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Historische Bahnhobby-Reisen
Hier schauen wir etwas über den engen Tellerrand des Wuppertals hinweg und fahren mit der Zeitmaschine zurück in meist alte Hobbyzeiten. Inhalt der Seite bzw. der Unterseiten sind einige Bahnreisen in die Region, die der enge Kern der VOBA-Mitglieder und andere befreundete Hobbykollegen früher gemacht haben und viele schöne Erinnerungen bergen. Teilweise handelt es sich um Fahrten zu Knotenbahnhöfen oder an die Strecken, oft aber zu den - für Außenstehende etwas geheimnisumwitterten - Bahnwerken. Einige Berichte sollen zudem Bestandteile einer Dokumentation über die Gebiete der “Bundesbahndirektion Wuppertal” sein. Wir möchten Sie mit in diese vergangenen Zeiten nehmen, zum einen wahrscheinlich mit eigenen ähnlichen Erinnerungen, zum anderen möglicherweise eher mit Staunen, was man vor etlichen Jahren so alles auf den Hobbyreisen bahnmäßig erleben und fotografieren konnte. Derzeit präsentieren wir drei Berichte vom Bw Hagen-Eckesey und vom Bw Hagen Gbf. (sind zudem Teile vom Bahnwerke-Archiv) und vom Bahnknoten Hamm.
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Bw Hagen Gbf.
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Das Bw Hagen Gbf. war neben den Betriebswerken von Eckesey und Vorhalle dasjenige Werk, in dem zuvörderst die Dampfloks für den Rangier- und Nahgüterdienst stationiert waren. Einen bei Bahnfans besonderen Ruf hatte das Bw durch die hier zu findenden Lokomotiven der Reihe 57.10 (pr G 10), die bis Anfang der 1970er Jahre noch in Hagen fuhren (da allerdings buchmäßig dem Bw Bestwig zugeordnet). Nach Aufgabe des Dampfbetriebes in Eckesey und Vorhalle wurden hier die in Hagen ankommenden Loks von anderen Betriebswerken versorgt. Im Bild eine klassische Szene an den Behandlungsanlagen im Bw Hagen Gbf. mit ebenso klassischen preußischen Maschinen (1. März 1968). Foto VOBA
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Bw Hagen-Eckesey
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Es ist nicht übertrieben, beim Bw Hagen-Eckesey von einem “legendären” Betriebswerk zu sprechen. Das bestätigen immer wieder die Eisenbahnfreunde, die die vergangenen Jahrzehnte miterlebt haben. Dazu haben natürlich früher die Dampfloks beigetragen und in erster Linie wohl die bis Herbst 1966 eingesetzten Maschinen der BR 03.10. Aber auch sonst war es ja ein ziemlich großes Werk in der Region. In den besten Zeiten waren hier etwa 300 Elloks und Dieselfahrzeuge beheimatet! Nach vielen Jahren der Loks wurde der “Betriebshof” anno 2004 dann doch geschlossen. Im Bild die 294 076-5 und 212 264-6 von DB-Cargo, die in den letzten Jahren typische Loks im Werk waren (2001). Foto Wilfried Sieberg
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Bahnhof und Bw Hamm
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Die Baureihe 44 war lange Jahre ein Markenzeichen in Hamm, sowohl vom eigenen Bw aus eingesetzt als auch durch Versorgungs-Besuche aus etlichen anderen Bahnwerken. Für viele Jahre war der Gigant ein Synonym für den dampf- geführten schweren Güterverkehr bei der DB. Bei Bahnfreunden und Mitarbeitern sprach man oft von den “Jumbos”. Eine Spezialität der Hammer Region waren zudem die so genannten Ganzzüge zwischen den Zechen und Kraftwerks- anlagen. Die 044 499 vom heimischen Bw darf sich am Sonntag, den 19.10.1969, ein verdientes Päuschen gönnen. Foto VOBA
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AW Schwerte
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Im Gegensatz zu vielen Betriebswerken waren die Ausbesserungswerke mehr verborgene Bereiche, die man meist nur durch Voranmeldung besuchen durfte. In den Werken wurden bekanntermaßen die Fahrzeuge überholt, was für etli- che Bahnfreunde oft gar nicht so interessant war. Mehr Zuspruch fanden hingegen die ausgebesserten und dann in frischer Farbe glänzenden Maschinen, besondere - oft alte - Werkloks oder auch sog. Schrottloks von Baureihen, die nicht mehr fuhren, zumindest nicht in der Region. So auch bei der 03 1076, die mit zu den letzten Dampfern der le- gendären Reihe 03.10 vom Bw Hagen-Eckesey gehörte. Am 25. September 1966 war sie auf hrer “letzen Fahrt”. Da- nach wurden einige Maschinen im AW Schwerte hinterstellt und dort anschließend abgebrochen (17. April 1967). Foto VOBA
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Bw Köln-Deutzerfeld
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Neben dem anderen Personenzuglok-Bw Köln Betriebsbahnhof (auf der Fläche, wo heute der Mediapark ist), war auf der rechten Rheinseite das Werk Deutzerfeld angesiedelt. Mit seinen großen Rechteckschuppen lag es zwischen den Strecken von Mülheim nach Deutz bzw. umgekehrt. Wenn man von Wuppertal aus kam, drückte man sich kurz nach dem Bahnhof Köln-Mülheim immer die Nase am Zugfenster platt, um die stolzen Schnellzugmaschinen auszumachen. Im Bahnhof Deutz ging es dann schnell aus dem Zug und schnurstracks an der Drehscheibe entlang zur Anmeldung. Mit jeder Aufnahme des elektrischen Betriebes auf einer von Köln ausgehenden Strecke nahm die Dampflokherrlich- keit natürlich schnell ab. Die 01 059 ist vom Bw Trier über die Eifelstrecke in die Domstadt gekommen (März 1968). Foto VOBA
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