen Blick hin nicht viel
 verändert zu haben, was aber bei
 intensiverer Betrachtung der Details
 nicht stimmt: Bäume sind gewachsen,
die Häuserfronten sehen einladender
aus, ein Schornstein vom Kraftwerk
am Clef ist gekappt worden, es gibt
neue Signale und im Güterbereich ist
ein neuer Behälter entstanden. Na ja,
bei einer Szene, die zwanzig Jahre
später festgehalten wurde, ist dies
dann doch nichts Besonderes oder?
Foto Hans-Jürgen Krämer

(c) Wilfried Sieberg   www.bahnen-wuppertal.de
(c) Hans-Jürgen Krämer   www.bahnen-wuppertal.de
(c) VOBA   www.bahnen-wuppertal.de

Im Bild zwar eine 111er im sog. S-Bahn-Look, aber mit einem normalen Nahverkehrszug auf Gleis 4 nach Hagen
(111 136 vom Bw Düsseldorf mit Zug 5521 im März 1981). Bis zur Eröffnung der neuen S-Bahn sollten noch einige
 Jahre ins Land ziehen. Wir stehen an der Bahnsteigzuführung von der Gewerbeschulstraße am Güterbereich vom
 Bahnhof Barmen, wo aber von den Gütern nichts mehr zu sehen ist. Etliche Gleise sind bereits abmontiert. Im
 Hintergrund das große Barmer Postgebäude von 1930, angestrichen in einem für die Post ungewohnten Farbton.
Die Renovierung dürfte aber nicht lange zurückliegen und einen markanten Farbtupfer gibt das Gebäude schon ab.
Foto VOBA

(c) VOBA   www.bahnen-wuppertal.de

Am 7. Oktober 1972 gab es Sonderfahrten mit der Walsum 5 vom Museum Bochum-Dahlhausen zwischen Schwelm
und Wuppertal. Hier eine Szene vom Bahnhof Barmen vor dem großen Postgebäude. Beim Kraftwerk am Clef gab
es zu jener Zeit auch noch zwei hohe Schornsteine. Hinter dem Oldtimer-Zug fährt auf einem der Ferngleise
gerade ein Güterzug durch die Station, zu damaliger Wirtschafts-Zeit noch eine vertraute Erscheinung im Tal.
Foto VOBA

(c) VOBA   www.bahnen-wuppertal.de
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Sofern die Vegetation nicht Überhand
 genommen hat, kann man vormittags
die über Gleis 2 fahrenden Züge vom
 Bahnsteig der S-Bahn aus gut foto-
grafieren. Auch wenn die gute BR 103
 jahrzehntelang die typische Lok für
 die schnellen Züge war, ist ein Zug in
dieser Zugskombination aber auch
schon historisch, denn die ICs fahren
 normalerweise mit der Ellok 101 durch
 das Tal bzw. werden jetzt aus Trieb-
wagenzügen der ICE-Typen gebildet
 (Foto vom August 1998 mit 103 147).
Foto VOBA

 Im östlichen Bahnhofs”vorfeld” - hier
gibt es ja lediglich vier Gleise ohne
 Weichen - geht die alte BME-Trasse
 unmittelbar am Barmer Kraftwerk vor-
bei. Der Fotograf steht direkt unter/
am Pfeiler der Fischertal-Brücke. Das
 rechte Gleis 4 vom S-Bahnsteig ist
nicht zu sehen. Im Bild die 101 073-5
mit ihrem IC nach Basel. Die Gleise
selbst liegen hier ansonsten ziemlich
eng nebeneinander, ein Relikt der alten
 Trasse in beengter Lage. Früher gab es
 vom Bahnhof Barmen einen Anschluss
zur Kohlenabladung, was den ganzen
 Betrieb wohl sehr gestört hat. Ab 1931
 wurden die Kohlen dann vom Schlacht-
hof der Stadtwerke aus via Alter Markt
 über die Straßenbahngleise angeliefert.
Foto VOBA

Für die Bahnfans im Tal sensationell war die Umbeheimatung der vier “Edelhirsche” der Reihe E 19 vom Betriebswerk
 Nürnberg Hbf. zum Bw Hagen-Eckesey im Frühjahr 1968. Zu Schulungsfahrten waren die Maschinen dann öfters vor
 regulären Zügen im Tal anzutreffen. Das Haupteinsatzgebiet war aber mehr die Ruhr-Sieg-Strecke. Hier ein Quer-
schuss von den Güteranlagen im Bf. Barmen her auf den Personenbereich. Auf Gleis 2 Richtung Hagen erkennen wir
die E 19 11 mit der 141 298 vor dem E 4713. Beim alten Traditionshotel Wuppertaler Hof an der Winklerstraße
im Hintergrund wird kräftig investiert, denn hier soll es bald Altenwohnungen geben (Foto vom 11. April 1968).
Foto Ulrich Budde

Ein interessantes Foto von der Bau-
boom-Zeit im Tal. Nach den sichtbaren
 Veränderungen müsste das Bild anno
1963 entstanden sein. Die größeren
Hallen bei den Bahnsteigen sind bereits
 abgebrochen und haben einer norma-
len Überdachung Platz gemacht. Der
 Aufzug vom Gepäcktunnel steht aber
 noch. Oberleitungsmasten sind noch
nicht zu erkennen. Am Abstieg von
der Siegesstraße - mit typisch deut-
schem Schilderwust - wird offensicht-
lich gebaut, da musste ja wegen der
 Elektrifizierugn auch was an der alten
Brücke gemacht werden. Links ist der
 Westflügel des Empfangsgebäudes zu
 sehen. Auf flotter Fahrt gen Westen
über Gleis 1 donnert die 44 1358 mit
 einem Güterzug durch die Station.
Foto Wilfried Sieberg

Ein Bayer in Wuppertal? Vielleicht et-
was doppeldeutig, wenn man an den
 großen Chemiker aus dem Tal denkt.
Wir aber meinen hier den alten Aus-
sichtstriebwagen 491 001, der damals
 beim Bw München Hbf. stationiert war.
In den ersten Jahren nach dem Krieg
war er meistens nur auf den süddeut-
schen und österreichischen Strecken
 unterwegs, was ja infolge fehlender
 Oberleitung in nordwestdeutschen Ge-
filden gar nicht anders möglich war.
Mit Ausdehnung des elektrischen Net-
zes der DB kam das Unikum dann auch
auf vielen anderen Strecken zum Ein-
satz. Im Juni 1983 gab es eine Fahrt
 durchs Tal. Bei nicht gerade schönem
 Wetter begegnet er gerade einer auf
 Gleis 1 ausfahrenden 141. Am ehrwür-
digen Opernhaus wird mal wieder was
  renoviert. Ganz links der Turm der
Antoniuskirche am Alten Markt sowie
die Terassenhäuser am Heubruch.
Foto VOBA

Die Loks der Baureihe 120 stehen in
der Entwicklung zwischen den klassi-
schen 103ern und den heutigen Renn-
pferden der BR 101. Hierdurch wurde
 Mitte der 1980er Jahre eine zukunfts-
weisende Loktechnik verwirklicht. Von
der Baureihe selbst wurden aber nicht
sehr viele Exemplare gebaut, so dass
sie heute an sich schon eine Splitter-
gattung im DB-Lokpark darstellt. Vor
 einigen IC-Kursen kamen die 120er
 zweitweise durchs Tal gefahren. Hier
 braust die 120 152 im Sommer 1998
Richtung Hagen durch den Barmer Bahnhof. Rechts das Postgebäude
in einer anderen Farbgebung (s.u.).
Foto VOBA

(c) Wilfried Sieberg   www.bahnen-wuppertal.de
(c) VOBA   www.bahnen-wuppertal.de
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Barmen als Kulturbahnhof: Große Pläne gab es, als man am 22. März 1991 nach aufwändigen Umbauaktionen den Westflügel des ehemaligen Barmer Hauptbahnhofes als “neues Zentrum der lebendigen Kultur” eröffnete. Fast 2000 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Kultur waren geladen, und eigens aus Köln kam ein Sonderzug angefahren. Von dort stammte auch die eigentliche Idee, die sich stark an der Institution “Alter Wartesaal” im Kölner Hauptbahnhof anlehnte und etliche Planer, Gestalter  und Investoren in diesem Sinne zusammenführte - nicht zuletzt mit tatkräftiger Unterstützung des bekannten Talkmeisters Alfred Biolek. Im Westflügel wurden erhebliche Umbauten vorgenommen, die nun neben einer großen Veranstaltungsfläche samt Empore auch Restaurationsflächen und entsprechende Räume umfasste. Es sollte eine Mischung aus Musikveranstaltungen, Theateraufführungen, Tagungen und Gastronomie werden, eingebunden in eine “Kulturachse” mit dem nahen Opernhaus. Es gab auch weitere Ausbauplanungen mit einer Terasse, anderen Bahnsteigzugängen und sogar die Vision eines Wiederaufbaus des im Krieg zerstörten östlichen Gebäudeflügels. Leider hat sich die ganze Sache nicht so entwickelt wie gewünscht. Natürlich gab es während eines Zeitraumes von fast genau zehn Jahren etliche Veranstaltungen, in gewissem Rahmen legendär sind die Disco-Events zu nennen. Aber vielleicht waren die Ziele doch zu hoch gesteckt und die “Provinz Barmen” letztlich nicht der richtige Ort. Nach jahrelangem Dahinsiechen des Gesamtareals hat anno 2008 der Opernstar Kurt Rydl aus Wien die Immobilie von der Bahn erworben. Den Vorstellungen zufolge könnte jetzt eine Renaissance der ursprünglichen Überlegungen einsetzen, zwar vor einem anderen Hintergrund, aber im Hinblick einer kulturellen Wiederbelebung des Gebäudes mit Restauration und Veranstaltungsmöglichkeiten. Im Jahre 2009 wurden - auch äußerlich sichtbar - etliche Restaurierungsaktionen vorgenommen und es wird geplant, den (Kultur-)Bahnhof Barmen in 2010 in entsprechendem Sinne wieder zu eröffnen. Wir wünschen hierzu alles Gute - und vielleicht gibt es bald wieder Neues vom “Barmer Bahnhof” zu erzählen, denn der wird demnächst einhundert Jahre alt!
 

(c) VOBA   www.bahnen-wuppertal.de

Eisenbahn = Güterbahn? Viele Jahre waren diese Transporte eine große Einnahmequelle für die Bundesbahn. Im
 Massentransport war sie schon ein wichtiges Glied in der Transportkette. Zunehmend hat sich der Verkehr mehr auf
 spezielle Güter verlagert oder auf die Bedienung ganz bestimmter Relationen. Nach einer Liberalisierung des Marktes
 werden heutzutage viele Frachtzüge von privaten Anbietern gefahren. Anfang der 1980er Jahre, als dieses Foto ent-
stand, war davon noch keine Rede und die Bundesbahn hatte auf der Schiene ein weitgehendes Monopol. Hier be-
gegnet uns aus Oberbarmen kommend auf Gleis 1 ein schöner gemischter Zug mit der Zuglok 151 102-1. Wegen
des speziellen teuren Frachtgutes im ersten Waggon ist vorschriftsmäßig der erste Stromabnehmer am Fahrdraht.
Die schwere Ellok war damals beim Bahnbetriebswerk Hagen-Eckesey beheimatet (Foto von Ende Februar 1981).
Foto VOBA

(c) Sammlung H.Dahlhaus   www.bahnen-wuppertal.de

Hier ein Bahnfoto, das über ein Dreiviertel Jahrhundert alt ist! Der bekannte Bahnfotograf war am 20. Novem-
ber 1931 vor Ort und erwischte die 18 538 mit dem D 94 bei der Ausfahrt aus dem Bahnhof Richtung Elberfeld. Es
handelt sich um die stolze bayerische Loktype S 3/6, die aber zu jener Zeit fernab der Heimat durchaus etliche
Fernzüge in Nord- und Westdeutschland fahren “durfte”. Hochinteressant ist das Brückenstellwerk mit der ange-
bauten Signalbrücke, ein Super-Vorbild für die Modellbahner. Im Hintergrund die beiden Hallen, die es nach dem
Krieg noch bis zu den Elektrifizierungsarbeiten der BME-Tallinie anno 1963 gegeben hat. Was dem Reisenden wohl
weniger aufgefallen ist, ist die Tatsache, dass die rechte Halle am Nahverkehrsbahnsteig mit den neu eingeschot-
terten Gleisen um einiges schmaler und auch etwas niedriger war. Bekanntlich war der Bahnhof Barmen in früheren
 Zeiten eine wichtige Bahnstation, wofür natürlich ein entsprechender breiter Fernbahnsteig vorhanden sein musste.
Die Schornsteine vom städtischen Kraftwerk am Clef im Hintergrund bilden wie immer eine markante Orientierung,
Foto Carl Belligrodt  Sammlung Helmut Dahlhaus

(c) VOBA   www.bahnen-wuppertal.de

Eine nette Garnitur ist der sog. Preußenzug aus Minden zweifellos. Aber bei den “richtigen” Dampflokfans will wohl nur
 bedingt Freude aufkommen, denn die bunte Länderbahnzeit ist den meisten Bahnfreunden eher fremd und das Um-
feld passt eben nicht so richtig dazu. Trotzdem freuen wir uns natürlich über die Existenz der alten Vehikel, denn mit
 viel Liebe wurden Wagen und Lok rekonstruiert und mit dem vermeintlichen Farboutfit der alten Zeit versehen. Bei der
Lok handelt es sich um die 7512 Hannover (T 11), die bei der Reichsbahn die Nummer 74 231 bekam. Später war sie
 lange bei der Industriebahn Erfurt im Einsatz. Der Zug pendete anlässlich des NRW-Tages durchs Tal (30.8.2008).
Foto VOBA

(c) Sammlung VOBA   www.bahnen-wuppertal.de

Ein tolles Luftbild aus dem Jahre 1928. Sehr gut sind die im Vergleich zu heute mächtigen Bauwerke der Barmer Sta-
tion zu erkennen. Mit den beiden Hallen (die südlichere war schmaler, was aber so kaum auffällt) und dem gut pro-
portionierten Empfangsgebäude konnte man ab 1911 endlich mit dem Döppersberg-Ensemble der “ungeliebten” Elber-
felder mithalten. Auf Gleis 2 steht eine Personenzuglok mit wohl kurzem Eilzug. Auch der Güterschuppen beeindruck
in seinen Ausmaßen und wird offenbar von den städtischen Kunden sehr rege genutzt. Einmal mehr erinnert uns eine
 solche Vorkriegsaufnahme daran, wie eng die Innenstadtbereiche früher bebaut waren. Gerade die Ecken am Barmer
 Bahnhof wirken heute - positiv betrachtet - eher großzügig, negativ gesehen hingegen mehr dürftig. In Bildmitte links
 erkennen wir das Stadttheater (heute Opernhaus), gegenüber auf der Brachfläche entsteht demnächst der reno-
mierte “Wuppertaler Hof”, der am 1.5.1931 eröffnet wurde. Dahinter, zum Bildrand hin, steht die Christuskirche am
 Oberdörnen. Sie wurde nach der Kriegszerstörung nicht wieder aufgebaut, als Ersatz fungiert ein Gemeindehaus.
Foto Hansa-Luftbild Sammlung VOBA

(c) VOBA   www.bahnen-wuppertal.de

Was hier mehr wie eine brachlandartige Ecke im Bahnhof Barmen aussieht (7/2009), ist tatsächlich eine höchst histo-
rische Angelegenheit. Denn die Mauer mit den kleinen Arkaden weist mit dem Knick im Geländeverlauf auf den ehema-
ligen Abzweig zum Kraftwerk an der Clefer Straße hin. Das neue Versorgungswerk der Stadt Barmen wurde 1908 in Be-
trieb genommen. Ab diesem Zeitpunkt bis zum Februar 1931 wurde der Bereich mit einem Anschlussgleis vom Bahnhof
 Barmen aus bedient (hauptsächlich Kohle), ab da bis 1963 fuhr man die Kohlenzüge vom Schlachthofbahnhof über die
 Straßenbahngleise durch die Stadt bis zum Clef. Als das Kraftwerk erstellt wurde, begann auch der Umbau der Station
 in Barmen, speziell mit neuem, westlicher gelegenen Empfangsbegäude sowie den jetzt vier Durchgansgleisen auf der
 Talstrecke. Der Anschlussverkehr zum Kraftwerk vom Hauptgleis aus war alles andere als eine günstige Angelegenheit.
Foto VOBA

(c) Herbert Schambach   www.bahnen-wuppertal.de

An sich die Normalität in der Dampflokzeit, aber fast ein halbes Jahrhundert alt. Die Elektrifizierungspläne liegen zwar
 länst in der Schublade, aber im Wuppertal sind die Bauarbeiten noch nicht angelaufen. Am 2. Oktober 1960 fährt die
 01 055 mit ihrem Eilzug aus Richtung Oberbarmen auf Gleis 1 ein. Nach einem kurzen Aufenthalt geht es dann weiter
 nach Köln oder Düsseldorf. Wie im Westbereich stand im Bahnhof Barmen auch östlich ein Reiterstellwerk mit ange-
bauter Signalbrücke. Neben den Ausfahrsignalen am Fern- und Nahverkehrsgleis (an Gleis 4 mit separat stehendem
 Vorsignal) gibt es für die gesamten Gütergleise ein Gruppenausfahrsignal. Interessant sind die Betonsockel für die
 Träger, die neben der Funktion als Fundament auch einen gewissen Schutz bei entgleisten Waggons bieten sollen.
Foto Herbert Schambach

(c) Sammlung B.Terjung   www.bahnen-wuppertal.de

Bahnhofsvorplatz Barmen: Leider ist die Aufnahme stark gekörnt, so dass etliche Details untergehen. Aber trotzdem
ein ganz tolles Dokument aus alten Zeiten. Die engere Bebauung vor dem Krieg ist weitgehend durch die Folgen des
 Bombenhagels zerstört worden und so zeigt sich das Areal jetzt wesentlich großzügiger. Der Häuserblock in der Mitte
 wird natürlich auch noch abgerissen. Automobile der Wirtschaftswunderzeit prägen die Szenerie, stark vertreten ist
 - wie könnte es anders sein - der VW-Käfer. Interessant für epochenbewusste Modellbahner ist die Lackierung der
 Taxis mit dem weißen Band. Der Anderthalbdecker-Bus von Ludewig befährt die Strecke von Barmen zum Bochumer
 Hbf.. Am Bahnhof gibt es Umbauten an der Front mit dem Vorbau der Geschäfte. Als Datum wird 1957 angegeben.
Foto Sammlung Bernhard Terjung

Bf. Wt-Barmen als Teil der BME-Strecke durch das Tal

Gleisplanskizze  Bahnhof Wuppertal-Barmen
(Zustand ca. 1975, Modellbahnepoche 4)
> Zuvor gab es natürlich auch vom Güterbereich rechts eine Verbindung zu den Streckengleisen <

Wir danken für die Erlaubnis zur Veröffentlichung und empfehlen die WebSite mit vielen Plänen: www.gleisplan.net
 

Infoecke:  Bahnhof Barmen (Hbf)/Wuppertal-Barmen im Überblick

1. Bau und Lage:  Der Bahnhof liegt an der Hauptstrecke von Düsseldorf/Köln nach Hagen. Der Standort bei Km 118,86 bezieht sich auf die alte durchgehende BME-Kilometrierung von Aachen nach Kassel. Die andere Datierung mit Km 41,6 an Gleis 3 und 4  betrifft die eigenständige S-Bahntrasse zwischen Neuss und Schwelm. Eingerichtet wurde die Station von der Bergisch-Märkischen Eisenbahngesellschaft mit Eröffnung des ersten Teilabschnitts Elberfeld - Schwelm der späteren Gesamtlinie nach Dortmund zum 9.10.1847. Gleichzeitig bekam die große Stadt Barmen östlich in Rittershausen einen zweiten Halt. Mit Ausbau der Linie auf vier Gleise wurde die Personenstation erweitert und das alte Bahnhofsgebäude kassiert (stand da, wo sich seit dem 31.1.1930 die Hauptpost befindet) und etwas westlich durch ein repräsentatives Bauwerk ersetzt. Dieses wurde im Zweiten Weltkrieg stark getroffen mit der Folge, dass man den linken -spiegelbildlichen- Flügel nicht mehr aufbaute. Beim Neubau um 1911 wurden zudem zwei Bahnhofshallen erstellt, die bis zu den Elektrifizierungsarbeiten 1963 überlebten. Mit Eröffnung der S-Bahnlinie 8 zum Mai 1988 wurde der Nahverkehrsbahnsteig renoviert mit zwei neuen Zugängen. Der Güterbahnhof wurde zunächst südlich ausgebaut mit der Besonderheit eines eigenen Verbindungsgleises zum Gbf. in Unterbarmen! Seit Jahren ist hier wie vielerorts aber alles überwuchert. Nach Bau des städtischen Kraftwerks am Clef (1908) wurde vom Gleis 1 ostwärts ein Anschlussgleis eingerichtet. Nachdem die Transporte (primär Kohlen) ab 1931 vom Schlachthofbahnhof über die Straßenbahngleise abliefen, wurde der rangiermäßig behindernde Anschluss aufgegeben. Die Abzweigung ist aber an der Fischertalbrücke noch rekonstruierbar.

2. Betriebliches: Personenzugmäßig galt Barmen auf der Talstrecke immer als reine Durchgangsstation und stand von Beginn an betrieblich bis heute im Schatten der Rittershauser/Oberbarmer Anlagen (mit - zumindest zeitweise - Bw, Bahnmeisterei, Rangierbf. und mehreren abzweigenden Linien). Bis in die Reichsbahnzeit hinein war Barmen ein wichtiger Halt für die Fernzüge, sozusagen als notwendiger Pendant zur westlichen Schwesterstadt (wobei die wenigen Topzüge u.W. allerdings nur in Elberfeld stoppten). Ab Mitte der 1930er Jahre halten die Fernzüge vermehrt in Wt-Oberbarmen, teilweise tagsüber im Wechsel. Die zunehmende Bedeutung des Oberbarmer Bahnhofs verstärkt sich bei der DB und der Barmer Bahnhof bleibt lediglich eine Eilzugstation. Heute wird man werktags pro Richtung stündlich von jeweils drei Zügen auf der S 8 (Mönchengaldbach - Hagen) und der RB 67 (Wt. Hbf. -Remscheid/Solingen) angefahren sowie von zwei RE-Linien. Ein Regionalexpress fährt im Bahnhof durch.

3. Bezeichnungen:  Der erste Fahrplan nach Bau der BME-Linie weist den Bahnhof einfach als “Barmen” aus, auch spätere Fahrpläne zeigen diese Benennung. Nach Jahrzehnten bekommt Barmen einen Hauptbahnhofstatus (nicht unwahrscheinlich auch am 1.2.1910, als Elberfeld offiziell ein “HB”, spätr “Hbf” wurde). Nach Gründung der neuen Großstadt heißt man ab 1.8.1930 “Wuppertal-Barmen”. Inoffiziell sprachen Leute früher schon mal von “Mittelbarmen”.

4. Stellwerke:  Im Bahnhof Barmen gab es sowohl im westlichen als auch im östlichen Bereich ein Reiterstellwerk mit angebauten Signalbrücken.
Die Angaben und Daten stammen aus verschiedenen Veröffentlichungen

Bf. Langerfeld
Bf. Elberfeld
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Bf. Oberbarmen
Bf. Steinbeck

>  Fahrtrichtung Ost-West  >

Bf. Zool. Garten
Bf. Barmen
Bf. Sonnborn
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Bf. Unterbarmen
Bf. Vohwinkel


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