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östlich Gruiten Eine 111 im so genannten S-Bahn-Look sehen wir hier vor einem Eilzug aus Düsseldorf in Richtung Wuppertal/Hagen östlich von Gruiten. Das Aufnahmedatum ist der 13. März 1982. In jenen Zeiten gab es bei der Bundesbahn noch ein Sammelsurium an Personenwagen, natürlich nicht mehr “uralt”, aber doch noch verschiedene Typen und unterschied- liche Farbvarianten. Der Zug ist mit den nur vier Waggons äußerst modellbahngerecht und entspricht auch mit dem Anteil erster Klasse (1:5) und einem ganzen MD-Packwagen mehr den klassischen Vorstellungen von Modellzügen. Foto Zeno Pillmann
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Bf. Gruiten Mit der Oberleitung und entsprechendem Drahtverhau sind Fotos von Brücken herunter oft nicht mehr so das Wahre, ganz im Gegensatz zu früher, wo ein erhöhter Standort oft gerade das Besondere ausmachte. Kommen trotzdem mal “außergewöhnliche” Züge vorbei, so muss man aber auf jeden Fall auf den Auslöser drücken. So auch im vorliegenden Fall, auch wenn es sich bei der Zuggarnitur keinesfalls um etwas Weltbewegendes handelt. Ein simpler IC mit der 101 053, und dazu noch als “Schieber”. Aber der Fahrweg ist schon nicht alltäglich, denn es handelt sich um einen Fern- zug nach Köln, der wegen Bauarbeiten im Bahnhof die normale Trasse Richtung Süden nicht nehmen kann und über Düsseldorf umgeleitet wird. Also nichts mit “volle Kanne”, sondern bald Abbremsen für die Erkrather Rampe (2008)! Foto Paul Schwieder
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Bf. Gruiten Als im Bahnhof Gruiten Gleisbauarbeiten angesagt waren, kamen wie heute vielfach üblich auch Fahrzeuge privater Bahngesellschaften zum Einsatz, wie hier die V 270.07 der EBW-Cargo. Doch ganz so “privat” ist die Maschine dann doch nicht, denn hinter der Hülle verbirgt sich unübersehbar eine frühere Bundesbahnlok (221 134). Sie war mit et- lichen Schwestern nach Griechenland verkauft worden. Die Prignitzer Eisenbahn-Gesellschaft (PEG) holte sie 2002 von dort zurück. Eine Aufarbeitung erfolgte bei der Firma Arriva Werke Nord im Sommer 2007. Ans Outfit muss man sich zwar erst gewöhnen, aber schlecht sieht die Sache nicht aus. Allerdings erinnert das EBW-Emblem rechts aus Abstand mehr an eine Graffiti-Sprühaktion, was man bestimmt hätte besser machen können (Foto Sommer 2008). Zum Verknüpfungsbereich von Düsseldorfer und Kölner Zweig im Keilbahnhof von Gruiten siehe Gleisplan unten. Foto Paul Schwieder
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Osteinfahrt Bf. Hochdahl Das ältere Stellwerk “Ho” (Hochdahl Ost) im Steilrampen-Bahnhof hat zwar eine Renovierung erhalten, welche aber nicht für jeden Geschmack sein wird. Trotzdem ist es ein typisches Stellwerk der Dampflok-Bahnzeiten. Wir sind am 7.8.1981 vor Ort und erspähen die 140 152 als Lz (sog. Leerfahrt ohne Zug) Richtung Düsseldorf. Die Lok passt an sich gut zur alten DB-Zeit, denn sie stammt von 1959 aus dem vierten Lieferlos der ersten Bauserie mit großen Lam- pen. Äußerlich wirkt sie allerdings durch Umbau “etwas moderner”, weil sie keine umlaufende Regenrinne mehr hat. Foto Zeno Pillmann
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Bf. Hochdahl Das stattliche Aufnahmegebäude gibt Zeugnis von der einstigen Bedeutung des Bf. Hochdahl am Kopf der Steilrampe von Erkrath herauf. Spätestens nach Inbetriebnahme der S-Bahn anno 1988 ist vom alten Bahntreiben wenig übrig geblieben. Im Bild eine typische Erscheinung der sog. Modellbahnepoche 4 in der bei Bahnfans “beliebten”, total un- attraktiven Farbgebung. Im Verhältnis zu den (beigen) Waggons wirkt die Lok ungewöhnlich weiß. Es handelt sich nicht um einen Schnellzug, sondern um einen Eilzug Hagen - Aachen mit der 110 383 (September 1982). Über dem ersten Wagen grüßt das Fahrdienstleiterstellwerk “Hf”. In Hochdahl war früher eine Lokstation für die Schiebeloks. Foto Zeno Pillmann
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Bf. Erkrath/Steilrampe nach Hochdahl Bis in die 1970er Jahre hinein fuhren die Bahnfans in Massen an die sog. Schiefe Ebene der Strecke Lichtenfels - Hof, um die letzten 01er im Volleinsatz zu erleben. Fast vor der Haustür, zwischen Erkrath und Hochdahl der Linie Düsseldorf - Wuppertal, gibt es auch eine solche Steilstrecke, die aber bereits seit dem Mai 1963 unter Fahrdraht ist. Wir sind wenige Wochen zuvor in Erkrath, wo die Dampfloks noch im Schiebedienst eingesetzt sind. Im Bild ein Personenzug von Mönchengladbach nach Hagen, bestehend aus VT 36 und Beiwagen VS 145 vom Bw Wt-Steinbeck. Wer die alten Hobel noch erlebt hat, kann sich gut vorstellen, wie die nun die Rampe herauf heulen. Als Unterstüt- zung dazu muss die 44 096 vom Bw Wt-Vohwinkel herhalten. Ab 26.5.1963 kamen E 40 im Schubdienst zum Einsatz. Der durchgehende elektrische Betrieb zwischen Düsseldorf und Wuppertal wurde erst Ende Mai 1964 aufgenommen. Foto Wilfried Sieberg
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Steilrampe Erkrath - Hochdahl Vom Bf. Erkrath aus hat man einen guten Blick auf die bekannte “bergische Schiefe Ebene” nach Hochdahl hinauf. Bei Planung der Strecke zwischen Düsseldorf und Elberfeld war der Geländeverlauf zwischen der Rheinebene und den beginnenden Höhenzügen ein heikles Problem mit verschiedenen Varianten. Man wählte dann doch eine direkte Linie mit 33 Promille Steigung. In den ersten Jahrzehnten mussten die Züge über eine Umlenkrolle per Seilzug und talwärts fahrenden Hilfsloks den Berg hinauf gezogen werden. Ab 1926 wurde Schiebebetrieb eingeführt, bevor 1963 mit der Elektrifizierung die Verhältnisse wesentlich entschärft wurden. Wir stehen im Mai 1976 auf dem Erkrather Bahnsteig, als ein Sonderzug mit britischen Eisenbahnfans und der 050 761 heranrollt. Da die Hobbyisten auch “langsam” mit der Schwebebahn fuhren, konnten einheimische Fans den Zug im Wuppertal und Umgebung mehrmals aufnehmen. Foto Wolfgang Bügel
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Bf. Erkrath In Erkrath ist die Konjunktur ausgebrochen - und dazu gehören auch Umbauten im Bahnbereich. An diesem Tag ist die 212 084 zum Bauzugdienst eingeteilt mit einen etwas seltsamen Wagen. Was Farben doch ausmachen können. Es ist ein “roter Brummer”, allerdings kein Motorwagen, sondern ein Anhänger mit der jetzigen Bezeichnung 998 115. Der Wagen fungiert als “mobiles Baubüro” bei der Erstellung der S-Bahnlinie 8 (stationiert in D-Abstellbahnhof). Durch ein Eigenbau-Befehlsgerät ist man mit dem Lokführer verbunden. Die Flachwaggons dienen einer besseren Rundumsicht! Foto Wolfgang Bügel
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Bf. Düsseldorf-Gerresheim Am Ostersamstag, den 25. März 1967, gab es eine tolle Sonderfahrt von Wt-Vohwinkel ins Niederbergische, eine der ersten Dampflokfahrten für Eisenbahnfreunde in der Region. Als interessantes Zugpferd war an diesem Tag die gut geputzte 57 2559 vom Bw Hagen Gbf. auserkoren, dazu gab es eine stilreine Bi-Wagen-Garnitur. Auf dem Rückweg ging es noch über die berühmte Rampenstrecke von Erkrath nach Hochdahl. Zuvor gab es einen Fotohalt im Bahnhof Düsseldorf-Gerresheim. Die im Hintergrund angeschnittene alte Bogenbrücke hat bis in unsere Tage überdauert. Foto VOBA
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Bf. Düsseldorf Hbf Der badische Renner und Wuppertal? Lang ist es her, aber vor dem Zweiten Weltkrieg kamen die Maschinen der Reihe IV h (Reichs- bahn 18.3) planmäßig durchs Tal gefahren. Bei der DB hatte die sog. Splittergattung aber wenig Chance und so überlebten nur ein paar Exemplare bis Ende der 1960er Jahre in Diensten der Versuchsanstalt Minden. Im Bild sehen wir am 14. September 1969 einen Sonderzug im Düsseldorfer Hauptbahnhof, der zwar gar nicht Richtung Schwebebahnstadt fährt, aber doch eine gewisse Beziehung dorthin hat. Denn es handelt sich um einen Zug der “Arbeitsgemeinschaft Eisenbahnkurier”, die bekanntlich damals in Solingen und Wuppertal beheimatet war, bevor man später dann als Verlag nach Freiburg/Br. umzog. Ab 1968 wurden neben den verlegerischen Tätigkeiten auch Dampfzugfahrten durchgeführt, ein paar Jahre später gar mit eigenen Loks und Waggons. Die 018 323 ist mit der Wagengarnitur vor kurzer Zeit vom südlich liegenden Abstellbahnhof nun an den Bahnsteig des Hauptbahnhofes gerollt und muss alle Kräfte bündeln. Denn es geht auf eine - aus heutiger Sicht legendäre - Holland-Tour, hin über Emmerich und zurück über Kleve! Foto Helmut Wülfing
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3. Die Strecke der ehemals Bergisch-Märkischen Eisenbahngesellschaft Nach verschiedenen Varianten-Überlegungen der BME wurde der Bahnhof Gruiten als Abzweigbahnhof der Kölner Linie von der bestehenden Strecke zwischen dem Wuppertal und Düsseldorf festgelegt. Das hatte den sehr großen Vorteil, dass die Trasse die hügeligen Ausläufer des Bergischen Landes in wesentlichen Abschnitten umgeht und die Streckenführung zur Domstadt verhältnismäßig flach verläuft. Negativ war, dass die wichtige Industriestadt Solingen nicht direkt angeschlossen und nur durch eine Stichstrecke von der damals selbstständigen Stadt Ohligs bedient wurde. Mit Opladen kam aber eine wichtige Stadt im südlicheren Bereich an das Netz. Der Bahnhof Gruiten (er hatte zunächst die Bezeichnung “Haan”, während die heutige, südlich gelegene Station Haan ehedem “Haan Ort” hieß), an sich in Richtung der Düsseldorf-Elberfelder Bahn gelegen, wurde in Keilform gebaut und die Trasse biegt mit relativ starker Krümmung Richtung Köln ab. Die Eröffnung konnte man am 25.9.1867 feiern, zunächst mit Fahrt bis Opladen, ab dem 8.4.1868 bis Mülheim/Rhein, seinerzeit noch eine eigenständige Gemeinde vor den Toren Kölns. Weiter bis zur Brücke in Deutz ging es dann anno 1872. Schon bald nahm die Route einen enormen Aufschwung und zog etlichen Verkehr vom Düsseldorfer Zweig ab. In Bälde gab es erste Züge Richtung Mitteldeutschland und Berlin, somit also die Vorläufer der heutigen IC/ICE-Verbindungen. 1938 fuhr über die Trasse der berühmte “Fliegende Kölner” vom Rhein in die Reichshauptstadt. Elektrifiziert wurde die Linie zum 29.5.1964, womit schlagartig der Dampfbetrieb aufhörte. Heute finden wir stündlich zwei IC/ICE-Verbindungen sowie im Regionalverkehr eine RE-Linie (über Köln nach Krefeld) und halbstündlich eine RB nach Köln/Bonn. Im Trassenbereich zwischen Vohwinkel und Gruiten gibt es groß angelegte Überführungsbauwerke, mit denen eine kreuzungsfreie Ausfädelung der Gleise vom Vohwinkler Personen- und Rangierbahnhof aus auf die beiden Äste ermöglicht wurde. Folgende Stationen sind derzeit eingerichtet: Gruiten, Haan, Solingen Hbf. (bis 10.12.2006 Sol-Ohligs), Leichlingen, Opladen, Leverkusen-Schlebusch, Köln-Mülheim, Köln-Messe/Deutz, Köln Hbf.. Bis zum Ende der Reichsbahnzeit lag zwischen Ohligs und Leichlingen, etwa an den Stadtgrenzen, noch der Haltepunkt Solingen-Landwehr.
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am Abzweig Linden Unser Fotomeister hatte früher in großem Unfang den nicht zu unterschätzenden Vorteil, dass kein Drahtverhau der Oberleitung die ungetrübte Sicht auf die Züge versperrte. Wir fahren mit der Zeitmaschine zurück zum 7. Juni 1954, wo uns beim Abzweig Linden der Personenzug 3538 auf seiner Tour vom Wuppertal nach Köln vor die Linse fährt. Als Zuglok wurde die 38 1714 notiert, die damals im Bw Wt-Langerfeld stationiert war. Unserem robusten “Mädchen für Alles” wurde mit dieser Fuhre nicht allzu viel abverlangt. Der Zug erinnert mit der Ausführung der Lok (kleine Belche, Kastentender) und der Wagengarnitur stark an die Vorkriegszeiten. Vorne liegen die Personenzuggleise der Düssel- dorfer Trasse, in der Mitte, das sind Gleise, die in den Rbf. Vohwinkel weisen (siehe die Überführung im Gleisplan). Foto Carl Bellingrodt Sammlung Joachim Bügel
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Strecke Wuppertal-Vohwinkel - Gruiten Östlich vom Bahnhof Gruiten lässt sich die siebengleisige Trassenlage recht gut nachvollziehen (vgl. Gleisschema). Ganz rechts befindet sich das Gleis von der Kölner Strecke zum Rangierbahnhof. Daneben liegen die beiden Haupt- gleise Richtung Vohwinkel, wo gerade die 101 073 als “Schieber” eines IC entlang kommt. Das Gleispaar daneben umfasst die Gütergleise von der Düsseldorfer Strecke in den Rangierbahnhof resp. die Ausfahrt auf die Düsseldorfer oder Kölner Trasse. Ganz links erkennen wir die beiden Personenzuggleise des Düsseldorfer Astes. Die dreigleisige Linienführung nach Düsseldorf beginnt erst nach den Bahnsteigen. Das Foto wurde im Frühjahr 2005 angefertigt. Foto VOBA
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Bf. Gruiten Quasi ein Schattenfenster im Bahnhof Gruiten an den Kölner Gleisen. In einem ziemlich engen Bogen driftet die Linie südwärts Richtung Solingen/Köln von der alten Düsseldorf-Elberfelder-Trasse ab und der Triebzug der Reihe 402 aus Berlin mus sich hier ganz schön in die Kurve legen (April 2005). Der Zug steht in Tradition des “Fliegenden Kölners” der Reichsbahn, der seit Mitte der 1930er Jahre einem bestimmten Publikum eine bequeme, schnelle Fahrt zwischen Rhein und Spree erlaubte. Da allerdings nur einmal am Tag und nur wenige Jahre, eben nicht im Takt jede Stunde. Foto VOBA
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Bf. Haan Der Bahnhof von Haan ist mit den beiden Durchgangsgleisen zwar personenmäßig mehr ein Haltepunkt, aber für die aufstrebende Stadt im Rheinland ein wichtiger Anschluss zu den Nachbarstädten. Beim Zug im Bild dürfte es auf der Rückfahrt bestimmt ausgelassener zugegangen sein, denn der weinselige Sonderzug von Münster fährt an die Mosel nach Kobern-Gondorf. Er wird geführt von der Güterlok 140 824-4, die die grünfarbige Ursprungslackierung besitzt. In den Anfangszeiten war die Station mal “Haan Ort” im Gegensatz zum normalen “Haan”, das heute Gruiten heißt Foto Zeno Pillmann
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Bf. Solingen-Ohligs (Hbf.) Ein kleines Manöver mit entsprechend fachmännischen Kommentaren - und schon kann der Kühlwagen am Ohligser Bahnsteig nach Zielvorgaben von der V 36 234 umrangiert werden. Für solche Aufgaben von Übergabezügen und Rangiereinsätzen waren die so genannten Wehrmachtsmaschinen gut geeignet, nachdem sie in den 1950er Jahren in der Wuppertaler Region noch Kurzpersonenzüge ziehen durften. Beim Bw Wt-Steinbeck waren sie bis Ende der 1970er Jahre beheimatet. Anno 1968 waren etliche Loks noch nicht auf die Computer-Nummer 236 umbeschfritet. Foto Horst Möller
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Bf. Solingen-Ohligs (Hbf.) Die 1956 beschafften 24 Züge der Baureihe ET 30 fuhren auf der Linie zwischen Wuppertal und Köln nur in wenigen Fahrplanperioden einige Kurse. Sie waren ansonsten im Ruhrgebiet zu finden und konnten dort viele dampfgeführte Nahverkehrszüge “stark beschleunigend” ablösen. Einige Fahrzeuge wurden leider noch in die Farbgebung ozenblau/ beige umlackiert, was sehr unvorteilhaft aussah. Hier der 430 101/401 im ursprünglichen und klassischen Rot der alten Bundesbahn-Zeiten. Er ist am 4. August 1979 unterwegs als Nt 3120 von Hamm (dort stationiert) nach Köln. Das recht nüchterne Empfangsgebäude ersetzte nach 3jähriger Bauzeit im Januar 1967 den alten BME-Komplex. Foto Manfred Polei
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südlich vom Bahnhof Ohligs Schattenspiele an der Strecke, was für den Fotofreund immer eine Herausforderung bedeutet. Schon bei der Bahn- hofsausfahrt in Ohligs geht die Trasse Richtung Leichlingen ins Gefälle, was in der Gegenrichtung in den seligen Dampflokzeiten früher bei den schweren Zügen schon vollen Einsatz von Mensch und Maschine bedeuten konnte. Zum Zeitpunkt der Aufnahme im Frühjahr 1982 waren die Schnell- und Eilzüge der Bundesbahn meist recht “bunt” in einer Mischung aus herkömmlicher Farbgebung (blau, grün und rot) und relativ neuem ozeanblau-beigem Outfit. Auch die Elloks waren vielfach durch verschiedene Details gekennzeichnet, so im Bild die 110 249 mit den Doppel- scheinwerfern der späteren Serien der Baureihe E 10.1, aber ohne Dachrinnen und mit neueren eckigen Lüftern. Foto Horst Möller
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Bf. Leichlingen Zwischen Wuppertal und Köln/Bonn müssen sich die Fahrgäste bei vielen Kursen der Regionalbahn immer noch mit ziemlich alten Fahrzeugen herumschlagen. Dazu das historische Empfangsgebäude und das Stellwerk “Lf” (Leichlin- gen Fahrdienstleiter) von 1963, irgendwie erinnern beim Motiv viele Dinge an vergangene Zeiten und weniger an eine Strecke mit ICE-Verkehr (im Oktober 2009). Leider ist die Stadt immer noch nicht ans S-Bahnnetz angeschlossen. Foto Peter Hölterhoff
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Wupperbrücke zwischen Leichlingen und Opladen Die mehrbogige Wupperbrücke bei Opladen zu Ende der Kriegszeit auch zerstört. Zunächst musste einige Jahre ein eingleisiger Behelfstorso herhalten, der natürlich vorsichtig zu befahren war. Wir sehen, dass der Güterzug mit Sig- nalstellung “Hp 2 “ auf das Gegengleis wechselt und langsam über die Brücke rollt. Als Zuglok notierte der Meister an diesem Tag die 44 1547, wie etliche Loks zu jener Zeit ohne Windleitbleche ausgestattet. Nicht zu übersehen ist aber der Baufortschritt an den Widerlagern. Wenige Wochen nach Gründung der Bundesrepublik war Carl Bellingrodt am 22. August 1949 am Ort des Geschehens und konnte mal wieder eine historisch einmalige Szenerie festhalten. Foto Carl Bellingrodt Sammlung Helmut Dahlhaus
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Wupperbrücke zwischen Leichlingen und Opladen Als Carl Bellingrodt am 21. Mai 1956 die Wupperquerung auf seinen unzähligen Touren wieder einmal besuchte, war der Neubau in Form einer Gitterbrücke schon länger in die Landschaft integriert und für den Zugverkehr mehr als nor- mal. Für die Wanderer wurde auf den alten Pfeilern ein Steg eingerichtet. Noch etwas weg, aber bald wird der Per- sonenzug 3454 mit der 38 1646 über den Bau rattern. Die Lok war damals beim Betriebswerk Krefeld eingestellt. Im Vergleich zum Personenzug beim Foto oben am Abzweig Linden gibt es jetzt eine moderne (Umbau-)Wagengarnitur. Der Abzug ist zwar sehr kontrastreich entwickelt, aber ohne Zweifel ist es wieder eines der typischen Motive des Fotografen, die ihn berühmt gemacht haben: die Eisenbahn in der Landschaft, und dies oft an markanten Stellen. Foto Carl Bellingrodt Sammlung Joachim Bügel
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bei Opladen Frühmorgens sind in einem Bahneinschnitt die Lichtverhältnisse für die Fotografen meist alles andere als optimal. So auch hier mit Schräglicht und etlichen Schattenflecken. Die Loknummer ist nur leicht zu sehen. Es handelt sich um die 50 2065 vom Bw Köln Kalk Nord, die uns beim Km 15,8 mit einem illustren, aber damals üblichen gedeckten Güter- zug begegnet. Einige Waggons haben noch ein Bremserhaus - und der obligatorische Güterzugbegleitwagen (Modell- bahner: oft mit offenen Türen!) darf nicht fehlen. Für die Lokhistoriker ist interessant, dass die Maschine Windleit- bleche hat, die ansonsten den sog. Kriegsbaureihen 42 und 52 eigen waren. Man war im August 1949 auf Fototour. Foto Carl Bellingrodt Sammlung Joachim Bügel
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AW Opladen Besuche in den Ausbesserungswerken der Eisenbahnen waren nicht immer so auf die Schnelle möglich und mussten vielfach angemeldet werden. Aber es gab auch Führungen und so was wie Tage der offenen Tür. Das Werk wurde im Jahre 1903 gegründet und konnte mit einem Fest am 30.9/1.10 1978 das 75jährige Bestehen feiern. Anfang des neu- en Jahrtausends war dann sehr plötzlich Schluss. Im Bild sehen wir einen der ab 1970 gebauten “Image-Renner” für die IC-Flotte (vier E 03 gab es 1965 als Vorserie) mit der typischen technischen Ausstattung der 1970er Jahre. Es ist geplant, in Zukunft mal eine eigene Seite zum AW Opladen im Rahmen unserer “Hobbyreisen” zu präsentieren. Foto Roland Siebert
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Infoecke: Bahnbetriebswerk Opladen Bahnwerke der BD Wuppertal -Teil 6-
Der Bahnhof von Opladen - heute ein Stadtteil von Leverkusen - liegt zum einen an der alten Hauptstrecke der Bergisch-Märkischen Eisenbahn von Wuppertal Richtung Köln (1867) und zum anderen an der von der Rheinischen Eisenbahngesellschaft anno 1874 gebauten rechtsrheinischen Güterbahn von Troisdorf nach Mülheim-Speldorf. Das Betriebswerk von Opladen war von der Ausstattung her ein kleines bis mittleres Bw, das in erster Linie entsprechend der trassenmäßigen Einbindung für Dienste in der Umgebung (u.a. Linie nach Remscheid-Lennep) sowie für die Güterstrecken Richtung Köln und Düsseldorf zuständig war. Als Urquellen gelten eine Lokstation aus Zeiten der ersten Streckeneröffnung mit zweigleisigem Rechteckschuppen im südöstlichen BME-Bahnhofsbereich sowie eine Station mit vierständigem Halbrundschuppen im südlichen Bereich der REG-Anlagen nach Bau der Güterbahn (es gab also zunächst zwei Bahnhöfe der konkurrierenden Bahngesellschaften). Nach etlichen Bahnhofsumbauten infolge des stark zunehmenden Verkehrs wurde der Rundschuppen auf dem ehemaligen REG-Gelände zunächst über 10 Stände bis nach der Jahrhundertwende dann auf 16 Stände erweitert. Anno 1904/1906 erfolgte endlich die Einstufung des Depots als Betriebswerkstätte. Südlich neben dem vorhandenen Lokhaus wurde bis ca. 1910 ein neuer, zunächst sechsständiger Schuppen erbaut. Planungen sahen die Ausbaumöglichkeit zu einem ganzen Halbrundschuppen vor, die aber nicht mehr realisiert wurden. Im Juli 1922 wurden die Betriebswerkstätten im Zuge der Vereinheitlichungsbemühungen der neu entstandenen Reichsbahn umbenannt in die uns geläufige Bezeichnung “Bahnbetriebswerk” (Bw). In der Reichsbahnzeit waren hier die klassischen preußischen Baureihen wie die 38.10, 55.16, 55.25, 74.4 und 93.5 stationiert. Eine Übersicht nennt bspw. für den Sommer 1933 39 Maschinen der angegebenen Typen. Im Bombenhagel der alliierten Streitkräfte wurde das Bw Opladen im Zweiten Weltkrieg auch stark getroffen. Dabei war die Lage des Betriebswerkes das eigentliche Verhängnis, denn nicht weit östlich davon war ja das riesige Ausbesserungswerk, dem die Angriffe primär galten. Nach den Kriegswirren waren die Aufgaben des Bw Opladen an sich so wie vor dem Krieg. Wobei zunächst der Aufbau der Bahnanlagen allerorten und die mit dem Wirtschaftsaufschwung einher gehenden verstärkten Transportleistungen viele Provisorien erforderlich machten und auch so manche Notwendigkeiten zur Rationalisierung überdeckten. Mit dem Näherrücken der Elektrifizierung auf Köln zu und dann mit dem Lückenschluss mit dem bereits einige Jahre bestehenden Ruhrgebietsnetz nördlich Düsseldorf war klar, dass das Bw Opladen keine Zukunft haben konnte. Das Werk verlor seine Selbstständigkeit zum 29. Mai 1960 und wurde dann für einige Jahre Außenstelle (Bw-Ast) vom Bw Düsseldorf-Derendorf. Bis zu Dampflokunterhaltung im Juni 1964 waren von Opladen aus vorwiegend Loks der Reihe 50 eingesetzt. Offiziell aufgelöst wurde die Dienststelle als Bw-Ast zum 1. Oktober 1968. Einige Jahre war dann das ex-Bw noch eine Personaleinsatzstelle. Heute findet man kaum Spuren vom Bw in der Stadt. Quellennachweis: Das Bw Opladen von Kurt Kaiß, Verlag A. Kaiß, Posfach 101426, 42785 Leichlingen, ISBN 3-9806103-3-0
>> Eine Übersicht der vorhandenen Bahnwerke der BD Wuppertal finden Sie auf der Betriebswerke-Seite <<
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In die Stationierungslisten geschaut: Bw Opladen
Dampflok-Bestand zum 1.7.1950 (19 Maschinen)
Baureihe 50 (Einheitslok): 022, 1933, 2335, 2336, 2709, 2787, 2914, 3047, 3152 (9)
Baureihe 55.16 (preußische G 8): 1709, 1764, 1916, 1939, 1997, 2162, 2166, 2246 (8)
Baureihe 57.10 (preußische G 10): 2227 (1)
Baureihe 94.5 (preußische T 16.1): 1638 (1)
PS: Nach der Auflistung anno 1950 gibt es einige Maschinen verschiedener Baureihen, die pauschal der “ED Wuppertal” zugewiesen sind! Eigene Zusammenstellung nach: Herb/Knipping/Wenzel, Die Triebfahrzeuge der Deutsche Bundesbahn im Jahre 1950, Verlag Eisenbahn-Kurier, Freiburg 1978 Vorlage Sammlung Wolfgang Bügel
Dampflok-Bestand zum 31.12.1958 (16 Maschinen)
Baureihe 50 (Einheitslok): 276, 982, 1386, 1439, 2709, 2787, 2914, 3081, 3122 (7)
Baureihe 57.10 (preußische G 10): 1735, 1755, 1765, 1824, 2160, 2173, 2227 (7)
Eigene Zusammenstellung nach: Knipping, Andreas, Die Triebfahrzeuge der Deutschen Bundesbahn und ihre Heimatbetriebswerke, Stand 31.12.1958, Verlag Gustav Röhr, Krefeld 1976 Vorlage Sammlung Wolfgang Bügel
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Bw Opladen Das Bw Opladen war hinsichtlich des Bekanntheitsgrades mehr eine graue Maus und wurde nicht von der Masse der Bahnfans besucht. Es gab halt im rheinischen Raum viele andere Werke mit “attraktiveren Inhalten”. Umso mehr freu- en wir uns über das Motiv mit der 74 983, aufgenommem 1960 im Jahre des Verlustes der Bw-Selbstständigkeit. Foto Wilfried Sieberg
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westlich Bf. Köln-Deutz Im Westen des Deutzer Bahnhofs geht es spätestens seit den Umbauten für den S-Bahnverkehr ziemlich “drüber und drunter” her. Wegen des Richtungsverkehrs auf der östlich liegenden Hohenzollernbrücke gibt es bei den Streckenver- zweigungen etliche Rampenbauwerke und Übergänge. Im Bild ein Triebwagenzug aus der Reihe 420, die Anfang der 1970er Jahre ursprünglich für die drei S-Bahnnetze von München (blau), Stuttgart (rot) und Frankfurt (orange) ge- baut wurde. Später wurden einige dann auch für die Rhein-Ruhr-Region übernommen. An sich kamen hier aber weit- gehend lokbespannte Züge zum Einsatz. Interessant sind die unterschiedlichen Signalausführungen (Foto um 1995). Foto Zeno Pillmann
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Köln Hohenzollernbrücke Ost Eine der meist befahrenen Streckenteile des deutschen Bahnnetzes ist die etwa einen Kilometer lange Verbindung zwischen Köln-Deutz und Köln Hbf. über die Hohenzollernbrücke. Das Ensemble von Brücke, Dom und Bahnhofshalle gilt als schützenswertes Kulturgut unserer Zeit. Vor dem Krieg gab es drei Brücken nebeneinander. Vier Gleise waren für die Eisenbahn reserviert, zwei Gleise für die Straßenbahn. Durch die Kriegsereignisse wurden etliche Teile zer- stört. Zunächst gab es einen provisorischen Aufbau einer zweigleisigen Verbindung. Anno 1958 konnte die zweite Brücke auch wieder in Betrieb genommen werden. Seit 1992 gibt es daneben flussabwärts einen dritten Brücken zug, im Outfit den beiden anderen Verbindungen angeglichen. Am 20. August 2002 begegnet uns die 103 113-7. Foto Wolfgang Bügel
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Köln Hauptbahnhof Die E 10 1311 - ein echter Leckerbissen für alle Freunde der alten Fernschnellzüge. Im Sommer 1962 machte die Bundesbahn mit einer ganz neuen Generation von exklusiven Reisezugwagen auf sich aufmerksam. Die Waggons, samt Aussichtswagen (sog. Domecar), wurden zunächst im “Rheingold” (Amsterdam - Basel, später mit Kurswagen- läufen) eingesetzt und sollten an den Komfort des Zuges aus der Reichsbahnzeit anknüpfen. Als Zuglok gab es nur für ein paar Monate aus der Serie sechs Loks der Reihe E 10.1 mit Kastenform, die aber mit anderen Drehgestellen 160 km/h Höchstgeschwindigkeit fahren konnten (auf einem Abschnitt im Oberrheintal). Bald wurden die Maschinen von einer E 10.3er mit der “Bügelfalte” abgelöst. Für einige Jahre waren die Züge blau/elfenbein gestrichen, dann veränderte man sie auf das vom TEE-Verkehr bekannte Outfit. Ein Jahr nach dem “Rheingold” kam auch der ähnlich ausgestattete “Rheinpfeil” (Dortmund - München) zum Einsatz, wobei man in Duisburg untereinander Waggons aus- tauschte. Die abgebildete Garnitur müsste zwischen 1965 und 1967 im Kölner Hbf. aufgenommen worden, denn nur in diesen Jahren gab es die rote Farbgebung und die alte Vor-Computernummer. Ab 1968 wurden die Maschinen in die Reihe 112 umbeschriftet. Die Lokschilder dieser nur elf Maschinen (E 10 1265-1270, 1308-1312) sind Raritäten! Foto Ian Johns
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Eigene Seite: Hobbyreisen zum Bw Köln-Deutzerfeld und Köln Hbf in Planung
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4. Die Strecke der ehemals Rheinischen Eisenbahngesellschaftt Die Linie der REG wurde zum 15.9.1879 zwischen Düsseldorf-Derendorf und Hagen-Eckesey durchgängig eröffnet und sollte eine Konkurrenzlinie zur BME-Strecke zwischen Düsseldorf, Vohwinkel, Elberfeld und Hagen darstellen (die Düsseldorf-Elberfelder Bahn fusionierte 1857 mit der Bergisch-Märkischen Bahn). An Steigungen ärmer als die alte Linie (maximale Steigung von 12,5 Promille) musste sie allerdings im Stadtbereich von Elberfeld und Barmen mit vielen Tunnelbauwerken, Brücken und Einschnitten äußerst aufwändig trassiert werden. Damit verbunden war eine wenig gradlinige Trassierung. Die Route konnte die hochfliegenden Pläne überhaupt nicht erfüllen und führte zeitlebens ein Schattendasein im Verhältnis zu den alten Linien Düsseldorf/Köln - Hagen. Aus heutiger Sicht ist es schon seltsam, dass sich der Verkehr auf der REG-Linie bis zur Stillegung im Jahre 1992 überhaupt halten konnte. Früher gab es zwar ordentlichen Güter-Duchgangsverkehr und zahlreiche Umleitungszüge, aber das ist schon lange her (nach einigen Angaben war sie angeblich strategisch wichtig als “NATO-Strecke”!?). Die Trasse in der betrachteten Region begann aus Talsicht auf Wuppertaler Gebiet im größeren Bahnhof Varresbeck und führte dann über Dornap und Mettmann nach Düsseldorf-Gerresheim, wo die alte Trasse der Düsseldorf-Elberfelder Eisenbahngesellschaft erreicht wurde. Nach Eingliederung der Gemeinde Dornap nach Wuppertal im Jahre 1975 ist die Stadtgrenze nun etwas westlich verschoben, die ehemals Rheinische Route führt dann kurz hinter der Station (Wuppertal-) Dornap-Hahnenfurth in die niederbergische Region zum Kreis Mettmann. In diesem Bezirk gibt es große Kalksteinvorkommen, deren Abbauten die Landschaft stark prägen und einen großen Beitrag zum Güterverkehr leisteten. Eine Wiederbelebung dieses Streckenteils der REG-Linie erfuhr die Trasse zum 26.9.1999, als die Regiobahn zwischen Kaarst und Mettmann eingerichtet wurde, die sich heute größter Beliebtheit erfreut. Ein Weiterbetrieb nach Vohwinkel mit neuer Verbindungskurve zur Essener Strecke ist jetzt quasi sicher, wie oft mangelt es noch an der FInanzierung. Bei der Regiobahn gibt es in diesem Gebiet heute folgende Stationen: Mettmann-Stadtwald, Mettmann Zentrum, Neanderthal, Erkrath-Nord, Düsseldorf-Gerresheim, Düsseldorf-Flingern, Düsseldorf Hbf. In Zeiten des Durchgangsverkehrs auf der Rheinischen Strecke gab es hinter dem Bf. Dornap-Hahnenfurth in Richtung Düsseldorf bis Neanderthal die Stationen Mettmann Ost, Mettmann und Mettmann West.
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Strecke zwischen Wuppertal und Mettmann Ein ungewöhnlicher Blick aus dem bergischen Gestrüpp auf eine nicht minder ungewöhnliche Fuhre. Was die 212 264 bei Mettmann da am Haken hat, ist sozusagen der Abgesang der einst stolzen städtischen Gütertransporte über Strabgleise in der Schwebebahnstadt. Denn hier gab es neben den zahlreichen Tramlinien in Meter- und Regelspur auch etliche Abschnitte, auf denen Gütertransporte abgewickelt wurden. Die sog. Kleinbahn Loh -Hatzfeld war solch eine Linie. Vom Staatsbahnhof Loh an der REG-Strecke wurden Wagen zum Schlachthofbahnhof angeliefert und von dort ging es mit den Elloks weiter in den Barmer Norden oder zum Kraftwerk ins Tal. Bis Anfang 1980 waren letzte Dienste nötig, wofür die beiden WSW-Loks 3608 und 3609 zur Verfügung standen. Im Juli 1980 wurden diese gar noch zur oberösterreichischen Bahnunternehmung Stern & Hafferl abgegeben. Von diesem Transport zeugt das Bild. Foto Klaus Hoffmann
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Bf. Mettmann-Stadtwald Wir sind auf einer Fototour in Mettmann, und das am 27. Juli 2003. Seit einigen Jahren gibt es von hier die Regio- bahn nach Düsseldorf - Kaarst. Die derzeitige östliche Endstation ist der Bahnhof Mettmann-Stadtwald, der an der alten REG-Trasse liegt und früher einfach Mettmann hieß. Seit Jahren fordern verschiedene Kreise eine Verlängerung nach Wt-Vohwinkel mittels einer Verbindungskurve zur Essener Strecke. Dies wäre überhaupt die erste Möglichkeit, von der RGE-Linie westlich direkt auf die Talstrecke ins Wuppertal zu gelangen. Es fehlt nur noch etwas Geld .... Foto VOBA
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Bf. Mettmann Die heutige Kreisstadt Mettmann hat in den letzten Jahrzehnten einen großen Aufschwung genommen, nicht zuletzt so ist die Regiobahn mit entstanden. Aber auch schon früher gab es viele Pendler, die mit dem Zug nach Düssel- dorf fuhren. Wir sind im alten Bahnhof Mettmann (heute Stadtwald). Im Bild eine ETA-Garnitur (815 771 + 515 201) am 2. Dezember 1994, als der Wuppertaler Ast schon einige Zeit stillgelegt war. Am Bahnsteig steht das Stellwerk Mf (= Mettmann Fahrdienstleiter) in recht nüchterner und für solche Betriebshäuser eher untypischer Bauweise. Foto Wolfgang Bügel
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am Bf. Neanderthal Der Ort Neanderthal ist wohl weniger wegen seiner Eisenbahn, als vielmehr wegen der Funde aus der Vorzeit be- kannt. Als es noch Personenverkehr auf der Rheinischen Strecke gab, konnte man von Wuppertal bequem anreisen, am Bahnhof aussteigen und zum interessanten Museum wandern (heute geht das aus Richtung Düsseldorf wieder mit der Regiobahn). Am 4. Februar 1976 ist der Dampfbetrieb auf der Linie bald Geschichte. Die 052 908-1 vom Bw Wedau ist hier als Gag 75782 mit den “üblichen” Kalkwaggons unterwegs. Im Hintergrund Anlagen der Kalkwerke. Foto Wolfgang Bügel
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Bf. Neanderthal Schnee im Niederbergischen, das ist im Winter nicht immer der Fall. Aber gut, dass man sich auch bei solchen Tagen im warmen Zug auf jeden Fall geborgen weiß, denn die Schneeverhältnisse behindern den automobilen Verkehr meist mehr als das Bahnfahren. Die Zeiten der ETA-Touren sind aber längst vorbei und moderne Triebwagen der Regiobahn haben im Neanderthal das Zepter übernommen. Bei den 515ern reichte oft ein Solo-Fahrzeug aus (Foto anno 1985). Foto Helmut Brinker
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Bf. Neanderthal Wir sind am Stellwerk No (Neanderthal Ost), wo uns im August 1998 die 94 1292 mit einem Museumszug begegnet. Lang ist es her, seit Maschinen der robusten Baureihe T 16.1 hier mal planmäßig herfuhren (die im Streckendienst in der Wuppertaler Region ja ohnehin kaum zu finden waren). Beim Gefährt handelt es sich um eine Museumslok, die be- reits zu Zeiten der DDR dort - meist im Thüringer Wald - im Sondereinsatz zu sehen war. Ein tolles “Gesicht” oder? Foto Michael Hartmann
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Bf. Neanderthal Die Bahnhöfe Dornap-Hahnenfurth und Neandertahl waren früher durch den Kalkverkehr der hier liegenden Firmen ge- kennzeichnet. Derzeit gibt es nur noch Verladungen von der Fa. Oetelshoven in Hahnenfurth aus. Während heute ein großer Teil von Privatbahnloks durchgeführt wird, waren nach der Dampflokzeit durchweg Maschinen der BR 216 und 221 eingesetzt. Bahnidylle im Bf. Neanderthal, und das im Juli 1983. Ist etwa ein Fotofan mit dem Rad unterwegs? Foto Klaus Hoffmann
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im Neanderthal Die Gegend um den Bahnhof Neandertahl ist stark geprägt durch den Abbau des Kalksandsteins aus den Steinbruch- Terassen. Unübersehbar wird das Areal durch die Gebäude des Kalkwerks bestimmt. Heute gibt es hier keine Abbau- tätigkeiten mehr. Im Bild ein sog. Ganzzug aus zweiachsigen Hochbordwaggons unterschiedlicher Typen. Ein tolles Vorbild für die Modellbahn, denn von verschiedenen Firmen gibt es viele Wagentypen der Modell-Epochen 2 bis 4 zu kaufen. Am Wochenende wird dann die ganze Familie für Beladungsaktionen eingespannt .... Die 050 003 ist ein Ur- viech der weit verbreiteten Einheitsbaureihe 50 und wurde 1939 in Dienst gestellt (Gag 57074 am 25. Juni 1975). Foto Wolfgang Bügel
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im Neanderthal Als Direktionsfotograf hatte man die Aufgabe, nicht nur den Bahnbetrieb mit Loks und Zügen abzulichten (was für die Bahnfans fast immer im Zentrum des Interesses stand und steht), sondern ebenso die bahnbezogene Infrastruktur. Besonders wichtig war dies für Dokumentationszwecke, um bspw. über aktuelle Bestände, über möglichen Abriss oder Neubau urteilen zu können. Am Neanderthal musste nach Ausbau der Straße auch eine neue Brücke erstellt werden, damals in meist üblicher Betonbauart. Das Foto stammt von Ende der 1960er Jahre und zeigt das Bauwerk woh kurz nach Eröffnung. Noch sieht alles picobello aus und die Hangbepflanzung muss erst noch Fuß fassen. Damals üblich und relativ modern, so musste natürlich ein Akku-Triebwagen ETA 150 und Steuerwagen ESA 150 mit abgelichtet werden. Foto DB Säuberlich Sammlung Franz Gusinde
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beim Hp. Erkrath Nord Ein VT 08 auf der Rheinischen Strecke, das wär`s gewesen. Hochwertigen Fernverkehr gab es bis auf die Anfangs- zeiten hier aber nicht, dieser ging immer über die BME-Linie durchs Wuppertal. Also leider nur eine Sonderfahrt des eleganten Zuges mit dem Museumsfahrzeug, aber immerhin. Das “immerhin” bezieht sich allerdings nur auf den west- lichen Abschnitt, denn zwischen Düsseldorf und Mettmann fährt heute die Regiobahn, weiter östlich ist tote Hose. Durch die Km-Tafel ist der Standort unzweifelhaft auszumachen, nämlich westlich vom Hp. Erkrath Nord (12/1986). Foto Zeno Pillmann
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Bf. Düsseldorf-Gerresheim Die Züge der Regiobahn aus Mettmann treffen im Düsseldorfer Stadtteil Gerresheim auf die alte DEE-Trasse von 1838. Von hier geht es bis Neuss weiter über die Gleise der S-Bahnlinie 8. Ab dort gibt es den Endzweig bis Kaarst. Die Regiobahn erfreut sich steigender Beliebtheit, nicht zuletzt wegen der modernen Tw (1002-2 im April 2005). Zum Verknüpfungsbereich der alten Düsseldorf-Elberfelder Bahn mit der Rheinischen Strecke siehe Gleisplan oben. Foto VOBA
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Bf. Düsseldorf-Gerresheim Im Westen der Düsseldorfer Station wurde das imposante Stellwerk “Gw” (Gerresheim West) angesiedelt. Es über- brückt hier die Gleise nach der Ausfahrgruppe vom relativ groß angelegten Rangierbahnhof. Im Bild die 221 125, die mit einem Kalkzug vom Bahnhof Dornap-Hahnenfurth kommt. Die Garnitur befindet sich auf dem Streckengleis nach Düsseldorf-Rath, das jetzt aus Fahrtrichtung gesehen rechter Hand abzweigt. Der Kalk ist für die Hochöfen um Duis- burg bestimmt. Rechts sehen wir die Streckengleise zum Düsseldorfer Hauptbahnhof (Foto Mitte der 1980er Jahre). Foto Klaus Hoffmann
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Düsseldorf Hbf. Das waren noch Zeiten, als man vom Hauptbahnhof Düsseldorf über zwei Trassen ins Wuppertal fahren konnte. Auf der Rheinischen Strecke ging es dabei eher gemächlich zu. Eine ETA-Einheit aus Trieb- und Steuerwagen war für Jahrzehnte die typische Zuggarnitur zwischen der Landeshauptstadt und Wt-Wichlinghausen. Am 9. Juli 1981 war der Bahnhof noch nicht umgebaut und beeindruckte die Bahnfreunde durch seine alten Bahnsteigdächer (515 628). Foto Klaus Hoffmann
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