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Obwohl viele Jahrzehnte Eisenbahnentwicklung zwischen den Fahrzeugen liegen und Vergleiche spezieller Art mehr als fragwürdig wären, wirkt das Miteinander der Züge doch irgendwie sehr harmonisch. Vielleicht liegt es am frischen Zustand der Bahnen und den vielen sichtbaren Farbabstufungen. Am letzten August-Wochenende 2008 war in der Schwebebahnstadt der “NRW-Tag” angesagt mit einer Masse von Veranstaltungen und Besuchern. Aus Minden war der Museumszug mit der preußischen T 11 7512 Hannover (spätere 74 231) angereist und durfte mehrfach auf der Talstrecke pendeln. Der Triebzug 423 verkörpert das heutige Reisen und er bedient die Regionalbahnlinie 48 zwischen Wuppertal und Köln bzw. Bonn (30.8.2008). Die Besucher durften sich am Wochenende über das Superwetter freuen. Foto VOBA
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Ein TEE hielt natürlich nie planmäßig im Bf. Steinbeck. Aber bei mehreren beliebten Fahrten “Rund um Wuppertal” mit dem stolzen VT 11.5 wurde in der Station oft ein Halt eingelegt resp. war schon mal hier Anfang- und Endpunkt. Verbunden waren damit früher einige Fahrzeugausstellungen. Hier steht der Star-Fernzug aus dem Jahre 1957 auf Gleis 3 (1969). Im Hintergrund grüßt die Elberfelder Stadthalle, die Jahre später prächtig renoviert werden konnte. Foto VOBA
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Ein tolles Wintermotiv vom Steinbecker Bahnhofsareal. Eine Lok der Reihe 50 mit Kabinentender (vorgesehen für den Zugbegleiter) fährt mit Volldampf durch den Verschiebebahnhof über die weit geschwungene Kurve zwischen dem Per- sonentrakt und dem Bahnbetriebswerk (anno 1971). Im Hintergrund grüßt uns der nun zu umrundende Kiesberg. Nach der Elektrifizierung der Tallinie (1964) gab es hier keinen eigentlichen dampfgeführten Duchgangsverkehr mehr - die Züge fuhren über die Rheinische Linie -, aber noch jahrelang konnte man Übergabezüge mit den Rössern einfangen. Foto Zeno Pillmann
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Je nach Fahrplanlage nehmen die überregionalen Güterzüge mal die Nahverkehrsgleise in Anspruch, auch wenn sie meist auf den Ferngleisen die Station passieren. Die Reihe 152 gehört zur modernsten Generation der DB-Güterloks, sie muss sich heute aber mit vielen Schwestern von Privatbahngesellschaften und ähnlichen Baureihen den Kuchen im Frachtenverkehr teilen. Zwischen den eingerüsteten Türmen der Stadthalle spitzt der Sparkassenturm hervor (2003). Foto VOBA
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Fahrdrahtlose Zeit im Wuppertal! Eine preußische P 8 mit Wannentender (die uns leider ihre Nummer nicht verraten will) mit einem typischen Nahverkehrszug aus Umbauwagen fährt an uns vorbei. Es ist durchaus wahrscheinlich, dass die Lok vom Bw Langerfeld stammt. Der Fotograf steht etwa in Höhe des Bahnbetriebswerkes. An diesem Foto ist der große Bogen, den die Trasse hier beschreibt, gut sichtbar. Ein Vergleich zum ersten Foto vermittelt den Trugschluss, als ob St. Suitbertus im Hintergrund auf der anderen Seite der Gleise liegen würde (Aufnahme angefertigt um 1960). Foto Helmut Säuberlich/BD Wuppertal Sammlung VOBA
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Die ozeanblau-beige Farbgebung der Loks und Personenwagen gehörte mit Sicherheit nicht zum Lieblingsoutfit der Bahnfans, auch wenn viele hobbymäßig damit aufgewachsen und bestimmte Züge eben so prägend erfahren haben. Im vorliegenden Motiv generiert die 140 353 aber zugegebenermaßen doch einen gewissen Farbtupfer im Vergleich zum trüben Braun der Güterwaggons. Im Bf. Steinbeck wechselt der Zug gerade in den Güterbereich, und das vor vertrauter Kulisse von historischer Stadthalle, altem Wasserturm der Betriebswerkstätte und den Türmen von St. Suitbertus. Die hier unverwechselbare Kirche wurde anno 1899 im Stil der späten rheinischen Romantik erbaut. Nach einer Teilzerstörung beim großen Elberfelder Angriff im Juni 1943 dauerte es mit der Tumrestaurierung bis 1954. Foto Zeno Pillmann
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Ein ziemlich bekanntes Portrait nach der Jahrhundertwende vom zweiten Steinbecker Aufnahmegebäude, was uns aber gut eine nicht zu übersehende Großzügigkeit der Anlage vermitteln kann. Das Gebäude ersetzte jenes aus der DEE-Anfangszeit und wurde um 1878 im Stil etlicher damaliger öffentlicher Bauten in Preußen erstellt. Es diente zu- nächst dem gewaltig zunehmden Personenverkehr. Im Laufe der nächste Jahrzehnte wurden die Aufgaben, speziell im überregionalen Zugbetrieb, aber zum Döppersberger Bahnhof abgegeben. Mit Errichtung des Bauwerkes war auch eine gewisse Veränderung der Bahnanlagen verbunden, der wirklich große Umbau (u.a. Verlegung der Betriebswerk- stätte, neuer Vorbahnhof mit Gütertrasse zum Bahnhof Zoo) erfolgte aber erst nach 1910 im Rahmen des viergleisi- gen Ausbaus der Tallinie (fertig 1914). Der Fotograf hat bei den Personen mit Retusche wohl etwas nachgeholfen. Foto Sammlung VOBA
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Im Vergleich zum obigen Bild aus Urväterzeiten sind wir ein Jahrhundert später am Bahnsteig auf Fototour. Und das ist wirklich “Moderne pur” im Steinbecker Bahnhof. Das alte Bahnhofsgebäude stammt in der Grundsubstanz zwar von 1878, war aber nach den Kriegszerstörungen nur teilweise authentisch. Mittlerweile ist das Dach verändert und das Gebäude hat einen neuen Investor gefunden. An sich schon schnieke, aber eben Neuzeit. Dazu passt allerdings sehr gut der vorbeifahrende Zug. Als Lok des Mess- oder Überführungszuges fungiert mit modernster Technik der Euro-Sprinter ES 64-P-001 von Siemens. Angehängt sind Wagen von der Züricher S-Bahn, geradezu prädestiniert für das “Bahnland Schweiz”. Die Garnitur fährt auf Gleis 1 über die Paradestrecke durch die Station (April 2008). Foto VOBA
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Die Triebzüge der Reihe ET 30 sind im Tal (fast) nicht planmäßig gefahren, dafür aber seit 1957 quasi vor der Haustür im intensiven Einsatz auf verschiedenen Strecken des Ruhrgebietes. Mit ihrer gegenüber Dampfzügen schnellen Be- schleunigung und dem ordentlichen Fahrgastfluss konnte man das Verkehrsangebot in der Region wesentlich verbes- sern, und die Fahrzeuge können getrost als erfolgreiche Vorläufer der S-Bahnen angesehen werden. In ganz wenigen Fahrplanperioden gab es einige überregionale Läufe durchs Wuppertal. Hier der 430 428 bei der östlichen Einfahrt in den Steinbecker Bahnhof (um 1979). Nach Bewältigung der “Schlucht” vom Elberfelder Bahnhof her weitet sich nun das Gleisfeld. Oben spitzen die Türme der Stadthalle hervor, damals auch “historisch”, aber noch nicht restauriert. Foto Wolfgang Bügel
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Der planmäßige Dampfbetrieb auf der Cronenberger Linie war mit Aufgabe der Dampflokunterhaltung beim Bw Stein- beck anno 1953 wohl zu Ende. Umso mehr konnte man sich immer freuen, wenn sich dorthin mal ein Dampfross ver- irrte. Sonderfahrten auf die Südhöhen hat es aber in dieser Hinsicht nicht viele gegeben. Am 18. März 1972 war für die Bahnfreunde die Gelegenheit vorhanden, mit der 050 913 und 094 207 den Knapp zu erklimmen. Hier sehen wir die Durchfahrt des ziemlich langen Zuges mit Kurs auf die spezielle Trasse. Der Sonderzug befuhr an diesem sehr schönen Vorfrühlingstag auch die Rheinische Strecke. Im Hintergrund erspähen wir das Dach der “Schwimmoper”. Foto Klaus Hoffmann
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Eine schweizerische Lok im Tal! Angesichts einer solchen Sichtmeldung hätte man bis vor gar nicht allzu langer Zeit den betreffenden Fan wohl eher ins Bahn-Irrenhaus eingewiesen. Völlig abwegig, hätte man meinen können, bis sich vor Jahren die Begegnungen häuften. Heute ist das zwar nicht die tägliche Normalität im Güterbetrieb, aber auch nichts Besonderes mehr. Hinter der 421 366 von SBB-Cargo versteckt sich die robuste Reihe Re 4/4 II, die auf den Strecken der Eidgenossen jahrzehntelang eine wichtige Stütze war, oft auch in Doppeltraktion. Dahinter ein Exot, eine Class 66 vom Hafen- und Güterverkehr Köln (HGK). Die hochbeinige Lok stammt aus britischer Fertigung, was man am zierlicheren Profil erkennen kann. Und dabei ist das schweizerische Profil auch schon kleiner als bei uns. Foto VOBA
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Im Bw Steinbeck waren traditionell Prüffahrzeuge der Bundesbahn stationiert. Sie waren zwar oft in der Region tätig, aber auch im gesamten Streckennetz zu finden. Der Fotofreund musste daher großes Glück haben, ein solches Ge- fährt hier anzutreffen. Die 103 226 gehört allerdings nicht zur Stammbelegschaft der Steinbecker Loks. Um 1990 war sie mit einem Messzug unterwegs und konnte dann im Bw-Vorfeld “stilgerecht” abgestellt werden. Hinter dem letzten Waggon erkennt man zwei Diesel-Verwandte, die seit etlicher Zeit bekanntlich in gelbem Outfit lackiert sind. Foto Hans-Jürgen Krämer
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Das ist der mittägliche “Hattinger”, der im Sommer 1966 und Winter 1966/67 mit den letzten Loks der Baureihe 78.5 vom Bw Wt-Vohwinkel bespannt war. Auf seinem Weg von der Ruhrstadt nach Vohwinkel fährt er in Höhe des Bahnbetriesbwerkes vorbei. Ein Sportfest der Schule im Zoostadion im September 1966 wurde dazu genutzt, vorher mal eben im Bw Steinbeck vorbeizuschauen. Leider war das Wetter recht mäßig. Im Bild die alte Preußin 78 134. Foto VOBA
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Eine vage Vorstellung vom einstigen Bahntreiben vermittelt dieses Bild, das im September 1992 von oberhalb, am An- fang der Viehhofstraße, aufgenommen wurde. Im Vordergrund die Ladestraße und die Gleise vom Verschiebebahnhof, links hinten vor den großen Häusern erkennen wir die Anlagen vom Betriebswerk mit dem Rechteckschuppen. Jenseits der Gleise gegenüber sieht man Teile der Güterverladung. Das Fahrdienstleiter-Stellwerk “Ef” teilt sich mit jenen von Vohwinkel und Oberbarmen die gesamte Arbeit auf der Talstrecke. Sehr gut ist der Verlauf der Gleisanlagen im Bogen zu sehen. Mittels s-förmiger Trasse bis zur Sonnborner Wupperbrücke wird dann das “Bollwerk” des Kiesberges um- fahren. Die robuste Ellok der Reihe 143 stammt von der DDR-Reichsbahn und hat noch die seinerzeitige Lackierung. Foto Zeno Pillmann
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Vom Bf. Steinbeck aus gibt es schon lange einen - recht steil verlaufenden - Anschluss zum Werk der Bayer AG im Bereich Varresbeck/Westende, das hier im ziemlich eng verlaufenden Tal der Wupper die Gegend stark geprägt hat. Im Werk selbst gibt es auch heute noch einige Gleise und Güterwagenverkehr, durchweg mit Kesselwaggons. Früher war das Gleisnetz wegen der größeren Lieferungen per Schiene natürlich wesentlich ausgeprägter (Anschlussverkehr mit Staatsbahn-Loks bzw. heute DB AG) mit etlichen Waggon-Drehscheiben. Es kann durchaus vermutet werden, dass hier schon lange eigene Loks vorhanden waren. Heute gibt es eine kleine Diesellok, die 1974 von Orenstein & Koppel gebaut wurde. Selbst für Firmenangehörige gibt es nur Ausnahmegenehmigungen zum Fotografieren. Neben dem Bayer-Werk sind im Westend auch Kraftwerksanlagen der Stadt (ex Elberfeld) angeschlossen. Früher gab es dort sogar ein eigenes städtisches Gaswerk (siehe auch die Anlagen beim 38.10er-Bild auf der Bahnhof-Zoo-Seite). Foto Jörg Kleinschmidt
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Von der einstigen Blüte des Steinbecker Güterverkehrs sind nurmehr bescheidene Übergaben geblieben. Deshalb gilt unsere Interesse an diesem Bild nicht unbedingt der 294 399 mit dem Kurzzug, sondern mehr dem Aufnahmestandort. Denn der befindet sich an der höhenbezogenen Trennung von Haupt- und Gütergleisen. Die Diesellok fährt nun mit An- stieg zum früheren sog. Vorbahnhof, am Kiesberg oberhalb der vier Durchgangsgleise gelegen. Entweder klappert der Zug dann weiter bis zum Bahnhof Zoo und fädelt dort in die Tallinie ein oder er stößt demnächst zurück, quert die Tal- gleise und kommt links wieder hinunter in den nördlichen Güterteil (am Betonhäuschen ist das fallende Gleis erkenn- bar). Im Hintergrund grüßt links mal wieder St. Suitbertus und dazu rechts die Einturm-Konkurrenz der Christuskirche. Foto Wilfried Sieberg
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Ein dunkles Kapitel der Wuppertaler Geschichte vermittelt dieses Motiv. Mitten auf dem Bahnsteig steht eine Erinne- rungssäule für über 1.000 deportierte Mitbürger, die 1941/42 während des Nazi-Terrors von Steinbeck aus in die Ver- nichtungslager gebracht wurden. Aus Anlass des 50. Jahrestages der Reichsprogromnacht (9.11.1938) wurde das gemeinsam von der Bundesbahndirketion Köln und der Stadt Wuppertal aufgestellte Mahnmal am 6. November 1988 im Rahmen einer Gedenkfeier enthüllt. Dazu ein stummer Kontrast aus einer anderen Zeit: der Triebzug der Reihe 423. Foto VOBA
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Ganz schlimme Zeiten im Wuppertal, besonders für Elberfeld nach dem verheerenden Bombenangriff in der Johannis- nacht des 24./25. Juni 1943. Die Südstadt war auch stark getroffen und ebenso etliche Teile von den Bahnhofsbe- reichen am Döppersberg und in der Steinbeck. Oben ein Blick auf das ausgebrannte Empfangsgebäude vom Bahnhofs- vorplatz der Station. In der Mitte ein Blick diagonal aus Richtung der Viehhofstraße über die Bahnhofsanlagen hinweg. Das Umfeld macht einen schon mehr aufgeräumten Eindruc und es sind auch etliche Reisende zu sehen, so dass die Aufnahmen wohl einige Wochen nach dem Angriff entstanden sind. Unten ein Blick auf das zerstörte Brückenstellwerk “Sv” (Steinbeck Verschiebebahnhof), das etwas südwestlicher zum Ende der Bahnsteige hin an den Gütergleisen lag. Grundsätzlich erstaunlich ist die Tatsache, wie schnell vielerorts der Bahnbetrieb wieder ans Laufen gebracht wurde. Fotos (3) Walter Eckler/Rbd Wuppertal Sammlung Joachim Bügel
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Irgendetwas stimmt hier nicht. Ist es die Zuglok oder ist es der Wagen? Oh je, würden unsere Modelleisenbahner es wagen, solch eine Kombination auf die Minigleise zu stellen, man könnte in der Nietenzähler-Lachparade ganz vorne landen. Man sollte also schleunigst so ein Bild einstecken, um gegen jegliche Einwände gewappnet zu sein. Mit Spaß hatte das Ensemble aber wenig zu tun, denn im Sommer 1990 gab es auf der Wupperstrecke Testfahrten mit den neuen ICE 1-Triebköpfen. An jedem Ende ein Tw 401 und dazwischen etliche ältere Schnellzugwaggons vom Typ Büm und Genossen. Für den bevorstehenden Schnellverkehr ein Jahr später mussten Probefahrten durchgeführt werden. Foto Zeno Pillmann
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Regionalverkehr auf dem Ferngleis 1, aber in alten Zeiten, als man “benutzerrfreundlich” bei den Zügen dort noch aus- und zusteigen konnte. Wir sehen eine typische Komposition von Anfang der 1980er Jahre mir verschiedenen, mehr zusammen gewürfelten Fahrzeugtypen und Farbgebungen. Die 141 450 ist zwar noch grün, besitzt aber di- verse andere Details gegenüber der Ursprungsausführung der treuen E 41. Hierzu gehören bspw. die eckigen Lüfter oder die gestutzte Regenrinne (25.2.1981). Für Modellbahner interessant: der Steuerwagen am falschen Zugende. Foto VOBA
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Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan, der Mohr kann gehen. Oder besser: ist schon gegangen, denn zum Zeitpunkt der Aufnahme am 10. Juni 1979 war die 044 508 nicht mehr auf den DB-Gleisen in Betrieb. Im Oktober 1977 war das Feuer der Bundesbahn-Dampfloks endgültig erloschen. So steht das Dampfross aus dem Stall ”Jumbo” auch mehr ver- stohlen neben der neuen Bahnwelt, die sich in Form der schnieken 111 114 und des S-Bahnzuges in den Farben der Rhein-Ruhrregion präsentiert. Bis zum planmäßigen S-Bahnbetrieb im Tal sollte es aber noch neun Jahre dauern. Foto VOBA
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Ob man im September 1971 mit einer alten Lok und einer vorsintflutlichen Dampfschleuder noch für die Eisenbahn wer- ben konnte? Es bestehen Zweifel, aber für die wahren Bahnfans waren das natürlich die Highlights auf den Ausstel- lungen im Güterbahnhof Steinbeck im Gegensatz zu den modernen Maschinen. Die treue 94.5er wurde genau ein Jahr später bei Auflassung des Dampfbetriebes in Vohwinkel als letzte ihrer Baureihe dort exmatrikuliert, kam aber noch für einige Zeit zum Bw Hamm. Die Schneeschleuder (Bezeichnung Wuppertal 6410) war so etwas wie ein Markenzeichen der Bundesbahndirektion und kam in schneereichen Wintern im Sauerland und Oberbergischen zum Einsatz. In den anderen Jahreszeiten stand sie meistens irgendwo im Vohwinkler Bereich abgestellt. Gebaut wurde das Monstrum von der Firma Henschel anno 1941, heute kann man das Gefährt im DGEG-Museum in Neustadt/Weinstraße bewundern. Foto VOBA
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Die 365 660 steht in einem frischen Outfit an der Tankanlage im Bw Steinbeck. Intensiv wurde in den 1980er Jahren über die “neurote” Lackierung der DB-Fahrzeuge diskutiert, wobei sich viele Dinge um die mögliche Haltbarkeit resp. das Verblassen der Farbe drehten. In aller Frische sieht die Lok hingegen ziemlich gut aus und blendet uns fast bei der tiefer stehenden Sonne im Herbst (1989). Unser Blick geht über die Rangiergleise hin zu den Streckengleisen und zum Ausläufer vom Nützenberg rechter Hand. Die Häuser gehören zum alten Industrie- und Wohngebiet Arrenberg. Foto Zeno Pillmann
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Die Witterung verbreitet eine grau-blau-trübe Stimmung, die zum Abgesang der Steinbecker Gleisanlagen passt. Denn zum Aufnahmezeitpunkt am 12. September 1998 ist das Stellwerk R 2 im südlichen Bereich der Güteranlagen, etwa an der Einfahrt zum Betriebswerk, nicht mehr in Betrieb. Trotzdem vermittelt das Haus noch ein gewisses Flair der Bahn- gebäude im bergisch-märkischen Stil und wäre wie so viele ähnliche Bauten ein dankbares Vorbild für die Modellbauer. Etwas schräg gegenüber, jenseits der Durchgangsgleise, war im nördlichen Güterbereich das Stellwerk R 1 platziert. Foto Wilfired Sieberg
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Kein zarter Aufstrich für die Stulle, sondern geballte Power im Bahnhof Steinbeck. Es ist eben nicht immer drin, was auf der Verpackung steht, das wissen wir allzu genau. Zeitweise fuhr die 101 001 mit einer “Rama”-Reklame, zwar ein bunter Fartupfer in der Bahnwelt, aber vom Design her doch etwas wirr. Die Lok ist als sog. Schieber mit einem IC Richtung Hamburg unterwegs und muss für den nächsten Halt im nahen Hauptbahnhof stark abbremsen (2003). Foto VOBA
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Lassen wir unseren Rundgang durch die Steinbecker Bahnhofswelt letztlich im Betriebswerk enden. Im ex-Werk, muss man genauer sagen, denn zum Zeitpunkt der Aufnahme am 12.9.1998 ist das Depot bereits seit sechs Jahren nicht mehr selbstständig und eine Außenstelle von Köln 2. Die Zeit ist aber jetzt auch zu Ende und es werden bis ins neue Jahrtausend hinein nur noch einzelne Dienste wahrgenommen. Die Dampflokherrlichkeit ist ohnehin seit 1953 zu Ende, als sich Steinbeck zu einem mittelgroßen Diesel- und Triebwagenwerk entwickelte. Die 94er allerdings spiegelt doch eine ganz wichtige Ära der Lokwelt im Wuppertal wider und der tolle Zug mit den Abteilwagen macht der alten Bahn- romatik alle Ehre. Augen zu - dann Vorziehen an der Steinbecker Bahnsteig und auf geht es gen Rittershausen .... Foto Wilfired Sieberg
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Infoecke: Bahnhof Steinbeck/Wuppertal-Steinbeck im Überblick
1. Bau und Lage: Der Bahnhof liegt an der Hauptstrecke von Düsseldorf/Köln nach Hagen. Der Standort bei Km 114,60 bezieht sich auf die alte durchgehende BME-Kilometrierung von Aachen nach Kassel. Die Angabe von km 37,4 bei den Nahverkehrsgleisen betrifft die separate S-Bahntrasse von Neuss nach Schwelm. Mit km 0,0 begann hier die Cronenberger Linie. Eingerichtet wurde er als Endpunkt von der Düsseldorf-Elberfelder Eisenbahngesellschaft zum 1.9.1841 als erster Bahnhof in der Stadt Elberfeld. Eine Verbindung zum später gebauten, nicht einmal einen Kilometer entfernten Bahnhof der Bergisch-Märkischen Eisenbahngesellschaft am Döppersberg konnte erst nach Durchstich eines Abhangs zum 28.12.1848 eröffnet werden. Gegenüber vom Personenbahnhof gab es eine Lokstation, die später zur Betriebswerkstätte ausgebaut wurde, ebenso erfolgte die Erweiterung der Güteranlagen. Abzweigstation wurde man zum 1.4.1891, als die Nebenbahn nach Cronenberg hinauf in Betrieb kam. Sehr große Umbauten sind zwischen 1910 und 1915 in Zusammenhang mit dem viergleisigen Ausbau der Talstrecke zu verzeichnen, nicht nur mit der Vergrößerung der Personenstation und der Verlegung des Bahnwerks. Westlich am Kiesberg kam oberhalb der Hauptstrecke ein vom/zum Bahnhof Zoo zu befahrender sog. Vorbahnhof hinzu. Dadurch war es möglich, kreuzungsfrei sowohl südlich in den Verschiebebahnhof und zur Ladestraße als auch nördlich zu den Güterrampen zu gelangen. Bereiche vom Bahnhof wurden im Zweiten Weltkrieg bei Bombenangriffen nicht verschont. Außer den üblichen Gleisrückbauten und Funktionsaufgaben wie bei den meisten Bahnhöfen gab es dann erst wieder Umbauten in Zusammenhang mit der Eröffnung der S-Bahnlinie 8 zum Mai 1988, vor allem an den Bahnsteigen. Speziell kassierte man den Fernbahnsteig und degradierte den Bahnhof endgültig zu einer einfachen Nahverkehrsstation. Im ehemaligen Verschiebebahnhof liegen noch einige Gleise, wo zuweilen Loks oder Bauzüge abgestellt werden. Allerdings gibt es noch Gleise für einen Anschlussverkehr (s. Punkt 2). Auf dem Areal vom Güterbahnhof wurde die “Meile” erbaut.
2. Betriebliches: Bis auf die Urzeiten des Bahnbetriebs im Tal stand Steinbeck personenzugmäßig immer im Schatten der nahen Döppersberger Station (später Hauptbahnhof) und war schon früh auf Nahverkehrsaufgaben beschränkt. Allerdings muss man berücksichtigen, dass in den ersten Jahrzehnten bei geringerer Bahnhofsdichte auch etliche überregionale Züge auf allen Unterwegsstationen anhielten. Eine Korrespondenz zum Döppersberger Bahnhof war hingegen durch das Betriebswerk gegeben, wo man die dort beginnenden Züge zu bespannen hatte. Nach Inbetriebnahme des 3. und 4. Gleises (1914) wurde im Tal der Nahverkehr ausgebaut, wovon Steinbeck profitieren konnte. In der Bundesbahnzeit war man schon bald mit Wendezügen - teilweise vertaktet - in den regen Nahverkehr eingebunden (mit Loks der Reihen 64, 78.0 oder V 36). Seit Mai 1988 gibt es werktäglich pro Richtung und Stunde drei Zughalte auf der S 8 (Mönchengladbach - Hagen), ab Dezember 2003 dazu Gleiches auf der S 9 (Haltern - Wt. Hbf.). Bedeutender war der Bahnhof für den Güterbereich mit umfangreichen Gleisanlagen. Hier profitierte man von der Beengtheit des Döppersberger Areals und übernahm die Funktion eines wichtigen Elberfelder Güterbahnhofs. Der Frachtenbereich ist längst geschlossen bis auf eine Anschlusstrecke zum sog. Westende zwischen Kies- und Nützenberg. Hier gibt es einen Stadtwerkebereich sowie das Bayerwerk.
3. Bezeichnungen: Der erste Fahrplan nach Bau der DEE-Linie weist den Bahnhof als “Steinbeck” aus. Einzelne Quellen sprechen später auch von Elberfeld-Steinbeck, wohl in Abgrenzung zu Elberfeld-Döppersberg. Ob das aber mal offiziell war, da bestehen Bedenken. Da die große Station am Döppersberg immer einfach als “Elberfeld” (ab 1910 HB) fungierte, waren ja Verwechslungen ausgeschlossen. Während der Reichsbahnzeit bis Anfang der 1950er Jahre bei der DB hieß man weiterhin nur “Steinbeck”, erst ab 1952 bekam man die heutige Bezeichnung “Wuppertal-Steinbeck”. Interessant ist die Tatsache, dass der Güterbereich für Jahrzehnte die Bennenung “(Wt-)Elberfeld Gbf.” besaß. Die Angaben und Daten stammen aus verschiedenen Veröffentlichungen
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