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Ein ICE-402 im Bahnhof Barmen, was soll da schon Besonderes dran sein? Auf der Strecke zwischen Köln und Berlin kommen sie ja zweimal pro Stunde regelmäßig durchs Tal der Wupper gefahren. Und doch ist es eine nicht alltäg- liche Szene, denn der Zug aus Berlin benutzt das Nahverkehrsgleis 3. Dies war im April 2005 nötig, weil am Westkopf im Bahnhof Oberbamren an mehreren Wochenenden Weichen ausgewechselt wurden. So musste der Fernverkehr zwischen Oberbarmen und Wuppertal Hbf zeitweise über die S-Bahngleise fahren. Bekanntlich gibt es zwischen den beiden Bahnhöfen auf freier Strecke keine Gleisverbindung mehr zwischen den Trassen von Nah- und Fernverkehr. Foto VOBA
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Um 1950 läuft der Eisenbahnverkehr im Tal wieder in “normalen” Bahnen, zumindest was die Gleisbelegung betrifft. An den Gebäuden und den anderen Bahnanlagen gibt es hingegen noch etliche Dinge zu tun, soweit sie überhaupt wieder vollständig aufgebaut werden sollen. Die beiden Hallen in Barmen sind wieder restauriert, aber eine Verglasung fehlt offenbar noch. Auf dem Ortsgleis in Richtung Wt-Elberfeld kommt uns die V 36 208 (Bw Steinbeck) mit drei Abteil- wagen als “Kurzpersonenzug” (Kp) entgegen. Vorbildbezogene Modellbahner werden solch eine Zuglänge begrüßen. Die Signalanordnung mit dem Brückenstellwerk als Gesamtensemble dürfte wohl jeden Eisenbahnfreund faszinieren. Foto Carl Bellingrodt Sammlung VOBA
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Im Bild zwar eine 111er im sog. S-Bahn-Look, aber mit einem normalen Nahverkehrszug auf Gleis 4 nach Hagen (111 136 vom Bw Düsseldorf mit Zug 5521 im März 1981). Bis zur Eröffnung der neuen S-Bahn sollten noch einige Jahre ins Land ziehen. Wir stehen an der Bahnsteigzuführung von der Gewerbeschulstraße am Güterbereich vom Bahnhof Wt-Barmen, wo aber von den Gütern nichts mehr zu sehen ist. Etliche Gleise sind bereits abmontiert. Im Hintergrund das große Barmer Postgebäude von 1930, angestrichen in einem für die Post ungewohnten Farbton. Die Renovierung dürfte aber nicht lange zurückliegen und einen markanten Farbtupfer gibt das Gebäude schon ab. Foto VOBA
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Das ist das Bahnhofsgebäude von der Hauptstation Barmen, wie es sich bis zum Neubau des heute noch bekannten Traktes (fertig 1911) präsentierte. Das alte Gebäude stand ein wenig östlicher als heute und hatte die typischen ver- schnörkelten Türmchen und Beigaben der preußischen Bahnzeit des 19. Jahrhunderts. Die Aufnahme muss so etwa kurz nach der Jahrhundertwende entstanden sein. Der Eingangsvorbau war in den Urzeiten der BME-Linie noch nicht vorhanden. Im Hintergrund sehen wir die Barmer Post. Der Neubau (1930) liegt etwa auf der Höhe des alten Bahnhofs. Foto Sammlung VOBA
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Die IC-Triebzüge der Reihe 403 (Baujahr 1973) fuhren nicht planmäßig durchs Wuppertal, sondern waren zunächst primär auf der IC-Linie zwischen Bremen und München eingesetzt. Man wollte damit Erfahrungen mit Triebzügen im Vergleich mit dem üblichen lokbespannten Intercity sammeln. Anlässlich des 50ten Geburtstages der Stadt war ein Zug im Juni 1979 im Wuppertal zugegen. Damals hatte die Stadt offensichtlich noch einige Scheinchen übrig, so dass am Opernhaus ein Anbau erstellt werden konnte. Dahinter erkennt man links das Finanzamt am Unterdörnen. Foto VOBA
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Wir stehen zu alten Dampflokzeiten im Wuppertal auf der Fischertal-Brücke und können den Eilzug bei der östlichen Einfahrt zum Bahnhof Barmen einfangen (30. August 1959). Als Zuglok wurde damals die 03 094 notiert. Es geht ge- rade am Kraftwerk der Stadtwerke vorbei, wo sich etwa am Ende des Zuges links der “Bergbahnhof” der Zahnradbahn zum Toelleturm befand (Einstellung des Betriebes zum 4. Juli 1959). Interessant ist die Verzweigung im Vordergrund, denn es geht “parallelspurig” von den Ferngleisen zu den Ortsgleisen und dann weiter durch in den Güterbahnhof. Foto Herbert Schambach
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Das Kraftwerk steht noch und ist zeitgemäß ausgebaut. Aber bei der Eisenbahn “hat die Geschichte zugeschlagen”. Im östlichen Bahnhofs”vorfeld” - hier gibt es heute lediglich vier Gleise ohne Weichen - geht die BME-Trasse unmit- telbar am Barmer Kraftwerk vorbei. Der Fotograf steht direkt unter/am Pfeiler der Fischertal-Brücke. Das rechte Gleis 4 vom S-Bahnsteig ist im Dunkeln verborgen. Im Bild die 101 073 mit ihrem IC nach Basel. Die Gleise selbst liegen hier ansonsten ziemlich eng nebeneinander, ein Relikt der alten Trassierung in beengter Lage. Früher gab es vom Bahnhof Barmen einen Anschluss zur Kohlenabladung, was den ganzen Betrieb wohl sehr gestört hat. Ab 1931 wurden die Kohlen dann vom Schlachthof der Stadtwerke aus via Alter Markt über die Straßenbahngleise zum Werk angeliefert. Foto VOBA
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Eine nette Garnitur ist der sog. Preußenzug aus Minden zweifellos. Aber bei den “richtigen” Dampflokfans will wohl nur bedingt Freude aufkommen, denn die bunte Länderbahnzeit ist den meisten Bahnfreunden eher fremd und das Um- feld passt eben nicht so richtig dazu. Trotzdem freuen wir uns natürlich über die Existenz der alten Vehikel, denn mit viel Liebe wurden Wagen und Lok rekonstruiert und mit dem vermeintlichen Farboutfit der alten Zeit versehen. Bei der Lok handelt es sich um die 7512 Hannover (T 11), die bei der Reichsbahn die Nummer 74 231 bekam. Später war sie lange bei der Industriebahn Erfurt im Einsatz. Der Zug pendelte anlässlich des NRW-Tages durchs Tal (am 30.8.2008). Foto VOBA
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Zwei tolle Luftbilder aus dem Jahr 1928. Sehr gut sind die im Vergleich zu heute mächtigen Bauwerke der Barmer Sta- tion zu erkennen. Mit den beiden Hallen (die südlichere war schmaler, was aber so kaum auffällt) und dem gut pro- portionierten Empfangsgebäude konnte man ab 1911 endlich mit dem Döppersberg-Ensemble der “ungeliebten” Elber- felder mithalten. Auch der Güterschuppen beeindruckt in seinen Ausmaßen und wird offenbar von den städtischen Kunden sehr rege genutzt. Einmal mehr erinnern uns solche Vorkriegsaufnahme daran, wie eng die Innenstadtbereiche früher bebaut waren. Gerade die Ecken am Barmer Bahnhof wirken heute eher großzügig. Oben: Auf Gleis 2 steht eine Personenzuglok mit einem kurzen Zug. In Bildmitte links erkennen wir das Stadttheater (heute Opernhaus), gegenüber auf der Brachfläche entsteht demnächst der renomierte “Wuppertaler Hof”, der am 1.5.1931 eröffnet wurde. Dahinter zum Bildrand hin steht die Christuskirche am Oberdörnen. Sie wurde nach den Kriegswirren nicht wieder aufgebaut, als Ersatz fungierte ein Gemeindehaus. Unten: Das ist etwa die Gegenperspektive aus Richtung Norden. Am Wupperufer gibt es viele Häuser, links der Neue Weg, dessen Straßenzug heute etwas südlicher verläuft (Fr.-Engels-Allee). Aus dieser Sicht wirkt das Theater sehr großstädtisch. Hinter dem Güterbereich sehen wir die ansteigende Siegesstraße. Foto oben Sammlung VOBA Foto unten Sammlung Norbert Bartel
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Die Loks der Baureihe 120 stehen in der Entwicklung zwischen den klassischen 103ern und den heutigen Rennpferden der BR 101. Hierdurch wurde Mitte der 1980er Jahre eine zukunftsweisende Loktechnik verwirklicht. Von der Baureihe selbst wurden aber nicht sehr viele Exemplare gebaut, so dass sie heute an sich schon eine Splittergattung im DB- Lokpark darstellt. Vor einigen IC-Kursen kamen die 120er zweitweise durchs Tal gefahren. Hier braust die 120 152 im Sommer 1998 Richtung Hagen durch den Barmer Bahnhof. Rechts das Postgebäude in einer anderen Farbgebung. Foto VOBA
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Neben den V 200-Dieselloks waren im hochwertigen Fernverkehr im Wuppertal auch regelmäßig die DB-Dampflokstars der Reihe 01.10 zu beobachten. Hier sehen wir im Jahre 1960 die 01 1078 bei der Ausfahrt Richtung Wt-Elberfeld. Sie war noch mit der üblichen Kohlefeuerung ausgestattet, während einige Schwestern auf Ölhauptfeuerung umge- baut wurden. Die Maschine war damals mit weiteren der Reihe an der “Rollbahn” im Bw Osnabrück Hbf beheimatet. Foto Herbert Schambach
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Ein schöner Blick auf den Westbereich vom Bf. Barmen, der gut zu erkennen gibt, wie weichenlos die Durchgangs- gleise hier sind. Wir stehen auf dem Nahverkehrsbahnsteig, als die 112 266 mit ihrem D 345 über Gleis 2 Richtung Ha- gen rauscht. Zu jener Zeit (Februar 1981) gab es noch den normalen Nahverkehr im Tal sowie die bekannten D-Züge auf den Ferngleisen. Im Hintergrund die Straßenbrücke an der Siegesstraße. An dieser Stelle war für viele Fans das “Tor zum Paradies”, denn nicht viele Häuser weiter wohnte bis 1971 Foto-Altmeister Carl Bellingrodt “in” seinem Archiv. Foto VOBA
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Hier ein Bahnfoto, das über ein Dreiviertel Jahrhundert alt ist! Der bekannte Bahnfotograf war am 20. November 1931 vor Ort und erwischte die 18 538 mit dem D 94 bei der Ausfahrt aus dem Bahnhof Richtung Wt-Elberfeld. Es handelt sich um die stolze bayerische Loktype S 3/6, die aber zu jener Zeit fernab der Heimat durchaus etliche Fernzüge in Nord- und Westdeutschland fahren “durfte”. Hochinteressant ist das Brückenstellwerk mit der ange- bauten Signalbrücke, ein Super-Vorbild für die Modellbahner. Im Hintergrund die beiden Hallen, die es nach dem Krieg noch bis zu den Elektrifizierungsarbeiten der BME-Tallinie anno 1963 gegeben hat. Was dem Reisenden wohl weniger aufgefallen ist, ist die Tatsache, dass die rechte Halle am Nahverkehrsbahnsteig mit den neu eingeschot- terten Gleisen um einiges schmaler und auch etwas niedriger war. Bekanntlich war der Bahnhof Barmen in früheren Zeiten eine wichtige Bahnstation, wofür natürlich ein entsprechender breiter Fernbahnsteig vorhanden sein musste. Die Schornsteine vom städtischen Kraftwerk am Clef im Hintergrund bilden wie immer eine markante Orientierung. Foto Carl Belligrodt Sammlung Helmut Dahlhaus
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Trübes Wetter und Alltag im Bahnhof Barmen (2008). Keineswegs, daß in der Station nicht genügend Züge vorbeikä- men (und oft auch halten), aber so kleine Übergaben sind an sich tagtäglich anzutreffen. Ist keine Privatbahnlok vor- gesehen, so setzt die DB AG durchweg die 294er mit Rangierkupplung ein. Für solch einen Anhänger natürlich völlig übermotorisiert. Unser Blick geht gen Unterbarmen zur Trasse unterhalb der Siegesstraße (und gleichnamiger Brücke). Foto VOBA
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Ein trauriger Anblick aus schlimmen Zeiten. Beim schweren Bombenangriff auf Barmen in der Nacht des 29./30. Mai 1943 wurde besonders der linke Flügel des Empfangsgebäudes stark zerstört. Die Reste wurden später abgerissen, so dass die schönen Proportionen des Ensembles natürlich verlorengingen. Die Hallen wurden im Grundgerüst wohl nicht beschädigt. Das Aufnahmedatum wird mit Juni 1943 angegeben, wobei man offensichtlich schon viel aufgeräumt hat. Foto Reichsverkehrsministerium/Eckler Sammlung Joachim Bügel
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In den siebziger Jahren des noch gegebenen Dampflokzeitalters bei der DB kamen durch Wuppertal öfters Sonder- fahrten mit Dampfrössern. Vielfach waren das Loks der Reihe 50. Hier ein Zug mit englischen Eisenbahnfans, die auf Deutschlandtour sind. Die Lok 050 761 konnte später noch im Bw Vohwinkel bewundert werden. Über der Lok erkennen wir, dass am Barmer Opernhaus ein Anbau hochgezogen wird, was den Zeitpunkt des Bildes gut einordnen lässt: Mai 1976. Auf Gleis 4 im Bahnhof steht der allgegenwärtige “Remscheider” als Wendezug mit 212er und drei Silberlingen. Foto Hans-Jürgen Krämer
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Was hier mehr wie eine brachlandartige Ecke im Bahnhof Barmen aussieht (2009), ist tatsächlich eine höchst histo- rische Angelegenheit. Denn die Mauer mit den kleinen Arkaden weist mit dem Knick im Geländeverlauf auf den ehema- ligen Abzweig zum Kraftwerk an der Clefer Straße hin. Das neue Versorgungswerk der Stadt Barmen wurde 1908 in Be- trieb genommen. Ab diesem Zeitpunkt bis zum Februar 1931 wurde der Bereich mit einem Anschlussgleis vom Bahnhof Barmen aus bedient (hauptsächlich Kohle), ab da bis 1963 fuhr man die Kohlenzüge vom Schlachthofbahnhof über die Straßenbahngleise durch die Stadt bis zum Clef. Als das Kraftwerk erstellt wurde, begann auch der Umbau der Station in Barmen, speziell mit neuem, westlicher gelegenen Empfangsbegäude sowie den jetzt vier Durchgansgleisen auf der Talstrecke. Der Anschlussverkehr zum Kraftwerk vom Hauptgleis aus war alles andere als eine günstige Angelegenheit. Foto VOBA
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An sich die Normalität in der Dampflokzeit, aber über ein halbes Jahrhundert alt. Die Elektrifizierungspläne liegen zwar längst in der Schublade, aber im Wuppertal sind die Bauarbeiten noch nicht angelaufen. Am 2. Oktober 1960 fährt die 01 055 mit ihrem Eilzug aus Richtung Oberbarmen auf Gleis 1 ein. Nach einem kurzen Aufenthalt geht es dann weiter nach Köln oder Düsseldorf. Wie im Westbereich stand im Bahnhof Barmen auch östlich ein Reiterstellwerk mit ange- bauter Signalbrücke. Neben den Ausfahrsignalen am Fern- und Nahverkehrsgleis (an Gleis 4 mit separat stehendem Vorsignal) gibt es für die gesamten Gütergleise ein Gruppenausfahrsignal. Interessant sind die Betonsockel für die Träger, die neben der Funktion als Fundament auch einen gewissen Schutz bei entgleisten Waggons bieten sollen. Foto Herbert Schambach
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Eisenbahn = Güterbahn? Viele Jahre waren diese Transporte eine große Einnahmequelle für die Bundesbahn. Im Mas- sentransport war sie stets schon ein wichtiges Glied in der Transportkette. Zunehmend hat sich der Verkehr mehr auf spezielle Güter verlagert oder auf die Bedienung ganz bestimmter Relationen. Nach einer Liberalisierung des Marktes werden heutzutage viele Frachtzüge von privaten Anbietern gefahren. Anfang der 1980er Jahre, als dieses Foto ent- stand, war davon noch keine Rede und die Bundesbahn hatte auf der Schiene ein weitgehendes Monopol. Hier be- gegnet uns aus Wt-Oberbarmen kommend auf Gleis 1 ein schöner gemischter Zug mit der Zuglok 151 102-1. Wegen des speziellen teuren Frachtgutes im ersten Waggon ist vorschriftsmäßig der erste Stromabnehmer am Fahrdraht. Die schwere Ellok war damals beim Bahnbetriebswerk Hagen-Eckesey beheimatet (Foto von Ende Februar 1981). Foto VOBA
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Bahnhofsvorplatz Barmen - ein ganz tolles Dokument aus alten Zeiten. Die engere Bebauung vor dem Krieg ist weit- gehend durch die Folgen des Bombenhagels zerstört worden und so zeigt sich das Areal jetzt wesentlich großzügiger. Der Häuserblock in der Mitte wird natürlich auch noch abgerissen. Ganz im Hintergrund ist das Gerüst der Schwebe- bahn an der Rahthausbrücke erkennbar. Automobile der Wirtschaftswunderzeit prägen die Szenerie, stark vertreten - wie könnte es anders sein - der VW-Käfer. Interessant für epochenbewusste Modellbahner ist die Lackierung der Taxis mit dem weißen Band. Der Anderthalbdecker-Bus von Ludewig befährt die Strecke von Barmen zum Bochumer Hbf. Am Bahnhof gibt es Umbauten an der Front mit dem Vorbau der Geschäfte. Als Datum wird 1957 angegeben. Foto Sammlung Bernhard Terjung
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Wenn die Vegetation nicht wuchert, kann man vormittags die über Gleis 2 fahrenden Züge vom Bahnsteig der S-Bahn aus gut fotografieren. Auch wenn die gute BR 103 jahrzehntelang die typische Lok für die schnellen Züge war, ist ein Zug in dieser Zugkombination aber auch schon historisch, denn die ICs fahren normalerweise mit der Ellok 101 durch das Wuppertal bzw. werden jetzt aus Triebwagenzügen der ICE-Typen gebildet (Foto vom August 1998 mit 103 147). Foto VOBA
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Zwar nicht immer so anzutreffen, aber im Grunde doch der Alltag im Bahnhof Barmen: neben den planmäßigen Zügen fahren häufig einzelne Maschinen durch die Station. Mal geht es über die Ferngleise, mal über die Nahverkehrsgleise. Da es zwischen Oberbarmen und Elberfeld keine Weichenverbindung zwischen den Trassen gibt, muss man eben auf dem entsprechenden Strang weiter bleiben. Die 365 109 ist ein Mitglied der alten V 60-Familie, die lange Jahre im Bw Wuppertal-Steinbeck stationiert war. Die Lok hier hat jetzt eine “automatische” Rangierkupplung (Sommer 2003). Foto VOBA
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Am 7. Oktober 1972 gab es einige Sonderfahrten zwischen Schwelm und Wuppertal mit der Walsum 5 vom Museum Bochum-Dahlhausen. Hier eine Szene vom Bahnhof Barmen vor dem großen Postgebäude. Hinter dem Oldtimer-Zug fährt auf einem der Ferngleise gerade ein Güterzug durch die Station, zu damaligen Zeiten noch eine vertraute Er- scheinung auf vielen DB-Strecken. Im Hintergrund die (bei Elektrifizierung etwas höher gelegte) Fischertalbrücke. Foto VOBA
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Ein “TEE” in Barmen? Schön wär`s ja gewesen und dann vielleicht noch mit Halt in der Station. Aber dem ist nicht so, denn es handelt sich um einen “normalen” Triebzug, der auf Sonderfahrt durchs Tal daherbraust. Der beliebte DB-Zug - auch wenn schon an Jahren älter - steht trotzdem in gewissen Kontrast zum morbiden Charme des alten Bahnhofsschildes (heute gibt es hier blaue Schilder). Man datiert den Sommer 1982. Auf diesem Foto sichtbar ist der Fall, dass die Querhalle (über dem Triebkopf) wesentlich mehr zum Bahnsteig hingezogen ist als der Längsbau. Foto Hans-Jürgen Krämer
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Vor dem Krieg war die Station Barmen bei der Reichsbahn sehr gut an das Netz der Fernzüge angebunden. Aber die Top-Züge durchs Tal hielten zu jener Zeit dort nicht (nur in Elberfeld). Von einem Halt eines Intercitys kann der Bf. in den letzten Jahren nur träumen, der Zug ist im wahrsten Sinne des Wortes längst abgefahren. So schauen wir dem IC mit der 103 161 mehr hinterher, als dass wir schnell eine “Standaufnahme” machen könnten (Lok 103 163 vom Bw Frankfurt (M) 1 mit dem IC 529 am 21. März 1981). Der Perron rechts ist schon frühzeitig für die S-Bahn restauriert. Foto VOBA
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Für die Bahnfans im Tal sensationell war die Umbeheimatung der vier “Edelhirsche” der Reihe E 19 vom Betriebswerk Nürnberg Hbf zum Bw Hagen-Eckesey im Frühjahr 1968. Zu Schulungsfahrten waren die Maschinen dann öfters vor regulären Zügen im Tal anzutreffen. Das Haupteinsatzgebiet war aber mehr die Ruhr-Sieg-Strecke. Hier ein Quer- schuss von den Güteranlagen im Bf. Barmen her auf den Personenbereich. Auf Gleis 2 Richtung Hagen erkennen wir die E 19 11 mit der 141 298 vor dem E 4713. Beim alten ex-Traditionshotel Wuppertaler Hof an der Winklerstraße im Hintergrund wird kräftig investiert, denn hier soll es bald etliche Altenwohnungen geben (Foto vom 11. April 1968). Foto Ulrich Budde
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Ein ganz typischer “Remscheider” in der Dampflokzeit, eine 78.5er mit drei Silberlingen im Wendezugbetrieb. Bis 1965 wurden solche Fuhren zwischen Wuppertal und Remscheid gefahren. Es gab auch durchgehende Züge aus Essen. Den Bockmühlberg hinauf bis Wt-Ronsdorf mussten die Loks ganz mächtig schnaufen. Unser Zug mit der 78 385 kommt allerdings aus der Röntgenstadt und fährt gen Elberfeld. Sollte die Maschine noch weiter im Umlauf sein, so dürfte eine kleine Ladung Kohlen wohl mal angebracht sein oder? Dampfloks vom Bw Wt-Vohwinkel waren oft mäßig im Zustand. Foto Helmut Dahlhaus
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Das neue, repräsentative Bahnhofsgebäude für die Stadt Barmen wurde anno 1911 erbaut. Mit dem großen Trakt bei der Städterivalin in Elberfeld am Döppersberg konnte es sich einigermaßen messen. Die Querhalle rechts mit den an- gedeuteten Säulen gab es auch noch einmal auf der linken Seite. Nach den Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg wurde dieser Bereich allerdings nicht mehr aufgebaut. Nach diversen Aktionen zur Nutzung der Räume wurde das Gebäude Ende 2008 an private Investoren verkauft. Heute gibt es im “Kulturbahnhof” Barmen etliche Veranstaltungen. Bahn- hofsvorplatz und Parkplatz wurden auch umgestaltet vor dem Hintergrund einer “Kulturachse” mit dem Opernhaus. Foto VOBA
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