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Bbf. Rauental Der ehemalige Betriebsbahnhof Rauental war eine besondere Station, denn es gab hier weder Bahnsteige noch eine Güterabfertigung. Lediglich einige Abstellgleise waren vorhanden und später südlich der Werksanschluss zur Firma Bemberg. In einem alten Verzeichnis wenige Jahre nach der Wende zum 20ten Jahrhundert war der Bereich als “Vschbf. Rauenthal (Westf.)” angegeben. Erst 1922 wurde der Bezirk mit Langerfeld in die rheinische Stadt Barmen eingemeindet. Im Sommer 1969 gab es im Wuppertal noch Dampfloks. Die 052 771-3 stammt vom Bw Vohwinkel. Foto VOBA
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Bbf. Rauental Das ist eine Szene in Rauental mit Zug Richtung Wt-Oberbarmen. Der Güterverkehr auf dieser Linie aus Lennep über Ronsdorf nach Oberbarmen ist recht bescheiden. Im Zuge der Umstrukturierungen werden teilweise Lokomotiven von Privatgesellschaften für den Verkehr eingeteilt. Der Zug befindet sich kurz vor Einfahrt in den Langerfelder Tunnel. Den Hintergrund dominiert die evang. Kirche von Langerfeld (mittlerweile mit Wohneinheiten). Foto vom April 2002. Foto VOBA
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Bbf. Rauental Eher exotische, aber mittlerweile sehr bekannte Fahrzeuge klappern am 18. Juni 1976 durch den früheren Betriebs- bahnhof von Rauental. Es handelt sich um die Walsum 5 und BLE-Elna 146 vom Museum in Bochum-Dahlhausen. An diesem Tag sind sie über die noch in Betrieb stehende Hattinger Strecke und Wichlinghausen hierhin gekommen. Hinter den Dienstwagen erkennen wir das alte Stellwerk von Rauental (Rh). Links liegt der Werksanschluss zur Firma Bemberg. Bei den Häusern am Waldrand darüber verläuft die Autobahn A 1 vom Leverkusener zum Kamener Kreuz. An alte Zeiten erinnern die Flügelsignale, die es vier Jahre später nicht mehr gab (siehe Foto oben mit der 211). Foto Wolfgang Bügel
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Bbf. Rauental Für Jahrzehnte eine ganz typische Zugkomposition auf der Remscheider Strecke: eine V 100 mit den gängien Nahver- kehrswagen. Der Experte wird indess erkennen, dass es sich bei der 211 226 und den Umbauwaggons nur um einen Zug nach Dieringhausen handeln kann und nicht um die üblichen Züge im Nahverkehr zwischen Wuppertal und Rem- scheid. Hier fuhren planmäßig so gut wie immer Silberlinge und Loks der Reihe 212 vom Bw Steinbeck (2.8.1980). Foto Wolfgang Bügel
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Rauentaler Wupperbrücke Ein VT 08 auf der Remscheider Strecke, das kann nur eine Sonderfahrt sein. Hier fuhren (bis auf einen Eilzuglauf vor dem Krieg und dem Dieringhausener) sonst nur Nahverkehrszüge. Sondertouren mit interessanten Fahrzeugen auf dieser Trasse hat es aber immer schon gegeben, die zu bestimmten Veranstaltungen bzw. Anlässen meist auf der “grossen Bergischen Runde” (Wuppertal-Remscheid-Solingen-Wuppertal) unterwegs waren. Am 13. August 2006 kam der Weltmeister-VT über die Rauentaler Brücke gefahren. Ein Zug dieses Typs wurde 1954 nach dem Sieg der Kicker in Bern mit entsprechender Beschriftung versehen. Für den Flim “Das Wunder von Bern” wurde der VT 08 520 analog angemalt. Links im Hintergrund grüßen uns Häuser vom Ortsteil Langerfeld und soeben noch die Kirchturmspitze vom Gebäude an der Leibuschstraße. Die Weichenverbindung auf der Brücke dient übrigens dem Übergang zur Beyen- burger Linie, die kurz nach Brückenende von der Trasse abzweigt. Der VT 08 - eine immer tolle Erscheinung oder? Foto Zeno Pillmann
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Rauentaler Wupperbrücke Hier geht der Blick in Richtung Ehrenberg vorbei an der Rauentaler Eisenbahnbrücke. Es ist mal wieder ein Tag der Sonderfahrten, wo diesmal die 221 104 mit der alten Rheingold-Garnitur die Fahrgäste begeistern soll (Juni 1979). Hinter und vor dem Zug sehen wir die ausgedehnten Fabrikanlagen der Firma Bemberg, die dies- und jenseits der Brücke einen eigenen Gleisanschluss besaß. Die Züge nach Beyenburg benutzten von Oberbarmen bis hierher die Gleise der Remscheider Strecke mit. Kurz hinter dem Viadukt zweigt diese Linie dann ab (siehe 78er-Bild unten). Foto VOBA
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Rauentaler Wupperbrücke Fast wie in alten Zeiten, möchte man meinen. Denn noch Mitte der 1960er Jahre kamen Lokomotiven der Reihe 65 vom Bw Essen Hbf. in einigen Kursen planmäßig nach Wuppertal und Remscheid. Aber wir sind fast vier Jahrzehnte später unterwegs anlässlich des Müngstener Brückenfestes am 26. Oktober 2002. Die 65 018 ist im “Plandampf”Ein- satz mit dem Regionalzug 73349 und kommt gerade vom Bockmühlberg her über die Brücke gefahren, Gleich geht es in einer engen Linkskurve durch den ex-Betriebsbahnhof Rauental und durch die Tunnelröhre nach Oberbarmen. Rechtzeitig abgedrückt, muss man anerkennen, denn der alte Heckinghauser Gaskessel ist voll im Bild zu sehen. Foto Wolfgang Bügel
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am Bockmühlberg Das ist ein ganz faszinierender Blick vom Bockmühlberg aus auf die Remscheider Trasse mit dem Abzweig zur Beyen- burger Strecke. Wir sind am 6. Mai 1950 vor Ort und warten auf die 78 231, die gleich mit dem P 831 an uns vorbei- fahren wird. Kurz hinter der Brücke geht es nun in den steilen Abschnitt nach Ronsdorf hinauf. Achtung Modellbauer: Hochinteresssant ist die Gleisverknüpfung mit dem Beyenburger Gleis durch eine im Innenbogen liegende einfache Kreuzungsweiche! Diese wurde bald aber ausgebaut und durch eine einfache Gleisverbindung auf der Brücke ersetzt (siehe dies beim VT 08-Bild). Hinter dem Beyenburger Gleis erkennen wir den zweiten Anschluss der Firma Bemberg (gegenüber der Brücke beim Bbf. Rauental war ja auch einer), der im wesentlichen der Energieversorgung diente. Hier wurde ein großes Kohlenlager angelegt, wo mittels Loren-Hängebahn über Straße, Wupper und Werksareal die Kohlen dann zum Betrieb befördert wurden. Die großen Vorräte zeugen vom Hunger der Heiz- und Antriebsanlagen und bescheren der Bahn sicherlich einen umfangreichen Ladungsverkehr. Die Fahrzeuge (im Bild einige offene Wag- gons) mussten von der Beyenburger Strecke per Sägefahrt zum Anschluss rangiert werden. Die am Hang zwischen Bahnlinie und Lenneper Straße (heute B 51) gebaute Anlage ist im Gestrüpp als Torso noch vorhanden. Hinter dem großen Werksgelände von Bemberg erhebt sich der Ehrenberg mit seinen Ausläufern links zum Stadtteil Langerfeld. Wenige Jahre nach Kriegsende ist der Wald dort natürlich noch nicht wieder gewachsen (vgl. Foto mit der 221). Foto Carl Bellingrodt Sammlung Helmut Brinker
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am Bockmühlberg Volldampf voraus, und zwar am Bockmühlberg in Heckinghausen. Nach Überquerung der Wupperbrücke beginnt hier die recht ordentliche Steigung durchs Blombachtal nach Ronsdorf und Remscheid hinauf. Für das Dampflokpersonal war das bestimmt kein Zuckerschlecken, und auch in der Dieselzeit geht es den Fahrzeugen mächtig in die Knochen, zu- mal bei mieser Witterung. Dampfgeführte Züge fuhren früher oft mit Vorspann, so auch bei diesem Sonderzug, der mit der 052 395 an der Spitze anno 1975 den Knapp bewältigen muss. Rechter Hand gibt es noch die Verladeanlagen des Anschlusses der Firma Bemberg. Von hier aus wurden per Seilbahn über die (heutige) B 51 und die Wupper hinweg Kohlen ins Kesselhaus des Firmenareals befördert. Zwischen dem großen Baum und den Anlagen verläuft das Gleis der Beyenburger Strecke. Etwa an der Stelle in der Kurve ging früher vor Bau der Rauenthaler Tunnelröhren links die alte Bahntrasse ab, quer durch Heckinghausen zum “Remscheider Bahnhof” in Rittershausen (von 1868 bis 1889). Foto VOBA
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am Bockmühlberg Nach der Rauentaler Brücke verlässt die Trasse das Tal der Wupper und nimmt die Steigung auf die Ronsdorfer Höhe in Angriff. Fast die gesamte Strecke führt am Hang, oberhalb der Autobahn, meist durch Waldflächen. Am Bockmühl- berg begegnet uns am 8. Oktober 1972 die 24 009 mit einem Zug ins Oberbergische. Die Lok wurde einige Wochen zuvor in einer spektakulären Aktion durch den Eisenbahn-Kurier von der DDR-Reichsbahn erworben. Später kamen viele Dampfloks der DR zu westdeutschen Museumsbahnen. Die 24 009 unternahm in diesem Herbst die ersten Sonderfahrten auf Strecken der Bundesbahn und tauchte anschließend in vielen Regionen der Bundesrepublik auf. Foto Hans-Jürgen Krämer
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Gleisplan Bahnhof Remscheid-Lüttringhausen Zustand ca. 1980 (Modellbahn-Epoche 4) Vorlage Sammlung Michael Peplies
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Bf. Remscheid-Lüttringhausen Das anno 1929 nach Remscheid eingemeindete Lüttringhausen war immer ein wichtiger Standort der bergischen In- dustrie. Entsprechend war der Bahnhof auch ausgebaut mit einigen Gleisanschlüssen in unmittelbare Umgebung. Von der Herrlichkeit ist nicht mehr viel übrig geblieben. Am 4.6.2003 begegnet uns ein Arbeitszug in diesem Bereich. Als Zuglok fungiert die 294 313-2, die mit Rangierfunk und einer arbeitssparenden Rangierkupplung ausgestattet ist. Foto Wilfried Sieberg
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am Betriebswagenwerk Lennep In Lennep gab es früher ein eigenständiges Bahnbetriebswerk für die Loks (Bw) sowie ein Betriebswagenwerk (Bww). Beim Bww (links) konnte man einmal dieses Motiv an der nördlichen Einfahrt zum Bahnhof Lennep einfangen, etwas nordwärts vom ehemaligen Bw. Das Lokwerk wurde 1960 aufgelöst und dem Bw Langerfeld angegliedert (seinerseits 1964 aufgelöst). Das Bww wurde in den 1960er Jahren auch kassiert. Auf den Gleisen wurden aber weiterhin Wagen abgestellt. Die 044 644 hat mit einer Garnitur alter Eilzugwagen den “Knapp” vom Tal herauf bewältigt und darf sich gleich im Bf. Lennep ausruhen (24.3.1972). Interessant sind die Größenverhältnisse zwischen Lok und Waggons! Foto VOBA
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am Bahnbetriebswerk Lennep Ein Bild in südlicher Richtung auf den Bahnhof Lennep zu, dessen Aufnahmegebäude mit dem Türmchen im Hinter- grund erkennbar ist. Es kommt uns der N 5260 mit der 212 316-4 entgegen, der seinem nächsten Halt in Lüttring- hausen zustrebt. Wir stehen auf der Brücke der Diepmannsbacher Straße, die räumlich die ehemaligen Bereiche vom Bahnbetriesbwerk und Betriebswagenwerk trennt. Das Gleis rechts ist die Verbindung zum Bww. Rechter Hand neben den Bäumen erkennen wir die Wand vom Lokschuppen des ehemaligen Bw Lennep. Das Betriebswerk hatte früher zwei Bereiche, zum einen hier an der nördlichen Bahnhofsausfahrt und zum anderen neben den Borner Bahnsteigen. Der alte Schuppen beim Bahnhof wurde im Krieg zerstört und nicht wieder aufgebaut, aber die Fläche als Abstell- bereich genutzt. Das im Bild sichtbare Rundhaus hat lange überlebt. Hier siedelte sich eine Firma an. An der Wand des ex-Lokschuppens entlang ist noch das ehemalige Zufahrtgleis zur Drehscheibe erkennbar (am 22. Juli 1977)! Foto Joachim Biemann
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Bf. Remscheid-Lennep Der stattliche G-Zug aus Leerwaggons mit neuroter 212 098 und einer weiteren 212 von DB-Cargo im Bf. Lennep ist zwar schön anzuschauen, täuscht darüber hinweg, dass der Frachtenverkehr auf der Strecke Lennep - Ohligs ganz dürftig ist. Auch von der Faszination der vielen früheren Betriebsgleise ist heute nicht mehr viel übrig (August 1998). Foto VOBA
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Bf. Remscheid-Lennep Ein solches Treiben im Lenneper Bahnhof könnte heute schon wahre Begeisterungsstürme auslösen, wenn...,ja wenn es die Bahnherrlichkeit noch gäbe. Dabei ist ein derartiger Verkehr im Bahnhofsbereich auch nicht die Welt, wenn man an die noch älteren Zeiten denkt. Solange die abzweigenden Nebenstrecken in Betrieb waren und es im Güter- verkehr bei der Bahn noch brummte, sprich dampfte, war der Ort ein richtiges Paradies für die Bahnfreunde. Beim Foto geht der Blick vom Personenbereich weit hinüber gen Westen zur Güterverladung. Im Abstellbereich rangiert eine 260er, während die 211 066 sich für einen Einsatz Richtung Dieringhausen bereit machen dürfte (29.10.1986). Und, wer einen (sehr) großen Raum zur Verfügung haben sollte: Der Bf. Lennep wäre mit den fünf Streckenästen, dem Bw, dem Wagenwerk und den großflächigen Güter- und Abstellanlagen ein Super-Vobild für eine Modellanlage! Foto Wolfgang Bügel
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Infoecke: Die Remscheider Strecke über Ronsdorf im Überblick
Linie gebaut durch die Bergisch-Märkische-Eisenbahngesellschaft (BME): Barmen-Rittershausen - Lennep (-Remscheid), Unterwegshalte in: Wt-Oberbarmen -bis 1930 Barmen-Rittershausen- (km 0,00), Wt-Ronsdorf (km 6,98), Rd-Lüttringhausen (km 9,94), Rd-Lennep (km 13,04), früher Betriebsbahnhof in Wt-Rauenthal (km 1,34); Kilometrierung betrifft die neue Trasse durch die Tunnelstrecke am Leihbusch; Eröffnung zum 1.9.1868, zunächst eingleisig mit der Streckenführung vom Bockmühlberg direkt durch Heckinghausen nach Rittershausen, Remscheider Bahnhof (Bf. etwa da, wo heute die Straße Auf der Bleiche auf die Waldeckstraße trifft); neue Streckenführung ab 3.9.1889 durch die beiden Rauenthaler Tunnelröhren, verbunden mit Neubau der Wupperbrücke bei Oehde, Vollausbau auf zweites Gleis; ab 3.2.1890 nutzt die Beyenburger Linie westlich der Wupperbrücke die Trasse bis Rittershausen/Oberbarmen mit. Ab 1.6.1890 Direktzuführung nach Langerfeld und nach Wichlinghausen durch den neuen einspurigen Langerfelder Tunnel, dadurch bekommt die Remscheider Strecke auch große Bedeutung im Güterverkehr, vor allem durch Kohlentransporte; mit der durchgehenden Verbindung der sog. oberbergischen Hauptstrecke Wipperfürth - Marienheide (ab 1902) gibt es aus dem Wuppertal etliche durchgehende Personenzüge, teilweise bis Waldbröl; der Personenverkehr ist ansonsten mehr durch regionale Aufgaben geprägt; ab den 1950er Jahren gibt es teilweise vertaktete Züge, auch mit direkten Durchläufen Remscheid - Essen im Wendezugbetrieb (BR 78.0 und 65), später nordwärts verlängert bis Bottrop (V 100); seit 1993 prägen die Triebwagen 628/928 das Bild mit derzeitigen Kursen Wuppertal Hbf. - Lennep - Remscheid Hbf./Solingen Hbf..; der Güterverkehr ist heute äusserst bescheiden geworden; immer wieder gibt es mehr oder minder vage Hoffnungen auf eine Elektrifizierung der Remscheider Strecke, vielleicht als S-Bahn(-verlängerung).
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