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Schatztruhe Bahnen Wuppertal: Zwar gibt es keine Loks zu sehen, dafür aber zwei andere Schönheiten. Was hier mehr wie ein zufällig-gestelltes Bild fürs Familienalbum aussieht, entpuppt sich bei näherem Hinsehen als ein hoch interssantes historisches Dokument der Wuppertaler Bahngeschichte. Wir sind zugegen auf der “Brücke Holtkamp”, zwischen der Haltestelle Barmen-Nächstebreck und dem Tunnel Schee gelegen. Und, nicht zu übersehen, die Trasse ist doppelspurig! Zwischen 1902 und dem Zweiten Weltkrieg wurde der Abschnitt Wichlinghausen - Schee der sog. Kohlenbahn nach Hattingen (Eröffnung anno 1884) zweigleisig betrieben. Hier gab es erheblichen Güterverkehr, spe- ziell viele Kohlentransporte. Nach der Kleidung zu urteilen, stammt die Aufnahme von Mitte/Ende der 1920er Jahre. Foto Sammlung Herbert Schmitz
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Etwas diesig geht es zu, als wir im März 1984 den Bahnhof von Hagen-Heubing besuchen. Aber es ist keine Normali- tät in diesen Wochen. Wegen Brückenbauarbeiten in Wehringhausen können die Personenzüge nicht den üblichen Weg vom Hagener Hauptbahnhof auf die REG-Trasse Richtung Wuppertal nehmen. Die Züge werden vom Hbf. rück- wärts westlich am Rechteckschuppen im Bw vorbei geschoben Richtung ehemaligem REG-Güterbahnhof und machen da Kopf! Von dort geht es über die alte Trasse der Rheinischen Strecke nach Heubing. Im Bahnhof musste extra ein Behelfsperron eingebaut werden. Ein Ergänzungsbild zu unserer neuen Regionen-Seite “Richtung Schwelm - Hagen”. Foto Wolfgang Güttler
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Zwar nicht ganz konturenscharf, aber dafür “alte Zeiten” im Bahnhof Wt-Oberbarmen, genauer sind wir im Frühjahr 1966 auf Entdeckungstour im Bahnhofsbereich. Damals gab es noch Bahnsteigkarten und man musste beim Beamten höflich anfragen, ob man als Nachwuchsfan mal ohne eine solche durch die Sperre gehen durfte. Die Bahnsteige vermitteln das Flair der Nachkriegszeit und ganz rechts lugt noch das alte Fabrikgebäude an der Rosenau hervor. Auf Gleis 5 begegnet uns eine Köf der Leistungsklasse II, damals auf vielen Stationen und im Übergabedienst zu finden. Foto VOBA
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Welch ein Kontrast zum vorherigen Bild! Schönstes Sommerwetter herrschte am 4. Juni 2010, als man im Bahnhof von Ferndorf diese Zugkreuzung zwischen 640 009 und einem Güterzug mit der 294 731 einfangen konnte. Der Ort liegt am Schnittpunkt von Wittgensteiner und Siegerland an der Strecke Kreuztal - Erndtebrück. Heute gibt es hier moder- ne Züge der “Rothaar-Bahn”. Vor Jahrzehnten gehörte der Bereich auch einmal zur Bundesbahndirektion Wuppertal. Foto Peter Hölterhoff
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Der Schwebebahnumbau hat sich über Jahre hinweg in die Länge gezogen und immer noch gibt es einige Ecken, die einer Restaurierung bedürfen. Derzeit sind in Sonnborn volle Aktionen gefordert, denn hier wird die Stütze 100 aus- getauscht. Dies ist genau am Übergang von der Fluss- zur Landstrecke zwischen Stadiontribüne und evangelischer Kirche (Foto Juni 2010). Eine besondere Konstruktion war hier schon in den 1970er erforderlich, als die Sonnborner Str. im Zuge des neuen Autobahnkreuzes getrennt und das Sonnborner Ufer als Umgehungstrasse ausgebaut wurde. Das Foto zeigt derzeitig vorbereitende Arbeiten, da insgesamt mehrere Stützen betroffen sind. Der eigentliche Aus- tausch erfolgt in den kommenden Schulferien. Die Stütze 100 kommt als einzige -neuartig- direkt unter die Brücken! Foto Jan Niko Kirschbaum
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Im Februar/März 1981 wurde gar noch die Schwarzbachbrücke östlich vom Bf. Wt-Wichlinghausen mit neuen Trä- gern erneuert. Durch eine besondere Drehwagen-Konstruktion konnten die alten und neuen Träger jeweils in einem Arbeitsgang ausgetauscht werden. Im Hintergrund links sehen wir, dass bisher noch keines der drei neuen Teile ein- gesetzt wurde. Das Bild wurde vom Fahrdienstleiterstellwerk Wf aus gemacht. Man kann in dieser Perspektive sehr gut den engen Bogenverlauf der Verbindungsbahn nach Wt-Oberbarmen erkennen. Nicht zu übersehen ist auch das Heckinghauser Wahrzeichen, der große Gaskessel aus dem Jahre 1952, dahinter der Höhenzug “Deisemannskopf”. Foto Bernd Kleinschmidt
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Am Islandufer westlich vom Döppersberg begegnen uns bei geschäftigem Innenstadttreiben Mitte der 1930er Jahre zwei Schwebebahnzüge der ersten Serie. Wieder einmal beindruckt die enge, wuppernahe Bebauung aus der Vor- kriegszeit, die so an etlichen Stellen im Tal zu finden war. Wer genau hinschaut, wird allerdings nicht übersehen kön- nen, dass Meister Bellingrodt bei dieser Aufnahme in seinem Wohnzimmer-Labor ganz tüchtig nachgeholfen hat. Die Retuschierkünste des Fotografen waren legendär. Man stelle sich nur vor, es hätte damals bereits einen PC und ein Bildbearbeitungsprogramm gegeben, dann könnte man vielleicht sogar ein paar Fische in der Wupper entdecken ..... Foto Carl Bellingrodt Sammlung Helmut Brinker
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Wir stehen am 2. Juli 1999 im nördlichen Bereich vom Bahnhof Solingen-Ohligs und können diese Betriebsszene ein- fangen. Mit einem schweren gemischten Güterzug rollt die 151 048 vorbei, während die dahinter sichtbare 365 210 heuer im Rangierdienst eingesetzt ist. Offenbar gegen möglichen Funkenflug wegen der Holzwaggons ist der vordere Stromabnehmer der Ellok am Fahrdraht. Vom Bahnhof Ohligs (heute Hauptbahnhof) gibt es eine große eigene Seite! Foto Wilfried Sieberg
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Mit dem großen Öltender und dem bulligen Kessel wirkten die Loks der Reihe 01.10 sehr “kräftig”. Waren sie auch und sie bildeten auf den Hauptbahnen ein Rückgrat im dampfgeführten Schnellzugverkehr der Bundesbahn. Hier ein “Nach- schuss” im Bahnhof Wt-Elberfeld in Richtung des ausgedehnten Gebäudetraktes der Direktion am Döppersberg. Sollte es ein Planzug sein, so müsste die Aufnahme vom Frühjahr 1964 stammen, denn der Bahnhof ist bereits elektrifiziert. Für die Wagenfreunde ist die Beschriftung des Vorkriegspackwaggons bestimmt ein träumerischer Augenschmaus. Foto Sammlung Frank Holberg
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Das Wetter meinte es leider nicht so gut, als man am 2. Mai 1987 mit dem roten Brummer auf Tour ging. Triebwagen 795 414 und Beiwagen 995 409 bilden eine typische Einheit, wie sie früher zu Bundesbahnzeiten auf unzähligen Neben- bahnen daher zuckelten. Wir stehen im Bahnhof von Ründeroth, zwischen Dieringhausen und Engelskirchen an der Aggertallinie gelegen. Mit der Citybahn hat man seit Mitte der 1980er Jahre einen guten Bahnanschluss nach Köln. Foto Herbert und Thomas Kugel
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Der “Abzweig Rehsiepen” ist bei den Eisenbahnfreunden der Region eine bekannte Einrichtung. Bei den südlichen Bahnanlagen in Hagen gibt es hier eine doppelte Überführung, zum einen die Güter- und Personengleise der BME- Hauptstrecke nach Wuppertal und zum anderen die Linie ins Volmetal betreffend. Auf dieser Trasse befindet sich gerade die 212 299 mit ihrem Nahverkehrszug. Bald geht es in den Goldbergtunnel und dann weiter südwärts Rich- tung Brügge/Lüdenscheid. Die Strecke hat hier einen s-förmigen Verlauf. Die Aufnahme stammt vom Jahre 1984. Foto Wolfgang Güttler
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Nicht viel geblieben ist von der einstigen Betriebsamkeit auf dem Rbf. Vohwinkel. Wie in so vielen anderen Städten sucht man auf dem Brachland geeignete Investitionsmöglichkeiten für Wohnkomplexe oder Technologieansiedlungen. In Vohwinkel geht es hier zwar voran, aber eher gemächlich. Gar nicht gemächlich ist die 103 235 ansonsten unter- wegs, die immerhin den IC-Verkehr bei der DB mit aufgebaut hat. Der Zug hat am 10.6.2010 soeben den Bf. Voh- winkel im Hintergrund durchfahren. Das dritte Gleis war früher mal die Trasse der Korkenzieherbahn nach Solingen. Foto Matthias Sulik
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Schatztruhe Bahnen Wuppertal: Ein tolles Sehnsuchts-Foto aus alten Zeiten und mal wieder eine einmalige Verbin- dung von Eisenbahn und Landschaft, was uns hier Carl Bellingrodt anbietet. Am Beyenburger Stausse entlang poltert Mitte der 1950er Jahre eine V 36 mit zwei roten Bi-Wagen und ist auf dem Weg nach Radevormwald. Die Landschaft sieht seht unbewachsen aus, nicht unverständlich, denn der Stausee in seiner heutigen Form wurde erst vor kurzer Zeit neu angelegt. Im Vordergrund erkennen wir das Domizil vom Ruder- und Kanuverein. Hier gibt es bekanntlich bis heute ein gern genutztes Trainingsrevier. Unser Blick fällt auf den Kern von Alt-Beyenburg mit der Klosterkirche, da- hinter, etwas im Schatten, liegt der Bielstein. Übrigens, eine schöne Zuggarnitur für die Modellbahn. Es gibt die Fahr- zeuge von verschiedenen Herstellern und in mehreren Baugrößen. Vielleicht mal etwas als Großmodell für die Vitrine! Foto Carl Bellingrodt Sammlung Joachim Bügel
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Und zum guten Schluss: das Tellerrand-Bild
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Über den Tellerrand, denn es gibt und gab nicht nur im Bergischen auf den Reisen interessante Bahnen zu entdecken: Wir sind im Sommer 1989 im Nordhessischen, besser gesagt im Waldecker Land, und das an der Linie von Brilon Wald nach Korbach. Die Bahnhofsanlagen von Usseln haben bestimt schon bessere Tage erlebt, die Züge mit Sicherheit, denn mit weniger als einem Waggon lassen sich bekanntlich keine Fahrgäste befördern. Die Region ist ein beliebtes Wintersportgebiet, während man in den Sommermonaten endlose Wanderungen in den Wäldern unternehmen kann. Die Strecke hat nie zur ED/BD Wuppertal gehört, aber nur wenige Km westlich lag die Direktionsgrenze nach Kassel. Foto Peter Hölterhoff
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FÜR SIE NOTIERT: Einzelmeldungen aus der Region
REG-Radtrasse - erster Teil ist eröffnet: Jetzt sind bereits Draisinenfahrten möglich (Red. 17.06.2010) Am Samstag, den 5. Juni 2010, konnte der erste Abschnitt des neuen Radwanderweges zwischen Loh und Ostersbaum eröffnet werden. Gleichzeitig wurden auf einem verbliebenen Gleisstück “mit großer Nachfrage” Draisinenfahrten angeboten. Den Eisenbahnfreund wird es freuen, dass sich ein Arbeitskreis bei der WuppertalBewegung auch der Geschichte der Linie verpflichtet fühllt und hier etliche Utensilien entlang der Trasse aufstellen will. Eine in Arbeit befindliche Beschilderung mit Hinweistafeln wird natürlich auch an die “Nordbahn als Eisenbahnstrecke “ erinnern. Für Infos über die Draisinenfahrten gibt es einen eigenen Internet-Auftritt:
www.nordbahn.eu/
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Nordbahntrasse: Etwa zwei Kilometer Weg sind geteert und gepflastert und warten auf die ersten Besucher. Der AK “Eisenbahngeschichte” hat eine ganze Reihe von Bahngegegenständen gehortet. Neben den Signalen wird es auch etliche Kilometersteine geben. Ebenso konnte bereits eine Uhr vom Elberfelder Bahnhof am Perrondach aufgehangen werden. Draisinenfahrten werden im Sommer noch an einigen Sonntagen angeboten. Siehe Infos Nordbahn-WebSite. Fotos (2) Rolf Dellenbusch
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VERANSTALTUNGS-TIPPS
WuppertalBewegung: Projekt Radweg über die Rheinische Strecke Aktuell: Näheres: www.wuppertalbewegung.de
Modelleisenbahn Freunde Wuppertal (MEF) Aktuell: Näheres: www.mef-wtal.de
Lokschuppen Museum Hochdahl Aktuell: Näheres: www.lokschuppen-hochdahl.de
Bergischer Ring e.V. Verkehrs- und Industriegeschichte im Bergischen Land Aktuell: Näheres: www.bergischer-ring.de
BürgerBahnhof Vohwinkel Aktuell: Näheres: www.buergerverein-vohwinkel.de
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IN EIGENER SACHE
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