Bahnen- Wuppertal.de Bahnhöfe im Portrait

Wuppertal-Unterbarmen

Der Bahnhof Wuppertal-Unterbarmen soll die westlichen Barmer Gebiete erschließen. Die Station gab es beim Bau der BME-Strecke noch nicht, sondern sie wurde erst später eingerichtet. Personenzugmäßig gehört sie wie die Stationen Zoo und Sonnborn zu reinen Durchgangsstationen mit zwei Ferngleisen und zwei Nahverkehrsgleisen, zwischen denen jeweils Mittelbahnsteige angeordnet sind - oder besser waren, denn bei den Ferngleisen gibt es jetzt in Unterbarmen keinen Bahnsteig mehr. Die Nahverkehrsgleise werden heute im Taktbetrieb der S-Bahnlinie 8 (Mönchengladbach - Hagen) und der Regionalbahn 67 (Wuppertal Hbf. - Remscheid) bedient. Über den östlichen Teil führt eine breite Fußgängebrücke, die einen bequemen Zugang von den südlichen Bezirken ermöglicht. Das nördlich befindliche Empfangsgebäude liegt eine Etage tiefer. Die Station von Unterbarmen unterscheidet sich aber von den beiden anderen genannten Wuppertaler Bahnhöfen insofern dadurch, dass es im Bereich ehedem eine wichtige Güterverladung mit Schuppen und Freiladegleisen gab. Auch Züge der sog “Rollenden Landstraße” über den Brenner nach Italien hatten früher zeitweise hier ihren Ausgangspunkt.         
 

(c) VOBA   www.bahnen-wuppertal.de

Das ist ein Blick Richtung Osten von der großen Fußgängerbrücke aus der heutigen Zeit. Auf Gleis 1 wird der
ICE 403 in wenigen Momenten den Bahnhof Unterbarmen auf seiner Reise nach Basel durchfahren. Durch das Tal
geht es für den Schnelltriebwagen eher gemächlich, erst nach Köln auf der neuen Westerwald-Neubaustrecke
kann er dann so richtig aufdrehen. Linker Hand sehen wir den Gebäudetrakt der Christian-Morgenstern-Schule
an der Wittensteinstraße. Rechts im Hintergrund ragt ein Schornstein des Barmer Kraftwerkes am Clef in den
Himmel. Rechts im Dunkeln liegt das “fünfte Gleis” zum Bahnhof Barmen. Die Aufnahme entstand im Januar 2005
Foto VOBA

(c) Sammlung VOBA   www.bahnen-wuppertal.de

Die Station Unterbarmen lag ja vom Heim des Altmeisters in der Siegesstraße nicht weit weg. Entsprechend war
der bekannte Fotograf hier oft vor Ort und hat die Züge in unterschiedlichen Jahrzehnten für sein Archiv festge-
halten. An der östlichen Einfahrt lag früher dieses schöne Bauwerk, das einen markanten Hintergrund für die 86 875
 mit den beiden VB-Beiwagen der Reichsbahnbauart bildet. Ja, so hat der Nahverkehr in Wuppertal auch einmal aus-
gesehen! Als Aufnahmezeitpunkt wird das Jahr 1949 angegeben. Ein Stationierungsverzeichnis von 1950 weist
die Lok der beliebten Type dem Bw Olpe zugehörig, auf jeden Fall einer Heimstatt in der Wuppertaler Direktion.
Foto Carl Bellingrodt  Sammlung VOBA

(c) Zeno Pillmann   www.bahnen-wuppertal.de
(c) VOBA   www.bahnen-wuppertal.de

Es gab mal Zeiten, da fuhren auch
 tagsüber etliche Güterzüge durch das
 Tal. Mittlerweile muss der Fotograf
 schon Glück haben, einen Frachtenzug
 ablichten zu können, obgleich in den
 letzen Jahren offenbar viele Güter-
Durchgangszüge nicht mehr durchs
 Ruhrgebiet, sondern über die kürtzere Wupperstrecke fahren Zugmäßig bildet
die Garnitur einen “normalen” gedeck-
ten Güterzug (mit Containerwagen am
 Ende). Wer genau hinschaut, bemerkt
 allerdings, wie unterschiedlich sich die
 einzelnen Waggons doch zeigen, be-
sonders in der Patina. Ein schönes
Vorbild für die Modellbahner, wie Züge
 eigentlich aussehen sollten. Als Zuglok
 fungiert ein “Überbleibsel” der DDR-
Reichsbahn, die robuste Baureihe 143.
 Bekanntlich kam sie in den folgenden
 Jahren zu umfangreichen S-Bahn-
ehren (Bild vom September 1991).
Foto Zeno Pillmann

Am Westkopf des Bahnhofs fällt der
Blick normalerweise auf die Elberfelder
 Häuser am Kluser Bogen. Dieser Aus-
blick wird nun duch den Regionalex-
press verdeckt, der heute außer-
planmäßig mit einer Lok der BR 110
 daherkommt, und dazu noch in der
alten ozeanblau-beigen Farbe (110
 370-4). Ab dieser Stelle verläuft die
 Strecke Richtung Elberfeld auf einer
 dammartigen Trasse. Die Lage der
Trasse mit einer Kombination von
 Dämmen, Brücken, angeschütteten
 Teilbereichen und einigen ebenen
 Flächen ist typisch und ein Relikt aus
der Bauzeit der BME, die teilweise
recht aufwändig war. Nicht verwun-
derlich deswegen, dass das alte
Empfangsgebäude vom Unterbarmer
 Bahnhof an der Talseite eine Etage
 niedriger liegt (Sommer 2004).
Foto VOBA

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Wir sind im westlichen Bereich vom Bahnhof Unterbarmen, bald an der Bezirksgrenze zu Elberfeld. Der Bahnhof geht
ja mit seinen vier Duchgangsgleisen bekannterweise “nahtlos” in die Strecke über, so dass Ende und Anfang der
Station so richtig gar nicht zu benennen sind. Nichts Besonderes und nur ein kurzer Bauzug, der aber für die Neu-
zeit durchaus eine attraktive Farbgebung besitzt und ein schönes Modellvorbild abgibt (212 234-9 im Sept. 1998).
Foto VOBA

Eine recht eigentümliche Komposition
 begegnet uns hier am Ostkopf des
 Bahnhofs Unterbarmen. Es handelt
sich um Probefahrten mit den damals
 neuen IC-401-Triebköpfen und ent-
sprechend hergerichteten alten Büm-
Schnellzugwagen. Die Strecke duch
das Tal musste seiner Zeit für etliche
 Fahrten herhalten. Die Touren fanden
 statt im August 1990, ein knappes
Jahr vor Aufnahme des planmäßigen
 Schnellverkehrs auf der Neubaustrecke
 von Hannover nach Würzburg. Rechts
 vom Zug die von vielen Bellingrodt-
Fotos bekannte Fassade der alten
Firma Rittershaus & Blecher. Am Ende
des Zuges zeigt sich die Fußgänger-
brücke an der Oberbergischen Straße.
Foto Zeno Pillmann

Ganz normaler Alltag im Bf. Unter-
barmen und doch schon gewisse
 Geschichte, denn die ursprüngliche
 Farbgebung der Triebwagen ist mitt-
lerweile durch eine rote Lackierung ab-
gelöst worden. Nach drei Jahrzehnten
 Einsatz mit V 100 und Silberlingen wird
die Remscheider Linie seit Mitte der
1990er Jahre mit den Triebwagen der
Reihe 628/928 befahren, wochentags
im 20 Minuten-Takt. Die Züge wenden
im Elberfelder Hauptbahnhof, wo sie
einige Minuten auf dem Stumpen Rich-
tung Post eine Ruhepause einlegen
(Foto stammt vom September 1998).
Foto VOBA

(c) Zeno Pillmann   www.bahnen-wuppertal.de
(c) VOBA   www.bahnen-wuppertal.de
(c) Zeno Pillmann   www.bahnen-wuppertal.de

Ein Blick von der Fußgängerbrücke auf das östliche Vorfeld vom Bahnhof. Rechts befindet sich die breitflächige
 Güterverladung, die eine Zufahrt von der Ritterstraße her hatte. Im Bild sehen wir die 365 437-3, die mit einer
 Übergabe auf dem “fünften Gleis” aus Richtung Barmen kommt. Auf diesem Gleis konnte man früher zwischen den
 Güterbahnhöfen von Barmen und Unterbarmen pendeln, ohne dass die Nahverkehrs- oder Ferngleise in Anspruch
 genommen werden mussten. Linker Hand erkennen wir den Trakt der Christian-Morgenstern-Schule, die die alte
Fabrik der Firma Rittershaus & Blecher und dazu neuerstellte Gebäude nutzt. Der Turm - ein tolles Vorbild für die
 Minibahn fernab von jeglicher Burgenromantik - erinnert an alte, glorreiche Industriezeiten im Wuppertal.
Foto Zeno Pillmann

(c) VOBA   www.bahnen-wuppertal.de

Sage einer nicht, die heutige Normalität im Bahnverkehr würde keine fotogenen Farbtupfer setzen - auch wenn es
sich nur um ganz normale Züge handelt. Auf Gleis 4 kommt der Remscheider daher (628/928), während auf Gleis 1
eine 111er mit dem Venloer durch die Station klappert. Dieser Blick eröffnet sich vom südlichen Anfang der Fuß-
gängerbrücke (falls die Büsche geschnitten sind). Über den Zügen ist soeben das tieferliegende Empfangsgebäude
zu erkennen. Unser Blick geht weit auf den Elberfelder Talkessel zu und zum Einschnitt zwischen Kiesberg und
 Nützenberg. Die Strecke Richtung Wt-Vohwinkel führt dann durch diesen Einschnitt in einer großen s-förmigen
Kurve um den links sichtbaren Kiesberg herum zur Station Zoologischer Garten. Das Foto entstand anno 2007.
Foto VOBA

(c) Zeno Pillmann   www.bahnen-wuppertal.de

Westausfahrt vom Bahnhof Unterbar-
men, soweit man bei einer viergleisigen
 Strecke ohne großem Weichenvorfeld
 überhaupt von “Ausfahrt” sprechen
kann. Nichtsdestotrotz eine Erinne-
rung an die drei Jahrzehnte Betrieb
zwischen 1965 und Mitte der neunziger
 Jahre, als auf der Remscheider Strecke
 die V 100 mit den drei Silberlingen im
 Wendezugeinsatz fuhren. Hier eine
Garnitur der klassischen Modellbahn-
epoche 4a, also noch die bekannten
 Dieselloks in roter Farbgebung, aber
 bereits mit Computernummer als Bau-
reihe 212. Die Lok Nr. 325 kommt uns
 im Frühjahr 1982 entgegen. Links die
 Wicküler-Reklame (”Drei Musketiere”)
 erinnert dazu an die alte Brautradition
in der Stadt, die auch schon wie in
 anderen Städten lange Zeit vorbei ist.
Foto Zeno Pillmann

(c) VOBA   www.bahnen-wuppertal.de

Von den südlichen Bezirken konnten die Fußgänger früher über diese schöne Brücke den Bahnhof Unterbarmen
 erreichen. Mittlerweile steht hier an gleicher Stelle ein neues Bauwerk, das jetzt einen Zugang zum S-Bahnsteig
rechts bietet. Zum Zeitpunkt der Aufnahme im Mai 1972 gab es noch den Bahnsteig an den Ferngleisen, auf dem
der Fotograf damals stand. Aber schon früher hielten an diesem Bahnsteig relativ wenig Züge, denn der Nah-
schnellverkehr fuhr in den Stationen Unterbarmen, Steinbeck, Zoo und Sonnborn in der Regel durch. In Bild-
mitte liegt die alte Güterverladung. Die 051 798 kommt mit einer Übergabe vom Rbf. Wt-Wichlinghausen.
Foto VOBA

(c) VOBA   www.bahnen-wuppertal.de

Der “Remscheider” in alten Zeiten? Schön wär es ja, aber ein Blick auf die Fußgängerbrücke lässt schon alle Hoff-
nung dahinfahren. Ganz im Gegenteil, wir sind aktuell am Ball, denn die Aufnahme stammt vom 30. Oktober 2005.
Im Rahmen des Müngstener Brückenfestes gab es mehrere Sonderzüge auf der bergischen Städteroute, die von
 den beliebten Dampfloks gezogen wurden. Dazwischen gesellte sich an diesem Sonntag auch eine VT 98-Garnitur.
Foto VOBA

(c) Hans-Dörner   www.bahnen-wuppertal.de

Das Bild erinnert in der Struktur und der Zuggarnitur so ein bisschen an die alten Bellingrodt-Aufnahmen, wenn da
nicht die Oberleitung und so einige andere Stilkomponenten wären .... Wir sind im Parkhaus westlich vom Unterbar-
mer Bahnhof. Unser Blick geht auf die viergleisige Strecke mit Ferngleisen vorne und den Nahverkehrsgleisen. Hinter
den Wagen gab es früher die Freiladegleise für die Güter. Die 78 468 fährt auf einer Sonderfahrt durchs Tal (2001).
Foto Hans Dörner

(c) Klaus Hoffmann   www.bahnen-wuppertal.de

Ein Bild am späten Nachmittag vom Güterzug nach Köln-Kalk. Als Zuglok fungiert die 218 144 im sog. Citybahn-Look.
 Eine solche Lackierung bekamen einige Maschinen und Nahverkehrswagen für das neu eingerichtete Zugangebot
 zwischen Köln und Gummersbach. Zwischendurch mussten die Loks natürlich auch mal andere Leistungen überneh-
men. Unser Blick geht von der Fußgängerbrücke auf die Güterverladung. Im Hintergrund erkennen wir das kleinere
 Nachkriegs-Stellwerk Ubo = Unterbarmen Ost, das es heute aber auch nicht mehr gibt (Foto im September 1985).
Foto Klaus Hoffmann

(c) VOBA   www.bahnen-wuppertal.de

Wird der Diesel-Wiesel wissen, dass man eine “Schnapsnummer” trägt und daher besonders gerne von den Fotofans
 begrüßt wurde? Und das ja nur für einige Jahre, denn es wurde nur möglich durch die neue “computergerechte” Be-
schriftung nach 1968. Die sog. Wehrmachtsloks dier Baureihe V 36 waren in der Wuppertaler Gegend nichts Besonde-
res, denn schon bald nach dem Krieg wurde beim Bw Steinbeck ein Bestand von etlichen Maschinen aufgebaut. Zu-
nächst fuhr man vielfach im Personennahverkehr auf der Tallinie, nach Beyenburg oder Cronenberg, und das oft im
 Wendebetrieb. Ein Interesse an den Loks fand man erst vermehrt mit Abbau des Dampflokbestandes (6.3.1976).
Foto VOBA

(c) Wilfried Sieberg   www.bahnen-wuppertal.de

Das Empfangsgebäude vom Bahnhof Wt-Unterbarmen ist zur Straßenseite hin ein Stockwerk tiefer. Eine Situation, die
man bei etlichen Städten entdecken kann, wenn sie bspw. mehr aufgeständert durch die Innenbezirke führen. Von der
 Gleisseite her wirken diese Bauten meist recht gestutzt, so auch bei unserer Station, was ziemlich nüchtern wirkt. Für
 die vier Reisezugsgleise gibt es zwei Mittelbahnsteige, besser gesagt, die gab es, denn der im Bild sichtbare Bahnsteig
 an den Ferngleisen wurde im Zuge des Umbaus zur S-Bahnstation bald nach der Aufnahme (1. März 1987) abgerissen.
Foto Wilfried Sieberg

Gleisplanskizze  Bahnhof Wuppertal-Unterbarmen
(Zustand ca. 1975, Modellbahnepoche 4)
> Rechts vom Güterbahnhof ab führt das so genannte fünfte Gleis kreuzungsfrei zum Güterbahnhof Barmen <

Wir danken für die Erlaubnis zur Veröffentlichung und empfehlen die WebSite mit vielen Plänen: www.gleisplan.net
 

Infoecke:  Bahnhof Unterbarmen/Wuppertal-Unterbarmen im Überblick

1. Bau und Lage:  Der Bahnhof liegt an der Hauptstrecke von Düsseldorf/Köln nach Hagen. Der Standort bei Km 116,96 bezieht sich auf die alte durchgehende BME-Kilometrierung von Aachen nach Kassel. Die Km-Angabe 39,80 an den Nahverkehrsgleisen orientiert sich an der separaten S-Bahntrasse zwischen Neuss und Schwelm. Bei Eröffnung des ersten Teilabschnitts Elberfeld - Schwelm der späteren Gesamtlinie nach Dortmund zum 9.10.1847 wurde hier noch keine Station eingerichtet. Dieses erfolgte um 1884 (für den 1.4.1885 wird die Eröffnung für den Stückgutverkehr angegeben). Personenbezogen war der Bahnhof zunächst mit zwei Gleisen ausgestattet, nach Ausbau der Tallinie (bis 1914) mit Mittelbahnsteigen jeweils an den Nahverkehrs- und Ferngleispaaren. Für die Barmer Nebenstation gab es ein doch stattliches Empfangsgebäude. Auf der Südseite wurden Güteranlagen eingerichtet mit der Besonderheit eines direkten (fünften) Verbindungsgleises ostwärts zum Güterbahnhof Barmen. Mit dem S-Bahnbau (Eröffnung 1988) wurde der Nahverkehrsbahnsteig entsprechend erneuert, der Perron an den Ferngleisen aber entfernt. Flächen vom seit Jahren aufgelassene Güterbahnhof werden für bahnnahe Parkplätze genutzt.

2. Betriebliches: Personenzugmäßig war Unterbarmen auf der Talstrecke immer eine reine Durchgangsstation mit ausschließlichem Regionalcharakter. Im eigentlichen Nahverkehrsbereich wurde man bestens durch die Talzüge bedient, nach dem Zweiten Weltkrieg bald von (teilweise) vertakteten Zügen im Wendebetrieb (speziell mit Loks der Baureihen 64, vor allem 78.0 und V 36), die vielfach zwischen Wt-Vohwinkel und Gevelsberg Nord verkehrten. Dazu kamen etliche Züge Richtung Beyenburg, Hattingen oder Remscheid. Für “größere” Fahrten (Köln, Düsseldorf oder Hagen) war auch der Fernbahnsteig reserviert. Die bei der DB bald auftauchenden Züge im “Nahschnellverkehr” hielten hier in der Regel aber nicht. Heute besteht werktags stündlich pro Richtung mit drei S-Bahnen (S 8 Mönchengladbach - Hagen) sowie drei Regionalbahnen (RB 67 Wt Hbf. - Remscheid/Solingen) ein ordentliches Angebot. In Elberfeld/Hbf. wendende S-Bahnzüge auf der Essener Linie werden zeitweise auf einem Gleis vom ex-Güterbahnhof abgestellt. Der Frachtenbereich fungierte in erster Linie zur Versorgung der vielen im Umkreis ansässigen Firmen und Geschäfte, eine gute Idee war das direkte Gleis nach Barmen ohne Behinderung des anderen Verkehrs. Vor Jahren fuhren in einigen Fahrplanperioden von Unterbarmen auch Züge der “rollenden Landstraße” nach Italien ab!

3. Bezeichnungen:  Die Station hieß von Beginn an bis zu Anfang der DB-Zeiten einfach “Unterbarmen”. Unklar ist, ob man den Bahnhof zunächst (in)offiziell mit dem Zusatz “BME” schmückte, denn zu jener Zeit gab es ja noch den Bahnhof Unter-Barmen an der Rheinischen Strecke (= später Barmen-Loh). Anno 1952/53 bekam man den Stadtzusatz und nennt sich seitdem “Wuppertal-Unterbarmen”.
Die Angaben und Daten stammen aus verschiedenen Veröffentlichungen

Bf. Wt-Unterbarmen als Teil der BME-Strecke durch das Tal

Bf. Langerfeld
Bf. Elberfeld
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Bf. Oberbarmen
Bf. Steinbeck

>  Fahrtrichtung Ost-West  >

Bf. Zool. Garten
Bf. Barmen
Bf. Sonnborn
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Bf. Vohwinkel


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