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Seit Herbst 2004 fahren auf der S-Bahnlinie S 9 zwischen Wuppertal Hbf. und Bottrop bzw. Haltern in der Regel Triebfahrzüge der Reihe 420. Sie kommen aus den angestammten süddeutschen Gefilden und werden wohl vom Betriebshof Essen aus abgefahren. Hier der 420 683-5 bei der Einfahrt auf Gleis 3 (Foto vom Sommer 2005). Foto VOBA
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Ein Motiv westlich außerhalb des Bahnhofs Sonnborn, jenseits der Autobahnbrücke. Am 2. Oktober 1971 warten wir auf einen Sonderzug und da kommt uns in schnittiger Lage ein Lokzug (Lz) entgegen. Die 212 323-0 schleppt eine andere 212 vom Bw Wt-Steinbeck. Auch an dieser Stelle gibt es wegen der engen Gleislagen einen Signalausleger. Foto Ulrich Budde
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Die Loks der Baureihe E 94 sind bei der DB seit 1988 ausgemustert. Einige Exemplare sind aber in Deutschland und Österreich (Reihe 1020) erhalten geblieben. Zeitweise werden diese Maschinen auch für einzelne “Planeinsätze” ge- chartert. So auch die in Privatbesitz befindliche 194 158-2, die im April 2006 mit einem Güterzug über die BME-Linie durch Wuppertal fuhr. Es musste eine Fracht von Misburg bei Hannover nach Igel (bei Trier) befördert werden. Hier sehen wir die beliebte Maschine bei der Einfahrt in den Bahnhof Sonnborn. Die “Krokodile” der Reihe E 94/194 sind durch das Tal allerdings nie planmäßig gefahren. Der nächste Fotostandort war Hagen-Vorhalle, wohin einige Züge mit dieser Baureihe ab Mai 1965 vom Bw Aschaffenburg aus kamen (nach Elektrifizierung der Ruhr-Sieg-Strecke). Foto Karl Arne Richter
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Es gibt Postkarten aus Urzeiten, wo die Sonnborner Brücke mit verschiedenen “positurgerechten” Verkehrsträgern gestaltet wurden. Eine solche Szene sollte zum NRW-Tag in Wuppertal “nachgestellt” werden. Einmal, am 30.8.2008 nachmittags, versuchte man das Motiv hinzubekommen. Hier das Ergebnis der Aktion. Leider konnte der auf bestimm- ten Postkarten sichtbare Raddampfer in der Wupper nicht mit aufs Bild gebracht werden .... Eisenbahnmäßig war der Preußenzug aus Minden unterwegs mit der schmucken T 11 7512 Hannover (DR 74 231, danach Industriebahn Erfurt). Foto Franz-Josef Miehle/VOBA
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Direkt westlich der Sonnborner Bahnhofsgleise beginnen die Brücken über das Autobahnkreuz. Hier war seit der An- fangszeit für die Bahnstrecke Richtung Bahnhof Vohwinkel ein großer Damm in wenig bebautem Gebiet vorhanden. Als die Straßenansammlung Anfang der 1970er Jahre eröffet wurde, sprach man öfters vom “größten Autobahnkreuz Europas” - oblgeich die Äste nach Essen und Solingen überhaupt keinen Autobahnstatus besaßen. Die Schwebebahn musste mit einer neuen Brückenkonstruktion höher gelegt werden und für die alte BME-Trasse wurden neue Über- gänge eingebaut. Am 8. November 1970 gab es eine Belastungsprobe, wofür man gar eine Dampflok vom Bw Voh- winkel charten konnte. Die eigentliche Eröffnung des Bauwerks erfolgte am 27. Juni 1971, nochmals mit einer 50er. Foto BD Wuppertal Sammlung Franz Gusinde
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Früher konnte man von der Sonnborner Straße resp. von der hauptsächlichen Ortsbebauung durch diese mächtige Unterführung in den Bezirk Möbeck gelangen. Man sieht, dass der Eisenbahndamm eine ganz ordentliche Höhe besaß. Links und rechts des Durchlasses sind schon wesentliche Teile des Damms abgetragen und Behelfskonstruktionen er- richtet. Wir sehen, dass gerade an einem Pfeiler für die neue Brücke gearbeitet wird. Alle diese Umbauten wurden bei laufendem Bahnbetrieb vorgenommen, was schon eine ingenieurmäßig und logistisch anerkennenswerte Leistung war. Oben fährt gerade eine ETA-Einheit vorbei. Das müsste ein Triebzug auf der Hattinger Strecke sein, der ab/bis Wich- linghausen aber nicht die Rheinische Strecke, sondern die BME-Trasse durchs Tal nahm. Übrigens, Sonnborn war bis 1888 eine selbstständige Gemeinde und wurde dann nach Elberfeld eingemeindet. An der Rheinischen Strecke hatte der Ort auch einen Bahnhof (Sonnborn Rh), der später den Namen Varresbeck bekam. Das Autobahnkreuz war für die Einwohner in diesem Stadtteil leider gleichbedeutend mit einer Durchtrennung altbekannter Strukturen (Foto 1969). Foto BD Wuppertal Sammlung Franz Gusinde
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Einige Dieselloks der BR 218 wurden Mitte der 1980er Jahre umlackiert und waren dann mit gleichfarbigen Wagen im Rahmen der neuen “Citybahn” auf der Aggertalstrecke zwischen Köln und Gummersbach eingesetzt. Man hoffte, mit einem attraktiven Angebot (samt einer Art Snackbar) potentielle Fahrgäste wieder auf die Schiene zu locken. Später befuhren die Loks aus Umlaufgründen zwischendurch andere Strecken. Bei einem nachmittäglichen Einsatz und noch genügendem Büchsenlicht begegnet uns bei der östlichen Einfahrt anno 1986 die 218 137 auf ihrem Weg nach Köln. Foto Zeno Pillmann
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Fast so wie in alten Zeiten, könnte man mit einigem Wohlwollen sagen, denn die Ölloks der BR 01.10 sind vor Aufnah- me des elektrischen Betriebes im Mai 1964 jeden Tag durchs Tal gekommen. Für die schweren Schnellzüge waren sie immer ein gutes Zugpferd und bis in die 1970er Jahre eingesetzt. Dies ist natürlich eine Sonderfahrt zum Vohwinkler Bahnhofsfest am 7. Juni 2009. Der Sonderzug kam von Hagen und war eine der großen Attraktionen bei den Festi- vitäten. Die Maschine gehört den Ulmer Eisenbahnfreunden. Für den Durst musste ein zweiter Tender herhalten. Foto Jan Niko Kirschbaum
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