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Bf. Flandersbach Am Ostersamstag, den 25. März 1967, gab es eine tolle Sonderfahrt, die von W-Voh- winkel aus ins Niederbergische führte. Als Zuglok fungierte die alte Preussin der Reihe G 10, die bei der DR und DB die Nummer 57 2559 erhielt und damals beim Bw Hagen Gbf. stationiert war. Als stilechte Wagengarnitur gab es die zweiachsigen Bi-Wagen. Wir sehen den fotogenen Zug im Bahnhof Flandersbach auf der Angertalstrecke. Foto VOBA
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Bf. Langenberg Dies ist eine typische Garnitur der 80er Jahre auf der Essener Strecke und ein sinn- volles Vorbild für Modellbahnfans: eine Lok der Reihe 212 mit drei Silberlingen im Wendezugeinsatz. Erfreulich ist der fotogene Zustand der Fahrzeuge. Die Werkhalle ist ebenso typisch für viele Abschnitte in diesem Bereich, denn trotz viel “Land- schaft” im Niederbergischen haben die Städte eine reiche Industriegeschichte vor- zuweisen Im Bild sehen wir die “neurote” 212 317-2 vom Bw Steinbeck im Mai 1989 vor einem Zug aus Bottrop/Essen bei der Einfahrt in den Bahnhof von Langenberg. Foto Zeno Pillmann
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bei Flandersbach Das ist so eine übliche Erscheinung im Angertal zu Ende des Dampflokbetriebes: eine Lok der Baureihe 50 führt einen langen Kalkzug aus Richtung Wülfrath an den Rhein. So idyllisch die Landschaft hier in der niederbergischen Region auch ist, irgendwie dürfte der Zug auf Aussenstehende mehr wie bestellt wirken, als dass es sich hier um den normalen, rauhen Alltagsbetrieb handeln könnte - und dazu noch an einem Sonntag. Vielleicht hat gerade das den Reiz der Strecke bei vielen Bahnfans aus- gemacht, der Gegensatz (oder die Harmonie?) von Natur und Schwerlast (1974). Foto VOBA
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Bf. Wuppertal-Vohwinkel Fernzüge auf der Essener Strecke? Mitnichten, denn das ist der legendäre Eilzug des “Holzmindeners”, der auf samstäglicher Tour an die Weserstadt bis zum Sommer 1965 (in der Regel) mit einer Maschine der Reihe 03.10 fuhr. Der Zug wurde in Vohwinkel um die Mittagszeit eingesetzt und erstaunlicherweise vom Essener Gleis aus (Mai 1965). Foto Helmut Dahlhaus
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Bf. Hofermühle Der Bahnhof von Hofermühle liegt im Angertal. In den 80er Jahren gab es hier einen wahrhaften Ansturm auf die Diesellokomotiven der beliebten Baureihe V 200.1, die im schweren Güterverkehr Richtung Ruhrgebiet “verfolgt” werden konnten. Auf Leerfahrt begegnet uns die 221 144-9 in schmucker alt-roter Farbgebung (2. Juli 1987). Foto Wolfgang Bügel
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bei Wuppertal-Dornap Unfall auf der Essener Strecke! Am 8.3.1988 gegen 12.45 Uhr durchfuhr der N 5894 (geschobener Wendezug W-Oberbarmen - Bottrop mit der 212 319-8) den Ortsteil W- Dornap an der Wiedener Strasse (B 224). Dort stiess der Steuerwagen bei geschlos- senen Schranken mit einer Sattelzugmaschine zusammen. Es gab zum Glück nur ge- ringen Schaden, aber natürlch helle Aufregung. Anlass war eine Herzattacke des LKW-Fahrers. Glück im Unglück war eine schnell alarmierte Funkstreife. Sie versuchte, den LKW wieder flott zu bekommen, was aber nicht gelang. Zeitgleich gab es über Funk eine Streckensperrung. Bei Schliessen der Schranken bemerkten die Beamten aber, dass doch noch ein Zug im Anrollen war. Geistesgegenwärtig liefen beide in die verschiedenen Richtungen. Einer konnte dem Lokführer dann ein Zeichen geben, so dass eine Notbremsung eingeleitet werden konnte. Es reichte zwar nicht ganz zum Stopp, aber der Aufprall war dann doch gering. Für das schnelle Handeln der Beamten gab es von offizieller Seite grosses Lob und als Belohnung eine Führerstandsmitfahrt von Köln nach Koblenz und zurück! (Informationen von Werner Birkholz) Fotos Sammlung Werner Birkholz
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S-Bahnhaltepunkt Wülfrath-Aprath Mit der Elektrifizierung und der Errichtung der S-Bahnstrecke bekam auch der Bezirk Aprath wieder eine zeitgemässe Haltestelle mit Aussenbahnsteigen, wie dies an zwei- gleisigen Strecken bei neuen Stationen meist üblich ist. Der Einsatz des Triebwagens 628 war nicht die Regel und währte nur kurze Zeit während der Bauphase. Die Züge wurden teilweise gebrochen und fuhren im südlichen Abschnitt des öfteren nur zwi- schen Wuppertal Hbf. oder Vohwinkel und Langenberg (628 669-4 im Herbst 2003). Foto Michael Hartmann
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bei Neviges Dampfalltag auf der Essener Linie! Hier gab es bereits zu Dampfzeiten in der Regel Leistungen im Wendezugbetrieb. Da man seiner Zeit von der Ruhrbrücke aus Richtung Wuppertal nicht direkt nach Essen Hbf. fahren konnte, sondern in die Gegenrichtung nach E-Steele (Ost) musste, war ein solcher Betrieb hier recht sinnvoll. Neben der Garnitur auf dem Foto gab es auch Züge aus drei so genannten Silberlingen. Als Dampfross hat der Fotogtaf an diesem Tag die 78 134 notiert, damals, anno 1965. Foto Helmut Dahlhaus
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bei Neviges Seit Sommer 2004 werden nun die “Olympia”-Triebwagen der Reihe 420 im S-Bahnver- kehr eingesetzt. Sie sind in Essen stationiert und und verdienen sich in Westdeutsch- land ihren Lebensabend. Hier eine Szene beim ehemaligen Stellwerk Neviges (2004). Welch ein Kontrast zur 78er-Zeit, etwa 40 Jahre zuvor! Den Reisenden gönnen wir aber guten Herzens die Fahrten mit der neuen S-Bahn, als echte Bahnfans würden wir natürlich viele Annehmlichkeiten gegen die alte Dampfzeit eintauschen oder? Foto Michael Hartmann
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südlich Langenberg Abwechslung vom Alltag des üblichen Nahverkehrs mit den bekannten Zuggarnituren gab es auf der Essener Strecke in der Regel nur auf Grundlage von Sonderfahrten. So auch am 28. September 1986. Die etwas seltsame Fuhre bestand aus der form- schönen 221 107, der Öllok 41 241 sowie der kleinen V 36 204 samt einigen histori- schen Güterwagen. Die schöne, nahezu einsame Landschaft - teilweise typisch für die Region - lässt kaum darauf schliessen, wie nah man den Großstädten an sich ist. Foto Wolfgang Bügel
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bei Langenberg Beim Ausbau der Essener Strecke zur S-Bahnlinie wurden die Gleise weitgehend er- neuert und die Bahnhöfe entsprechend angeglichen. Ein dazu wichtiges Projekt war die Elektrifizierung der Trasse. Oben sehen wir die Baulok 203 304 in schmucker Farb- gebung, die bei DB-Gleisbau eingestellt ist. Unten eine Leistung durch die West- fälischen Landesbahnen (WLE) mit der nicht minder fotogenen Lok 51. Man datiert den 1.7.2003 und befindet sich auf einem Abschnitt in der Nähe von Langenberg. Fotos (2) VOBA
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Bf. Langenberg Entlang der Essener Linie gab es immer schon viele Industriebetriebe. Zahreiche muss- ten zwar mittlerweile schliessen und sind auch bereits abgebrochen, aber in einzelnen Abschnitten kann man die seinerzeitige Blütezeit der Wirtschaftsregion noch erahnen. Die 216 155-2 fährt am 27.8.1989 an einer Werkhalle beim Bahnhof Langenberg vorbei. Foto Zeno Pillmann
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Bf. Langenberg Sozusagen Vollbetrieb im Bahnhof Langenberg, keine schlechte Sache für den Foto- grafen. Wir sehen die drei 212er Nr. 253, 319 und 317 mit ihren Nahverkehrszügen 5914, 5905 und 5894 (am 24. Mai 1989). Beim mittleren Zug - Achtung Modellbauer - kann man sehr gut die notwendige Überhöhung der Durchfahrgleise festmachen! Foto Wolfgang Bügel
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Bf. Langenberg Die Strecke geht in Langenberg direkt durch den Ortskern. Hier sehen wir die 216 091-9 am 8. April 1989 im Einsatz. Restaurierte schieferverkleidete Häuser sind ein typisches Merkmal in dieser Gegend. Rechts oben ist ein Sendemast erkennbar. Foto Zeno Pillmann
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Nierenhof Das alte Fabrikgebäude scheint so richtig zur Dampflokzeit zu passen, die Lok aller- dings weniger zu der normalen Bespannung auf der Essener Strecke. Die Ölloks der Baureihe 41 sind hier nie planmässig gefahren - ausser bei sog. Plandampftagen, an denen die Dampfrösser vor regulären Nahverkehrszügen eingesetzt wurden. Hier die 41 360 bei einer solchen Aktion in flotter Fahrt “um das Werk herum” (26.5.1996). Foto Helmut Dahlhaus
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Bf. Nierenhof Zwischen Langenberg und Essen-Kupferdreh beschreibt die Strecke einen langgezoge- nen s-förmigen Verlauf. Nördlich von Langenberg liegt die Station Nierenhof, auch so ein Relikt aus der alten Industriezeit. Das interessante Stellwerk scheint prächtig re- noviert zu sein. Im Bild ein “Schieber” mit der 212 319 vor dem N 5918 am 29.7.1984. Foto Wolfgang Bügel
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Bf. Essen-Kupferdreh Seit Juni 2004 fahren auf der S-Bahnlinie 9 Triebwagen der Reihe 420, die bisher im Wuppertaler Raum nicht zu finden waren. Sie stammen aus Beständen der süddeut- schen S-Bahnnetze und werden wohl im Bh Essen ihr letztes Heimatdepot finden. Kurz nach Einführung der Tw-Kurse sind wir bei einer Szenerie typischer Verkehrsträger- ballung bei der Einfahrt Bf. Kupferdreh im Essener Süden auf Pirsch (27. Juli 2003). Foto VOBA
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bei Essen-Holthausen Die Neubaureihe 65 war mehrere Jahre ein gewohntes Bild auf der betrachteten Linie. Aber nur in bestimmten Kursen, denn die Regel waren Loks der preussischen 78er. Der Kenner weiss natürlich sofort Bescheid, dass es sich im Bild aber um einen Son- derzug handelt, der da mit der 65 018 vorbeikommt (31. Mai 2002). Der Förderturm im Hintergrund ist ein schöner Kontrast zur baumbestandenen Landschaft, aber das ist heute typisch für die Ruhrregion: viel Wirtschaftsleben in den zahlreichen Städten und viel Natur zur Erholung der unzähligen Menschen in diesem Ballungsgebiet. Foto Helmut Dahlhaus
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Ruhrbrücke bei Essen-Steele Die alte Ruhrbrücke liegt südlich von Steele und ist sichtbar nurmehr eingleisig. Am Pfeiler und am Widerlager erkennt man, dass das Bauwerk früher zweigleisig war. Hier bestand somit schon lange ein Engpass der ansonsten zweigleisigen Trasse zwischen Wuppertal und Essen. Ein schönes Motiv gibt die altrote 216 156 ab (8. Juli 1990). Foto Zeno Pillmann
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Bf. Essen Hauptbahnhof Die Neubaudampfloks der Reihe 65 waren bis Mitte der 60er Jahre unter anderen beim Bw Essen Hbf. beheimatet. Vielfach eingesetzt waren sie auf der Ruhrtalstrecke nach Düsseldorf, schon immer eine wichtige Nahverkehrslinie im Ballungsraum. Aber auch Richtung Wuppertal - Remscheid gab es planmässige Kurse. Gefahren wurde sehr oft im Wendezugbetrieb. Hier sehen wir im Essener Hbf. die 65 015, die - deutet man die Mienen der Bahnmitarbeiter - offensichtlich ihren Zug anpeilt (12. Mai 1963). Foto Wilfried Sieberg
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Abzweig Aprath Vor der Elektrifizierung an sich ganz normaler Alltag im Niederbergischen: ein Zug nach Essen wird von einer Diesellok (216 156-0) geschoben. Das Interesse sollte hier dem linken Bildrand gelten, denn dort ist der ehemalige Abzweig nach Wülfrath erkennbar. Die Strecke verlief hier früher in einem grossen Linksbogen etwas ansteigend Richtung Wülfrath und Neviges. Im Rahmen der Überlegungen zu einer grossangelegten Restau- ration des niederbergischen Bahnverkehrs ist die alte Strecke wieder in Diskussion ge- kommen hinsichtlich der Regiobahn Mettmann - Vohwinkel (bei Aprath am 14.1.1990). Foto Michael Hartmann
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Bf. Wülfrath Wülfrath war ein Abzweigbahnhof. Zum einen gab es als Verlängerung der Strecke aus Wuppertal/Aprath die Linie über Tönisheide nach Velbert und weiter über Heiligenhaus nach Kettwig im Ruhrtal. Zum anderen betrifft dies die Strecke durch das Angertal nach Ratingen West. Im Kursbuch vom Sommer 1939 bspw. gab es Personenzüge, die von Oberbarmen über Vohwinkel, Wülfrath und Velbert bis nach Kettwig durchlie- fen. Im Bild die 57 2559 vom Bw Hagen Gbf. auf der Sonderfahrt am 25.März 1967. Foto VOBA
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Bf. Wülfrath Das Bahnhofsgebäude von Wülfrath hat mit der Schieferverkleidung so einen typisch bergischen Stil. An sich passt die V 200 als Schnellzuglok aber nicht so richtig in diese Gegend. Doch, wie bekannt, wurden etliche Maschinen zu Ende ihrer Karrieren vor den schweren Kalkzügen auf der Angertalstrecke Richtung Ruhrgebiet eingesetzt (5.7.86). Foto Wolfgang Bügel
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Tönisheide Wenn es trübes Regenwetter ist, da wirkt eine schwarz-weiss-Abbildung meistens bes- ser. Am 27. 4.1985 gab es eine “Bretzelfahrt”, die von Velbert aus zur Müngstener Brücke ging. Der gut besuchte Zug brauchte zwei Dieselmaschinen: 212 073-1 und 212 264-6. Im Bild der Bahnübergang über die Wülfratherstrasse in Tönisheide. Foto Michael Hartmann
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4. Nebenbahn II: die Linie durchs Angertal Eine andere Nebenbahnstrecke im Niederbergischen wurde von Wülfrath nach Ratingen gebaut. Diese Strecke im Tal des Angerbaches war immer sehr stark durch den Güterverkehr der an der Strecke liegenden Kalkwerke gekennzeichnet. Der Personenverkehr war aufgrund der dünnen Besiedlung nebenrangig. Die Linie von Ratingen West nach Wülfrath, wo ja bereits seit 1886 Gleise lagen, wurde am 28. Mai 1903 eröffnet. Auch mit für diese Strecke wurde in Ratingen West anno 1923 eine eigenständige Betriebswerkstätte errichtet, die im Zuge des grossen Bw-Sterbens nach dem Krieg bereits 1951 aufgelöst wurde. Besondere Bedeutung haben die grossen Kalksteinvorkommen für die Region, die zu einem grossen Teil für die Stahlerzeugung genutzt werden. Viele Züge fuhren demnach zu den Hochöfen in Duisburg und Oberhausen und zum Hafen nach Ruhrort. Im Zuge dieser vermehrten Transporte zur Kriegszeit wurde kurz vor Ratingen der Abzweig Anger gebaut, der eine direkte Fahrt in Richtung Ruhrgebiet erlaubte. Ansonsten war dies nur durch ein Stürzen der Züge in Ratingen möglich. Diese Kurve wird auch heute noch benutzt, während das direkte Richtungsgleis nach Ratingen West 1983 abgebaut wurde. Auf der Strecke durchs Angertal gab es in den 70er Jahren noch etliche Dampflokleistungen zu verzeichnen (meist 50er). In den 80er Jahren begann der eigentliche Ansturm der Bahnfans, denn die wollten dort die beliebten V 200er bei ihren letzten Einsätzen bestaunen. Ab 1994 begann ein neues Kapital im Zugbetrieb, denn da übernahm die Gesellschaft Eisenbahn und Häfen von der DB AG die meisten Leistungen. Anzumerken wäre noch, dass es in Rohdenhaus einen grossen Übergabebahnhof zum Kalkwerk gibt und die Firma über ein grosses Werkbahnnetz verfügt.
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Bf. Flandersbach Eine Szene, wie sie in den 80er Jahren für das Angertal typisch war. Der einstige Star des Bundesbahn-Reiseverkehrs muss sich nun mit schweren Güterzügen abmühen. Wir sind in der Station Flandersbach und bewundern die 221 127 (am 5. Juli 1986). Mit der v-förmigen Kopfpartie und dem schmucken Rot ist die Lok von zeitloser Eleganz! Foto Wolfgang Bügel
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östlich von Hofermühle Das relativ dünnbesiedelte Angertal besitzt etliche landschaftlich schöne Strecken- abschnitte und macht der niederbergischen Gegend alle Ehre. Kommt dann plötzlich noch eine 50er daher gedampft, könnte das Bahnherz wohl kaum mehr jubeln. Leider ist die Dampfzeit schon lange vorbei, aber in der Erinnerung lebt sie eben weiter. Der Kurzzug ist ein ganz tolles Vorbild für die Modellbahner (052 497-5 im Frühjahr 1974). Foto VOBA
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bei Flandersbach Den Wagen sieht man ihre “Leistung” unzweifelhaft an! Wir erspähen die 216 025-7 vor einem mit Kalkprodukt beladenen Güterzug von Rohdenhaus hinab durchs Anger- tal nach Duisburg, hier westlich vom Bahnhof Flandersbach. Der Kalk wird in den Hochhöfen zur Stahlerzeugung benötigt (Aufnahme vom 21. Juni 1978). Foto Zeno Pillmann
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Bf. Hofermühle Mal nicht ein Kalkzug, sondern ein ganz simpler Güterzug aus Niederbordwagen. Im Bahnhof Hofermühle musste die 050 912-5 einen Gegenzug vorbeilassen, bevor es weitergehen konnte. Zum Zeitpunkt der Aufnahme im Sommer 1974 waren es meist Dampfloks vom Bw Duisburg-Wedau, die auf der Strecke ihren Dienst taten. Foto VOBA
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im Angertal bei Hofermühle Zwei schöne Motive vom Einstz der Reihe 221 auf der Angertallinie. Links sehen wir die 221 129 östlich von der Station, rechts ein “Hubschrauber-Blick” auf die 221 144 mit einem Kalkzug westlich vom Ort. Fotos (2) Wolfgang Bügel
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bei Hofermühle Die Lok 216 019-0 begegnet uns am östlichen Einfahrsignal des Bahnhofs Hofermühle (24. Juni 1975). Sie führt einen leeren Güterzug aus dem Ruhrgebiet zu den Kalk- steinwerken nach Rohdenhaus. Obwohl die Loks vom Bw Gelsenkirchen-Bismarck fast immer im Güterzugdienst eingesetzt wurden, zeigten sie stets einen guten Pflegezustand (ganz anders bspw. als bei den Maschinen vom Bw Hagen-Eckesey). Foto Zeno Pillmann
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Bf. Hofermühle Dieselloktreffen im Bahnhof Hofermühle, so halb im Wald. An den beiden Fahrzeugen kann jeder Bahnfreund selbst entscheiden, welche Farbgebung attraktiver war. Die 221 134-0 und 216 044-8 (am 1. Juli 1987) entstammen verschiedener Lok- generationen, haben aber beide auf vielen deutschen Strecken Verbreitung erfahren. Foto Wolfgang Bügel
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östlich von Hofermühle Zum Abschluss ein vielbesuchter Bahnübergang im Angertal, wo der Zug so schön aus der Kurve her plötzlich auftauchte. Während der Fotograf gerade auf den Auflöser drückt, hat ein anderer bekannter Bahnfan (W.B.) das Foto schon im Kasten (1974). Foto VOBA
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5. Bahnzukunft im Niederbergischen Hinsichtlich der Strecken in dieser Region gibt es schon lange Planungen und Diskussionen. Bisher haben sie lediglich auf dem Ast der ehemaligen Rheinischen Strecke von Düsseldorf-Gerresheim bis Mettmann mit der Regiobahn zu einem positiven Ergebnis geführt. Diese Linie (Kaarst - Mettmann) verkehrt seit Herbst 1999 und erfreut sich steigenden Zuspruchs. Nicht von ungefähr kommt daher der Vorschlag einer Verlängerung der Bahn nach Osten mit einer neuen Verbindungskurve zur Essener Strecke und dann weiter zum Bahnhof Wuppertal-Vohwinkel. Hier gibt es aktuelle Überlegungen Richtung Planfeststellungverfahren, wo nun die Verbindungskurve verlaufen soll. Die Angertalstrecke sowie die ehemalige Trasse von Aprath über Neviges nach Kettwig sind seit geraumer Zeit auch wieder in der Diskussion mit einem gross angelegten Gesamtprojekt einer “Circleline” mit eventuellem Anschluss des Düsseldorfer Flughafens. Dazu müssten aber auf jeden Fall wieder einige Kilometer neue Bahnstrecken gebaut werden. So ist es zunächst eher wahrscheinlich, dass sich im Personenverkehr etwas auf den vorhandenen Gleisen durchs Angertal und nach Heiligenhaus tun wird (mit der Idee einer “Niederbergbahn”). Wir sind gespannt auf mögliche Entwicklungen (siehe hierzu auch zeitweise unsere Aktuelles-Seiten, wo immer wieder über diese Projekte berichtet wird).
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Bahnzukunft im Niederbergischen? So könnte die Eisenbahn auf den niederbergischen Strecken in Zukunft vielleicht aussehen. Hier der Triebwagen Nr. 1007 der Regiobahn, die heute bereits als zeitgemässe Nahverkehrsbahn auf der Strecke zwischen Kaarst und Mettmann verkehrt. Ein Weiterbau von Mettmann nach W-Vohwinkel ist wohl der erste Schritt im Zukunftsprojekt und mit verhältnismässig bescheidenen Aufwendungen machbar. Foto im Sommer 2003 in Mettmann-Stadtwald. Foto VOBA
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