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Puh, war das ein Winter in unserer Region! Mensch und Maschine wurden quasi alles abverlangt - und es soll end- lich reichen. Zugegeben, es gab tolle Sonnentage mit traumhaftem Wetter und die meisten Schneemassen kamen zum Glück an den Wochenenden. Für wahre Bahnfans hieß es allerdings, die Schneestiefel zu schnallen und die Kameraausrüchtung zu schultern, wie hier am 6. März 2010 auf der BMB-Strecke bei Cronenberg mit dem Tw 406. Foto Jan Niko Kirschbaum
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Schmuck war sie schon, die alte Baureihe E 10.12, wenn man wie die 112 267 aber auch mal ab und zu ein Vollbad nehmen könnte. Die Loks wurden Mitte der 1960er Jahre zunächst speziell für den “Rheingold” und “Rheinpfeil” ange- schafft. Am Anfang waren die Maschinen noch blau-beige lackiert, später dann in den bekannten TEE-Farben. Nach Aufkommen der IC-Reihe 103 wurden sie vielfach in untergeordnete Dienste abgedrängt. Hier ein Bild aus Vohwinkel. Foto Wolfgang Bügel
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Die Baureihe V 36 - ein typisches Wuppertaler Kind, denn im Bw Steinbeck waren für Jahrzehnte etliche Maschinen stationiert. Anfangs fuhren sie Personenzüge, teilweise als “Kp” mit Steuerwagen VS 145. Später waren sie im Ran- gierdienst und für Übergaben eingesetzt. Hier sind wir Mitte der 1970er Jahre in Wt-Unterbarmen am damaligen Stell- werk “Uf” (Unterbarmen Fahrdienstleiter). Interessant ist am Boden das Schild “Ubf” mit der früheren Bezeichnung. Da man früher über Gütereinsätze nicht so richtig Bescheid wusste, wurden viele 236er mehr zufällig fotografiert. Foto VOBA
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Spätnachmittag im Bahnhof von Ohligs - und die Truppe zieht ins Manöver! Die Reisezugwagen stammen von der Bel- gischen Staatsbahn, immerhin erster Klasse. Als Zuglok muss die 140 048 herhalten. Militärtransporte konnte man auf der BME-Trasse immer schon “spektierlich” bewundern, heute natürlich etwas weniger. Die Aufnahme vom 13. Juni 1996 soll verweisen auf unsere neue Seite zum Bahnhof Ohligs mit interessanten Fotos aus verschiedenen Zeiten. Foto Manfred Polei
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Ganz mieses Fotowetter herrschte am 7. Dezember 1975, als ein Dampflokstar der Bundesbahn über die Rheinische Strecke gefahren kam: die 01 1066, die später als Museumslok weit bekannt wurde. Wir stehen im Bahnhof Wt-Wich- linghausen und bewundern die Ausfahrt des Zuges von Gleis 2. Die Reihe 01.10 war bei der Bundesbahn im schweren Schnellzugdienst eingesetzt (zuletzt Hamburg - Westerland und Rheine - Norddeich) und war für die REG-Linie also vollkommen untypisch. Historiker des Wuppertals notieren den Bau des großen Schulzentrums Ost im Hintergrund. Foto Wilfried Sieberg
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Typisch bergische Bahnhofsarchitektur mit Fachwerk und Schieferplatten, meist verwinkelt, aber irgendwie urig und den älteren Bahnfreunden sehr vertraut. Wir sind in Dahlhausen an der Beyenburger Linie, und zwar in jenen Zeiten, als es hier noch planmäßigen Betrieb gab (März 1972). Damals dachte wohl kaum jemand an einen Museumsbetrieb in der Region, sondern viele hofften auf eine Zukunft der Bahnstrecke. Heute ist im Umkreis der Verein Bergische Bahnen/Wupperschiene aktiv und hofft, bald mal mit Zügen bis Beyenburg oder gar Oberbarmen fahren zu können. Foto Hans-Peter Berg
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Eine bekannte Lokreihe im Bahnhof Remscheid-Lüttringhausen, so könnte man die Aufnahme bezeichnen. Denn die Maschinen der preußischen Baureihe T 18 waren bis Mitte der 1960er Jahre mit Zügen zwischen Wuppertal und Rem- scheid hier regelmäßig anzutreffen. Die 78 468 hat alle Zeiten überlebt und ist eine beliebte Museumslokomotive. Anlässlich des Müngstener Brückenfestes im Oktober 2009 war sie in unserer Region wieder zu bewundern (25.10.) Foto Ralf Händeler
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Im Jahre 1967 wurde die erste S-Bahnstrecke für das geplante große Netz im Rhein/Ruhr-Raum eingerichtet, und zwar zwischen Düsseldorf-Garath und Ratingen. Bescheiden fing das damals an. Die Züge bestanden aus den bekann- ten “Silberlingen” und Elloks der Reihe E 41. Zur Kenntlichmachung bekamen die Maschinen auf der Stirnseite das be- kannte Emblem verpasst. Hier ein Bild vom alten Düsseldorfer Hbf. vom Frühjahr 1968. Die Beschriftung der Lok ist ein Zwitter. Noch gibt es die alte Nummer (offiziell gilt ab 1.1.1968 die neue Bezeichnung 141), aber das “Schild” ist jetzt kurzfristig aufgemalt. Ansonsten ist der Urzustand der Lok weitgehend zu sehen (DB-Schild, Regenrinne, Lüfter). Foto VOBA
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Vom Wuppertal aus waren die Betriebswerke in Hagen mit einer “Tagesrückfahrkarte” (DM 2.80 von Oberbarmen) gut zu erreichen. Zum Bw Eckesey waren es vom Hbf. nur wenige Schritte, auch zum Bahnwerk im Güterbahnhof war es ein relativ kurzer Fußmarsch. Zum Depot in Vorhalle musste man etwas weiter fahren. Im März 1967 sind wir ins Bw Gbf. getigert und können bei mäßigem Wetter neben den ersehnten 57ern auch die 23 014 aus Bestwig einfangen. Foto VOBA
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Eine “Ludmilla” in Ronsdorf, das wäre vor Jahren unvorstellbar gewesen. Wie so viele Dinge im ehemaligen Ostblock war auch die Produktion von Lokomotiven zwischen den Bruderstaaten aufgeteilt. Für die ganz schweren Brocken war die UdSSR zuständig, deren Maschinen wirkliche Kolosse und vom Lichtraumprofil wesentlich größer waren als die nor- malen mitteleuropäischen Loks. Die abgebildete Maschine bekam deswegen schnell den Beinamen “Ludmilla”. Es waren aber sehr robuste Vehikel, die bei etlichen Gesellschaften, wie dann auch bei Bundesbahn und DB AG, zum Einsatz ka- men. Im Herbst 2009 wurden auf der Remscheider Strecke Gleisbaumaßnahmen durchgeführt und da kam die “Dame” auch zum Einsatz mit dem Schwellenzug. Das Bild soll hinweisen auf unsere neue Seite zum Bahnhof Wt-Ronsdorf. Foto Ralf Händeler
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Die von der Kohlenbahn zwischen Barmen-Wichlinghausen und Hattingen abgehende Stichstrecke von Schee nach Silschede wurde zu einem wesentlichen Teil wegen der hier früher ansässigen Zechen gebaut, speziell zur größeren Zeche Trappe (die Station am Endpunkt wurde bei den Planungen auch als “Bf. Trappe” bezeichnet). Letzter Kunde war dann bei Stilllegung der Rheinischen Strecke die Firma Kraft in Hasslinghausen. Hier ein Bild vom Mai 1969 mit der 050 978 vom Bw Vohwinkel. Auf der Linie waren in diesen Wochen etliche Schottertransporte zu bewältigen. Foto VOBA
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Die Güterstrecke vom Bf. Wt-Loh über den Schlachthofbahnhof hinauf nach Hatzfeld war schon eine Besonderheit in unserer Ecke, denn man fuhr teilweise “einfach mal so” mit einem Güterzug über die Straße. Außergewöhnlich war dies allerdings nur in den letzten Jahren bis zur endgültigen Stillegung der Strecke Anfang 1980, denn der Güterver- kehr auf Straßenbahngleisen hat im Wuppertal eine ganz große Tradition. Hier sehen wir die WSW-Lok 609, wegen des bulligen Aussehens auch “dicke Berta” genannt, in der Winchenbachstraße, unweit der Brücke der A 46 (1975). Foto VOBA
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Und zum guten Schluss: das Tellerrand-Bild
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Über den Tellerrand, denn es gibt und gab nicht nur im Bergischen auf den Reisen interessante Bahnen zu entdecken: In Ostwestfalen und im Münsterland gab es früher etliche Kurse, die mit den sog. Altbautriebwagen der Reichsbahn gefahren wurden. Es gab verschiedene Typen, die sich im Äußeren oder in der Motorisierung unterschieden. Aber alle schön lackiert im klassischen DB-Rot. Bielefeld war solch ein Ort, wo einige dieser Fahrzeuge stationiert waren. Im Bild ein VT 45, der aus zwei Wagenteilen bestand und entsprechend - hier - als 504a und 504b bezeichnet war. Ganz rechts im Anschnitt erspähen wir einen Triebwagen der Reihe VT 33.2. Und das am Sonntag (30. April 1967). Foto VOBA
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FÜR SIE NOTIERT: Einzelmeldungen aus der Region
Eurobahn-Einsatz in Sicht (Red. 04.03.2010) Etwas peinlich ist es schon, aber die zum Fahrplanwechsel am 13.12.2009 vorgesehene Umstellung der Linie RE 13 (Hamm - Venlo) auf moderne Stadler-Züge der Betriebsgesellschaft Eurobahn hat sich verzögert. Nun endlich wurden die Fahrzeuge vom EBA abgenommen und werden in Betrieb gehen. Erste Züge wurden bereits gesichtet. Bisher gab es teilweise abenteuerliche Ersatz-Zuggarnituren. VOBA-News
Neue Loks: Modellbahner aufgepasst! (Red. 28.02.2010) Vor kurzer Zeit fand wieder die große Spielwarenmesse in Nürnberg statt. Neben vielen anderen Dingen sollten die heimischen Modellbahner besonders jubeln. Endlich wird es ein HO-Serienmodell der 03.10 mit Neubaukessel geben! Eine typische Lok unserer Region, die von Ende der 1950er Jahre bis 1966 vom Bw Hagen-Eckesey aus die Strecken unsicher machte. MÄRKLIN/TRIX hat dieses Modell jetzt eingeplant, dazu gibt es auch eine D-Zugpackung “D 265”, der damals bekanntlich von Basel nach Hagen verkehrte. Weiteres Interesse wird zudem bestimmt das HO-Modell der Baureihe 56.2 finden, das von BRAWA angekündigt wurde. Diese Loktype war auch auf vielen Linien in der bergisch-märkischen Region zu finden. Wollen wir hoffen, dass dann auch die “Nietenzähler” an den Ausführungen nicht allzu viel zu meckern haben. Das Sparschwein kann auf jeden Fall schon in Sichtweite gestellt werden. VOBA-News
Gelder für die Wupperschiene (Red. 10.02.2010) Der Verein “Wupperschiene” plant schon seit Jahren einen Museumsbetrieb zwischen Wt-Oberbarmen und der Staumauer an der Wupper-Talsperre beim ex-Hp. Wilhelmsthal an der Beyenburger Strecke. Nach unserem Stand der Dinge ist die DB-Strecke zwischen Abzweig Beyenburg am Bockmühlberg und Bf. Beyenburg aber immer noch nicht vom Verein erworben worden, was aber Voraussetzung für den Betrieb sein wird. Nun wurde vom Land NRW fast eine halbe Million Euro überwiesen, so dass jetzt wohl neue Impulse für das ergeizige Projekt aufkommen werden. Näheres: Westdeutsche Zeitung/GA Wuppertal vom 09.02.2010, Seite 15w
Anlauf zum “Bergischen Plateau” (Red. 09.02.2010) Ins Brachland des früheren Rbf. Wichlinghausen (Bergisches Plateau) ist endlich Bewegung gekommen. Ein symbolischer Spatenstich wurde jetzt vollzogen. In einem ersten Bauabschnitt sollen 77 Reihenhäuser entstehen (insgesamt ca. 300 geplant). Etwa ein Drittel der Gesamtfläche von 133.000 qm sollen Grünflächen bleiben. Mit dem Konzept sollen speziell Singles und kleinere Familien in diese bisher nicht gerade schöne Region angelockt werden. Im heutigen Zeitalter wird bestimmt die geplante Anbindung an den Radweg auf der REG-Trassen für viele interessant sein und hierdurch vielleicht “etwas” Eisenbahngeschichte des ex-Bf. konserviert werden. Näheres: Westdeutsche Zeitung/GA Wuppertal vom 09.02.2010, Seite 13w
REG-Radtrasse: wieder Querschüsse (Red. 28.01.2010) Es ist geplant, im Juni 2010 einen ersten Teil als Radwanderweg auf der alten Trasse der Rheinischen Strecke im Abschnitt Loh - Ostersbaum zu eröffnen. Nach der Begutachtung der Pläne in Düsseldorf hofft man auf einen Baubeginn im März 2010. Nun wurden bei ersten Arbeiten im Engelnberg-Tunnel (zwischen Ostersbaum und Mirke) wieder Fledermäuse entdeckt, die sofort den BUND auf den Plan riefen, der in Düsseldorf einen Baustopp erwirkte. Übrigens: Züge sind zwar ade, aber entlang der Trasse sollen im Gegensatz zu anderen Radweg-Umbauten auf jeden Fall eisenbahnhistorische Dinge platziert werden (Signale, Schilder udgl.). Hierfür wurde bereits eine große Sammlung angelegt. Auch wird es natürlich viele (auch eisenbahnbezogene) Hinweistafeln entlang der Trasse geben. Näheres: siehe WuppertalBewegung unten
Neue Literatur: Barmer Stadtgeschichte (Red. 5.1.2010) Anno 1808 erhielt Barmen unter französischer Regie die Stadtrechte. Die Besiedlung geht allerdings viel weiter zurück. Mit etwas Verzögerung zum 200jährigen Jubiläum gibt es jetzt ein ganz tolles Buch zur Entwicklung des heutigen großen Teilbereiches von Wuppertal unter dem Titel “(1)200 Jahre Barmen. Die Stadtgeschichte”. Der Autor, Hans Joachim des Bruyn-Ouboter, ist den heimatverbundenen Bürgern kein Unbekannter, der sich sehr intensiv mit der Stadt beschäftigt und auch einige Bücher und Aufsätze veröffentlicht hat. Sehr gut aufbereitet nach verschiedenen Kapiteln und mit etlichen unbekannt(er)en Bildern. Sehr ausführlich werden auch die Nazizeit sowie die Kriegszeit mit dem großen Barmer Angriff im Mai 1943 behandelt. Für die historisch interessanten Mitbürger ein Muss-Buch (erschienen in der Edition Köndgen)! Jeder kann sich dann auch ein gutes Bild davon machen, was aus der ehemals im deutschen Reich großen, sehr bekannten Stadt mit den Jahrzehnten so alles geworden ist .... Erhältlich in allen Buchhandlungen
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VERANSTALTUNGS-TIPPS
WuppertalBewegung: Projekt Radweg über die Rheinische Strecke Aktuell: Näheres: www.wuppertalbewegung.de
Modelleisenbahn Freunde Wuppertal (MEF) Aktuell: Näheres: www.mef-wtal.de
Lokschuppen Museum Hochdahl Aktuell: Näheres: www.lokschuppen-hochdahl.de
Bergischer Ring e.V. Verkehrs- und Industriegeschichte im Bergischen Land Aktuell: Näheres: www.bergischer-ring.de
BürgerBahnhof Vohwinkel Aktuell: Näheres: www.buergerverein-vohwinkel.de
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IN EIGENER SACHE
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