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In dieser Rubrik finden Sie die Eisenbahnen, die in der Region rund um Wuppertal fahren oder früher gefahren sind. Hier müssen natürlich Begrenzungen vorgenommen werden, damit die Sache noch einen Regionenbezug hat und wir uns nicht in der Fülle der vielfältigen Strecken(teile) und Bahnhöfe verlieren. Die Einteilung ist somit mehr als geografischer Raum zu sehen, wobei wir die Grenzen nicht penibel genau nehmen wollen. Das Bergische Land mit dem Oberzentrum Wuppertal ist nun einmal nicht exakt abzugrenzen. Es gibt fünf Regionen mit denjenigen Strecken, die allesamt keine Wuppertaler Bahnhöfe umfassen. Linien mit allen 32 Wuppertaler Stationen finden Sie auf den “Strecken”-Seiten. Eine Besonderheit sind die früheren Hobby-Reisen zu Strecken, Bahnhöfen und Betriebswerken in der Region, über die es spezielle Seiten gibt. Dem Raum der ehemaligen Bundesbahndirektion Wuppertal wird darüber hinaus ein eigener Komplex mit Unterseiten gewidmet.
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Region: Richtung Schwelm - Hagen/Witten Die alte Industriestadt Schwelm liegt gleich hinter der östlichen Grenze von Wuppertal. Die Tatsache, dass der Ort in Westfalen liegt, dürfte ein wesentlicher Grund gewesen sein, dass Schwelm bei den Gebietsreformen nicht vom großen Wupper-Nachbarn geschluckt wurde. Seit langem ist sie selbst Kreissatdt, aber bei weitem nicht der größ- te Ort im Ennepe-Ruhr-Kreis. Wir sind hier auf dem alten Bahnhof am 7. Oktober 1972. An jenem Samstag gab es Pendelfahrten nach Wuppertal mit der Walsum 5 aus Bochum-Dahlhausen. Mit Errichtung der S-Bahnline S 8 wurde der Bahnhof großzügig umgebaut. Die Nahverkehrs- und Fernbahnsteige sind seit der Zeit vertauscht. Foto VOBA
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Region: Richtung Köln und Düsseldorf Gruiten ist der Trennungsbahnhof der Strecke aus Wuppertal in Richtung Düsseldorf und Richtung Köln. Mit Eröff- nung der Kölner Linie im Jahre 1867 wurde die Station eingerichtet. Aufgrund der Lage der ehemaligen Düsseldorf- Elberfelder-Bahn zweigt die Linie zur Domstadt im Bahnhofsbereich fast im rechten (besser “linken”) Winkel ab. Daher ist der Bahnhof auch in Keilform gebaut worden. Hier sehen wir im April 2005 einen Regionalzug aus Köln nach Wuppertal-Oberbarmen (er fährt als so genannter Wendezug), der den Bahnhof gen Osten gerade verläßt. Foto VOBA
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Region: Richtung Oberbergisches Land Bis Mitte der 80er Jahre konnte man noch von Remscheid-Lennep nach Marienheide durchfahren. Diese Trasse war ein Teilstück der alten “oberbergischen Hauptstrecke” von Wuppertal über Gummersbach nach Dieringhausen/ Waldbröl. Heute ist die Strecke zwischen Wipperfürth und Marienheide längst abgebaut. Zwischen Lennep und Wip- perfürth hoffen Unentwegte immer noch auf eine Renaissance des Schienenverkehrs. Am 8. Oktober 1972 war die Bahnwelt in der Gegend noch einigermaßen in Ordnung. Auf großer Sonderfahrt durch das Bergische ist an diesem Tag die 24 009, die erst wenige Wochen vorher vom Eisenbahn-Kurier von der DDR-Reichsbahn erworben wurde. Das Motiv wurde an der Wipperbrücke östlich von Wipperfürth aufgenommen (ab hier heisst der Fluss “Wupper”). Foto VOBA
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Region: Richtung Essen/Niederberg Wir sind Mitte der 1980er Jahre südlich von Langenberg unterwegs und erspähen einen Nahverkehrszug mit 212 328 im typischen Outfit der sog. Modellbahnepoche 4. Die Komposition aus 212 und drei Silberlingen wird auf der Relation Bottrop - Essen - Wuppertal - Remscheid eingesetzt. Auf der Strecke von Wuppertal nach Essen hat es immer nur regionale Züge gegeben, seit Dezember 2003 fahren hier die Garnituren der Bahnlinie S 9, mittlerweile Triebwagen der Tw-Reihe 420. Die Landschaft ist auch prägend für das Niederbergische Land, denn neben Städten und (oft aufgelassenen) Industriebetrieben gibt es viel Grün zur Erholung. Die Trasse gehört übrigens zu den Keimzellen des Wuppertaler Bahnnetzes. Bereits 1847 wurde die “Prinz-Wilhelm-Bahn” zwischen Vohwinkel und Steele eröffnet. Foto Wolfgang Bügel
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Region: Richtung Schwelm - Hagen/Witten Neben der BME-Tallinie gab es seit 1879 zwischen dem Wuppertal und Hagen eine Konkurrenzlinie der Rheinischen Eisenbahngesellschaft. Einen nennenswerten Personenverkehr hat es hier nie gegeben, aber viel Güterverkehr, oft im Durchgangsbetrieb vom Ruhrgebiet zum Rhein. Bis Mitte der 1970er Jahre fuhren über die Trasse noch einige Planzüge, die mit Dampfloks bespannt waren. Anfangs der 1990er Jahre wurde die REG-Trasse endgültig kassiert. Zwischen den alten Bahnhöfen von Wt-Wichlinghausen und Schwelm Loh wurde die Trasse bald darauf abgebaut. Infolge von Böschungsumbauten in Wichlinghausen wird es eine Renaissance nicht mehr geben können. Hier ein schönes Bild aus alten Zeiten. Die 044 560-1 begegnet uns mit einem Kalkzug bei Schwelm-Loh (24. Juni 1974). Foto Helmut Dahlhaus
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Region: Richtung Remscheid/Solingen Wir sind im Bf. von Remscheid-Lüttringhausen an der Bahnstrecke zwischen Wt-Oberbarmen und Rd-Lennep. Die Station hat auch schon bessere Zeiten erlebt mit etlichem Güterverkehr zu diversen Anschlussgleisen der alten ber- gischen Industrieunternehmen. Der Güterverkehr auf der Linie und auch weiter nach Solingen ist heute ein ganz müder Abklatsch vergangener Zeiten. Im Personenverkehr gibt es eine taktmäßige Bedienung durch eine Regional- bahn und Triebwagen der Reihe 628/928. Im Bild die 212 054-1 bei der Einfahrt in den Bahnhof (4. August 2003). Foto Wilfried Sieberg
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