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Bf. Wuppertal Hbf. (Wt-Elberfeld) Die Züge der Sambalinie fuhren vom Elberfelder Bahnhof in den letzten Jahren in der Regel vom letzten Gleis ab. Zwischen Bahnsteig und der immens hohen Stützmauer zur Südstadt wirkten die Solo-Triebwagen meist ziemlich verloren. Die Lichtverhältnisse in diesem “Loch” waren alles andere als optimal (Foto von Mitte der 1980er Jahre). Foto Wolfgang Scheufele Sammlung VOBA
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Bf. Wuppertal-Steinbeck Von Elberfeld bis Steinbeck benutzte der Samba die Nahverkehrsgleise der Talbahn mit. Hinter dem Bahnhof stieg die Trasse an und es ging am “Schwarzen Weg” entlang. Im Bild der 515 629 bei der Ausfahrt aus den Steinbecker Bahn- hof. Oberhalb erkennt man rechts die katholische Kirche in der Elberfelder Südstadt. Am Ende über dem ETA sehen wir den ehemaligen Wasserturm vom ersten Steinbecker Bahnbetriebswerk, wo zeitweise ein Bistrobetrieb drin war. Foto Wolfgang Bügel
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Steinbeck, Abzweig der Cronenberger Linie Eine hochinteressante Passage gab es an der Ausfädelung der Cronenberger Strecke aus dem Bahnhofsbereich von Steinbeck. Diese Stelle war für den Normalbürger weniger zugänglich. In Bildmitte das Stellwerk am Eselsrücken im Gbf. Steinbeck. Vorne kommen die Gleise her vom Bahnhof Wt-Zoo, wo die Gütertrasse von der Hauptbahn abgeht. Unter dem Stellwerk hindurch geht es geradeaus in den Rangierbahnhof Steinbeck, linker Hand fährt man über die Hauptgleise hinweg (eine Scheibe vom Vorsignal ist an den Ferngleisen eben noch zu sehen) zum Güterbahnhof, da wo sich heute die Steinbecker Meile befindet. Die Strecke insgesamt macht hier einen großen Linksbogen Richtung Bahnhof Elberfeld. Die doppelten Kirchtürme stammen von St. Suitbertus an der Chlodwigstraße (vgl. oben beim ETA-Bild aufgrund der Kirchtürme die tatsächliche Lage der Kirche im Trassenverlauf der Bahn), rechts daneben grüßt die ev. Christuskirche am Unteren Grifflenberg. Die Sambalinie, die zum Zeitpunkt der Aufnahme am 2. Juni 1950 aber diesen Namen noch nicht trug, steigt hier unterhalb des Schwarzen Weges mächtig an, um dann bald in einem großen Bogen zum Burgholz abzubiegen. Auf Tour ist die V 36 104 mit dem Steuerwagen VS 145 064. Foto Carl Bellingrodt Sammlung Joachim Bügel
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Höhendiagramm der Cronenberger Strecke (gültig für alle Zeiten, da sich die prinzipielle Trassenlage nicht geändert hat) Grafik Stefan Panske
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Bf. Wuppertal-Küllenhahn Das ist die diagonale Perspektive vom Schneefoto mit dem ETA. Der 515 624 lässt das typisch bergische Empfangs- gebäude vom Bahnhof Küllenhahn hinter sich und nimmt seinen weiteren Abstieg ins Tal in Angriff. Ab hier geht es jetzt am Burgholz erst einmal etliche Kilometer mehr oder minder “verborgen” durch den Wald bis zum Talgrund. Foto Wolfgang Bügel
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am Freibad Neuenhof Ein für Carl Bellingrodt typisches Fotomotiv mit der Verbindung von Eisenbahn und Landschaft. Etwas unterhalb der Cronenberger Höhe liegt der Bezirk Neuenhof mit dem früheren Haltepunkt an der Sambalinie. Das Freibad in diesem Bereich ist zwar eine vereinseigene Anlage, aber zu bestimmten Zeiten für die Normalbürger zugänglich. Wuppertal gilt schon seit langer Zeit als eine Hochburg des Schwimmsports, zwar mit den überall bekannten Höhen und Tiefen, aber auch als Heimat etlicher Champions. Am 29. Mai 1950 gab es eine Sonderfahrt auf die Südhöhen. Für den lan- gen Zug waren zwei Maschinen nötig. Der Kenner kann die Silhouetten der beiden Loks, eine 50er und 78er, un- schwer ausmachen. Der Fotomeister notierte für sein Archiv an diesem Tag die Loknummern 50 1544 und 78 385. Der Haltepunkt in Neuenhof wurde erst im September1950 eröffnet, vornehmlich für die Bewohner vom Hahnerberg. Foto Carl Bellingrodt Sammlung Helmut Brinker
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Strecke in Küllenhahn Eine liebliche Idylle zeigt sich hier auf Korzert im Bezirk Küllenhahn. Für die Ortsunkundigen dürfte es schwer werden, diese Perspektive direkt so auszumachen (abgesehen von der nicht mehr vorhandenen Eisenbahn). In diesem Bereich gibt es seit einigen Jahrzehnten eine große Müllverbrennungsanlage und natürlich eine wesentlich stärkere vorort- städtische Bebauung. Die V 36 235 mit dem VS-Steuerwagen schien wohl das übliche Gespann in diesen Wochen zu sein, als der Meister sie am 29. Mai 1950 antraf (vgl. die Fotos beim Hp. Hindenburgstraße einige Tage zuvor). Foto Carl Bellingrodt Sammlung Helmut Brinker
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zwischen Küllenhahn und Cronenfeld So steil wie die Straße war die Sambalinie wohl nicht. Aber vom Tal der Wupper herauf gab es im unteren Bereich eine gewisse Steigung zu bewältigen. Etwa für drei Jahrzehnte waren die “Retter der Nebenbahnen” ein gewohntes Bild auf der Strecke und besiegelten hobbymäßig gesehen eine gewisse Eintönigkeit. Im Bild eine Garnitur mit Tw 798 und Steuerwagen 998, aufgenommen im Mai 1979. Die Szene ist für viele Bahnen im Bergischen ganz typisch. Foto Helmut Brinker
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zwischen Küllenhahn und Cronenfeld Was gab es in der Gegend hier früher große Freiflächen! Wir sind im Bezirk von Küllenhahn mit dem unübersehbaren Fernsehturm auf “Rigi-Kulm” im Hintergrund (Name nach dem bekannten Bergrücken am Vierwaldstättersee). Anfang der 1970er Jahre hat sich die 094 207 (ex 94 1207) vom Bw Vohwinkel mit einer Sonderleistung ins Gebirge gewagt. Foto VOBA
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Hp. Wuppertal-Cronenfeld An dieser Stelle ist es bald geschafft, die Fahrt aus dem Tal. Kurz vor dem Hp. Cronenfeld erreicht die Trasse die Hochfläche von Cronenberg. Hier sehen wir den 515 585 beim Verlassen der einfachen Station mit Ziel des Elber- felder Bahnhofs auf der Tallinie. Rechts die Hauptstraße, die zuvor überquert wurde, s. Foto unten (27.12.1985). Der Haltepunkt in Cronenfeld wurde bereits bei Eröffnung der Sambalinie zum 1. April 1891 in Betrieb genommen. Foto Bernhard Terjung
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in Cronenfeld Der rote Brummer im Nahverkehr - fast wirkt es so, als ob er sich vor dem restlichen Betrieb verstecken wollte. Wir sind in Cronenfeld, wo sich für lange Zeit die “Verkehrsströme” bündelten. Während der VT 95 bestimmt auch seine Fahrgäste hatte, waren die Straßenbahnen vielfach proppenvoll. Zum Zeitpunkt der Aufnahme am 27. Februar 1965 hatte die Tram auf der Linie 25 noch wenige Jahre eine Gnadenfrist. Was dann folgte, ist -natürlich- im Vordergrund schon auszumachen: eine Horde von Autos auf den Südhöhen. Die Opel-Pkw waren zu damaliger Zeit viel gesehene Fahrzeuge auf unseren Straßen und vermittelten in vielen Augen eben doch etwas mehr als ein “popeliger Käfer”. Foto Rolf Kuehlich Sammlung Bernhard Terjung
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in Cronenfeld Die geschlossene Bahnschranke auf der Hauptstraße von Hahnerberg nach Cronenberg hat wohl so manchen Auto- fahrer genervt. Wir hingegen erfreuen uns mit wehmütiger Erinnerung gerade beim Anblick des Bahnfahrzeuges an dieser Szene. Der 515 604-7 hat kurz zuvor den Hp. Cronenfeld verlassen und strebt dem Endbahnhof zu (1987). Foto Bernhard Terjung
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Bf. Wuppertal-Cronenberg Bei diffusem Winterlicht in prächtiger Schneelandschaft steht der 515 619 am Bahnsteig der Endstation und wartet auf seine Rückfahrt ins Tal. Es sind mal wieder nur wenige Fahrgäste mitgekommen, so dass ein Solo-Tw genügt (9. Januar 1985). Wie es auf den parallen Straßen ausgesehen hat, können sich Eingeweihte sicher gut vorstellen .... Der Schornstein im Hintergrund gehört der Firma Wille (heute Stahlwille), die früher einen Gleisanschluss besass. Foto Wolfgang Bügel
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Bf. Wuppertal-Cronenberg Gleich zwei Loks in Cronenberg (und verdeckt ein ETA), das ist ja fast schon so was wie ein Verkehrschaos auf den Südhöhen. Rechts die 260 593 mit dem Güterzug an der urigen Güterrampe der Station, links die 212 104 mit einem Unkrautzug. In früheren Zeiten wurden von hier viele Waren der metallverarbeitenden Industrie verschickt (12.7.84). Foto Wolfgang Bügel
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Bf. Wuppertal-Cronenberg Der Kreis zur ersten Aufnahme - gleiches Fahrzeug, gleicher Ort - schließt sich auf der Sambalinie. Auch dieses Foto am Endbahnhof vermittelt mit den tollen Utensilien schön die vergangene Nebenbahnepoche, der sich keiner richtig entziehen konnte. Schon allein der Prellbock im Vordergrund, ein wahres Morbiditäts-Kleinod, ideal für den Nachbau! Foto Bernhard Terjung
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Infoecke: Die Cronenberger Strecke im Überblick
Linie gebaut durch die Königlich-Preussische-Eisenbahnverwaltung (KPEV): (Elberfeld-) Steinbeck - Cronenberg. Unterwegshalte in: Wt-Steinbeck (km 0,00), Wt-Hindenburgstraße -erst ab 1950- (km 2,15), Wt-Boltenberg -erst ab 1912- (km 3,12), Wt-Burgholz -erst ab 1905- (km 5,70), Wt-Küllenhahn (km 7,00), Wt-Neuenhof -erst ab 1950- (km 7,75), Wt-Cronenfeld (km 9,40), Wt-Cronenberg (km 10,55); Eröffnung zum 1.4.1891; in den ersten Jahrzehnten reger Güterverkehr (vor allem Metallwaren der Cronenberger Industrie); durch Eröffnung der Straßenbahn von Elberfeld nach Sudberg (1900) wird für Jahrzehnte ein Konkurrenzverkehr zwischen Eisenbahn und städtischem Nahverkehr festgeschrieben; später wird die Strecke auch zu einer beliebten Ausflugsbahn auf die Südhöhen; bereits seit Anfang der 1950er Jahre Taktverkehr mit Umstellung auf Dieselbetrieb (Wendezüge mit V 36 und Steuerwagen VS 145), später Triebwagen der Reihen VT 95/98 und Akku-Tw 515; nach “technischer Störung” im Februar 1988 Aufgabe des Betriebes, endgültige Stillegung im Mai 1989; verschiedene Vorschläge zur Nutzung/Reaktivierung der Trasse werden nicht ausgeführt; seit 2006/2007 ist ein Radwanderweg eingerichtet.
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