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Strassenbahnen in Wuppertal:  das Regelspurnetz

Die Strassenbahnen der sog. Normalspur oder Regelspur (1.435 mm) waren in Barmen zu finden sowie auf der Talbahn zwischen Oberbarmen und Sonnborn bzw. Wieden. Sie überlebten das Elberfelder Schmalspurnetz um etliche Jahre, bis Ende Mai 1987 auch hiermit Schluss war. Die Seite soll zunächst primär Eindrücke vom Betriebsgeschehen vermitteln und speziell einige Bilder von der ehemaligen Hatzfelder Linie präsentieren. Eine Ergänzung bzw. eine Unterteilung des Regelspurbetriebes nach verschiedenen Rubriken ist derzeit noch in Planung.                                       

Das ist die Kreuzung am Berliner Platz von Oberbarmen. Der Gelenk-Tw 3404 - wegen
des Mittelteils auch mal als Sänfte bezeichnet - ist von der Weiherstrasse durch die
 Schwarzbach hier angekommen und biegt nun in die Berliner Strasse ein. Man befindet
sich auf der Trasse der alten “Tallinie” von 1896 (zuvor als Pferdebahn betrieben). Im
 Fotojahr 1982 ist das Netz schon reichlich geschrumpft. Der Tw (früher 4004) ist von
1961 (DÜWAG/AEG) und wurde am 5.9.1984 ausgemustert und nach Graz verkauft.
Foto Bernhard Terjung

Der Arbeits-Triebwagen (ATw) 241 ist ein sog. Schleifwagen für die Unterhaltung der
 Schienen. Das ungewöhnliche Fahrzeug fuhr fast bis zum Ende der Strassenbahn-Ära
 auf dem Wuppertaler Netz. Im Jahre 1925 von den Firmen v.d.Zypen und SSW erbaut,
 wurde aus dem Personen-Tw am 1.9.1967 ein Arbeits-Tw. Wir sind hier im Sommer
1969 in der Schwarzbach in Oberbarmen zugegen. Das Fahrzeug wurde später umge-
baut und bekam den orangefarbenen Warnanstrich. Die “moderne” Seitenfront passte
 nicht mehr so recht zum alten Vehikel. Am 1.12.1987 bekam der Tw die neue Nr.
 3241. Ausgemustert wurde er erst bei Stillegung der Strecken am 21. Mai 1987.
Anschliessend Verkauf nach Dänemark zum Strassenbahnmuseum “Skoldenaesholm”.
Foto unten Michael Hartmann

Zwischen 1963 und 1967 wurde der Alte Markt der Strassenentwicklung entsprechend
 grosszügig umgebaut. Damit verbunden waren Einstellungen von Strassenbahnlinien
wie auch neue Trassenführungen. An diesem Bild ist also nicht nur der Tw der 8000er
 Serie eine schöne Erinnerung, sondern interesssanter sind die sichtbaren Umbauaktio-
nen. Derzeit in Bau sichtbar ist der grosse Fussgängertunnel im südwestlichen Bereich
 zwischen Wupper und Schwebebahnhof resp. zur Commerzbank hin (1.8.1965).
Foto Wuppertaler Stadtwerke

Die Endzeit im Strassenbahnnetz ist angebrochen, denn die gebrauchten “Dortmun-
der” waren die letzten Neuerwerbungen bei den Strassenbahnen. Der Tw 3825
 (DÜWAG/SSW 1959) ist noch in alter Lackierung des Vorgängerbetriebes zu sehen
 (DO 75). Wir befinden uns an der Schleife der Endhaltestelle von der Linie 602 am
Barmer Klinikum (Oktober 1983). Ausmusterung bei Bahnende am 31. Mai 1987.
Foto Bernhard Terjung

Das ist die neue Wendeschleife westlich
 vom Stadion, die mit dem Umbau der
 Strassenzüge als Vorbereitung zum
 grossen Sonnborner Kreuz in dieser Art
 erstellt wurde. Die Linie 1 hatte eine
lange Fahrt über die Talachse bis nach
 Oberbarmen. Der Achtachser-Tw 8021
 (DÜWAG/AEG 1960) wurde als Nr. 3821
 nach der Stillegung der Strassenbahn im
September 1987 nach Graz verkauft.
Foto Roland Siebert

In der Schwarzbach ging und geht es immer eng zu. Wenn dazu die Strassenbahnen
noch mitten auf der Strasse hielten ... Ach wie gerne würden wir als Bahnfans diese
 Szenen nochmals erleben und viele, viele Staus in Kauf nehmen! Fahrtziel und Linien-
lauf sind beim Tw 262 unschwer zu erkennen. Das Vehikel stammt aus dem Jahre
1928 (Schöndorff/SSW) und wurde am 6.12.1976 kassiert (Foto von 1969).

Das gab es nur in Wuppertal: Die Strassenbahn trifft die Schwebebahn. Eine Situa-
tion, wie sie aber an vielen Stellen im Tal gegeben war. Wir sind an der Loher Strasse.
Der Achtachser Tw 3816 fährt auf der Linie 608 von der Talachse Richtung Klinikum
(Juni 1983). Gebaut von DÜWAG/AEG anno 1963 und Immatrikulation mit der Betriebs-
nummer 8016. Nach Abstellung am 23.9.85 erfolgte bald der Abtransport nach Graz.
Foto Bernhard Terjung

Ein Treffen von alten und neueren Fahrzeugen an der Wendeschleife Dieselstrasse in
 Langerfeld. DerTw 240 (v.d.Zypen/SSW) mit Baujahr 1925 fährt auf der Linie 18 zum
 Stadion. Dahinter steht noch ein alter Tw. Es könnte sich somit um eine Sonderfahrt handeln (Anfang der 70er Jahre). Der Tw 240 wurde am 11.9.1978 ausgemustert.

Der Sänften-Tw 3405 (gebaut als Nr. 4005 anno 1961 bei DÜWAG/SSW) ist hier auf
der Schönebecker Strasse von der Talsohle hinauf zum Klinikum Barmen unterwegs.
Das monumentale Bauwerk ist der Viadukt der Rheinischen Strecke, die zum Zeitpunkt
der Aufnahme noch befahren wurde. Kurz darauf wird die Brücke der WSW-Anschluss-
bahn zum Schlachthof unterquert (1982). Die Ausmusterung erfolgte am 1.3.1983.
Foto Bernhard Terjung

Ein altes Foto vom Bereich Clef. Links gibt es das Heizkraftwerk der Stadtwerke.
Von 1931 bis 1963 lieferten die sog. Kohlenzüge bis hierhin das Heizmaterial an. Sie
kamen vom Schlachthofbf. über die Schützen- und Carnaperstrasse sowie quer über
den Alten Markt und die Clef-Strasse angefahren (im Hintergrund). Im Vorhof war ein
 Gleisdreieck, damit die Elloks wenden konnten (im Vordergrund das Rückstossgleis).
Der Tw 1007 (DÜWAG/AEG 1954) wurde 1960 in den Achtachser 8013 umgebaut.
Foto Wuppertaler Stadtwerke   Sammlung VOBA

Am 30. Juli 1982 gab es einen Unfall mit dem Achtachser 3812 (DÜWAG/AEG 1960
als Nr. 8012). Der Ort des Malheurs ist die Briller Strasse. Der Tw wurde am 19.9.
1984 ausgemustert und dann anschliessend in die steierische Hauptstadt verkauft.
Foto Copyright Peter Bosbach  Sammlung Hartmann

Hier ist die Haltestelle am Opernhaus.
Im Bild ein weiterer Zweiachser, dessen
 Outfit so typisch für die alte Wupper-
taler Strassenbahnzeit ist. Es handelt
sich um den Triebwagen 265, der als
 Eigenbau der Stadtwerke im Jahre 1950
 auf einem Schöndorff-Fahrgestell ent-
stand. Das Vehikel wurde am 5. August
 1974 ausgemustert. Das Foto stammt
von 1970, als die Strassenbahnwelt in
 Wuppertal gerade ihr Schmalspurnetz
 eingestellt hatte. Über die Zukunft
des Normalspursektors gab es damals
noch mehrere realistische Vorschläge.
Foto Helmut Wülfing

Unzählige Passanten, Beschäftigte und Schüler werden diesen Anblick wohl in der Er-
innerung gespeichert haben. Wir sind in Barmen, Alter Markt, am südlichen Steig an
der Höhne (1973). Links neben dem Laster liegt das legendäre Kino “Lichtburg” (jetzt
hier Mc Donalds). Der Zug 8003 (DÜWAG/AEG 1958) wartet Richtung Oberbarmen auf
die vielen Fahrgäste. Sowohl den Kaufhof als auch die Fassade gibt es heute nicht
mehr. Der Tw wurde als 3803 am 6.1.86 ausgemustert, danach Verkauf nach Graz.

Der Tw 262 ist auf seiner Fahrt über die Allee. Das Vehikel stammt aus dem Jahre
1928 (Fa. Schöndorff/SSW) und wurde am 6.12.1976 kassiert (Foto von 1969). Ein
 zeitgemässes Dokument ist auch die weisse Ampel. Man erhoffte sich durch diese
 Farbgebung eine höhere Aufmerksamkeit von Autofahren und Fussgängern.

Wir sind in der Wagenhalle Heckinghausen (1984). DerTw 3825 ist ein “Dortmunder”,
was an der Beschriftung noch gut erkennen. Er wurde gebaut anno 1959 (DÜWAG/
SSW) und als Nr. DO 75 am 26.4.1983 von den WSW übernommen. Am letzten
 Betriebstag kam der Tw noch zu Unfallehren (s.u.). Ausgemustert am 31. Mai 1987.
Foto Michael Hartmann

In den Barmer Norden:  Eindrücke von der Hatzfelder Strecke
Die Hatzfelder Linie führte vom Alten Markt über Carnaper-, Schützen- und Winchenbachstrasse bis hinauf zum Wasserturm auf Hatzfeld. Sie wurde in zwei Etappen zum 8.10.1903 (bis Schlachthof) und am 1.9.1911 (Gesamtbetrieb) eröffnet. Eine spezielle Situation war hierbei, dass sie auch als Güterbahn benutzt wurde. Ab der Winchenbachstrasse aufwärts gab es etliche Gleisanschlüsse, die mit Güterwagen der Staatsbahn bedient wurden. Vom Staatsbahn-Bahnhof Loh an der Rheinischen Strecke bestand eine Anschlussstrecke bis zum Schachthofbf.. Ab der Winchenbachstrasse war die Trasse mehr eine Nebenbahn denn eine Strassenbahn mit einem teilweisen separaten Gleiskörper und verstärktem Oberbau. Eine andere Besonderheit der Strasssenbahnstrecke war dazu der Kohlenverkehr vom Schachthofbf. über den Alten Markt bis zum Heizwerk am Clef. Nach dem Krieg befuhren die Strassenbahnlinien 6 (von der Lenneper Strasse) und 8 (von Ennepetal-Milspe) die Hatzfelder Strecke. Im Hinblick auf die grossangelegten Umbauten am Alten Markt wurde die gesamte Strassenbahnstrecke einschliesslich des Kohlenverkehrs zum 20.4.1963 stillgelegt. Nach Hatzfeld hinauf gab es vom Schlachthofbf. bis Ende 1979 (offiziell 1.2.1980) aber weiterhin Güterverkehr.  Vom Strassenbahnbetrieb haben wir einige alte Fotos erhalten, die wir Ihnen nicht vorenthalten wollen.
 

An der Ausweiche der Haltestelle Wilkhausstrasse begegnet uns auf der SL 8 derTw
254 (Schöndorff/SSW 1928,+ 1.9.65) mit dem Bw 495. Hier war die Endhaltestelle der
 Linie 8 aus Ennepetal-Milspe (bis auf den Zeitraum von Juni 1954 bis November 1955,
wo man bis zum Wasserturm hinauf fuhr). Die Aufnahme entstand am 21. April 1958.
Foto D. Waltking  Sammlung Terjung

An der Haltestelle Siller-Jamart, nahe beim Endpunkt, begegnen sich zwei Züge der
SL 6 in einer Ausweiche. Es handelt sich links um den Tw 243 (v.d.Zypen/SSW 1925,
+ 15.6.1964) und einen weiteren Tw mit Bw. Rechter Hand sehen wir Gebäude der
Firma Siller + Jamart, die ein wichtiger Kunde für die Güterbahn war (4.9.1958).
Foto E.J. Bouwman   Sammlung Terjung

Unsere Aufmerksamkeit gilt hier weniger dem
 Solo-Triebwagen 240, der auf der Strassen-
bahnlinie 6 in Höhe vom gelben Sprung unter-
wegs ist. Hoch interessant ist der voluminöse
Mast, der so richtig an eine Überlandstrassen-
bahn erinnert. Hier erfolgt eine Einspeisung in
 den Fahrstrom. Bekanntlich war die Hatzfelder
Linie wegen des intensiven Güterverkehrs von
der Trassenverlegung und vom Oberbau her
mehr eine Eisenbahn, denn eine einfache
 Strassenbahn. Die drei Elloks hatten mit ihren
 Güterwagen und dem teilweise steilen Anstieg
oft recht ansehnliche Lasten zu befördern. so
dass an die Stromversorgung schon hohe An-
forderungen gestellt wurden (die Aufnahme
 datiert vom April 1963). Der Tw 240 wurde
von den Fa. v.d.Zypen und SSW anno 1925
gebaut und am 11.9.1978 ausgemustert.
Foto Rolf Kneblich  Sammlung Terjung

Quasi “Top of Barmer Norden”, zumindest was die betrachtete Linie angeht. Der Hatz-
felder Wasserturm ist ein untrügliches Zeichen dafür, wo wir uns befinden. Im obigen
Bild verlässt der Tw 243 mit dem Bw 493 den Bereich und fährt auf der SL 6 weiter ins
Tal nach Heckinghausen zur anderen Endstation Lenneperstrasse. Unten sehen wir
zwar nicht den motivbezogenen Höhepunkt der Strecke, aber deren Endpunkt. Es ist
 immer wieder bezeichnend, wie unscheinbar viele Strassenbahnstrecken sozusagen im Nichts endeten. Der Tw ist Nr.262 (Schöndorff/SSW 1928,+ 6.12.76) am 4.9.1958.
Fotos  E.J. Bouwman  Sammlung Terjung

Güterbetrieb auf der Hatzfelder Linie auf der Güterverkehrs-Seite

Manche Fotostellen sind durch ein markantes Zeichen sofort eingrenzbar. Der Hatz-
felder Wasserturm ist natürlich solch ein unverwechselbares Bauwerk. Im Bild sehen
wir den Triebwagen 243 auf der Linie 6 nach Heckinghausen (Ende der 50er Jahre).
Foto Wuppertaler Stadtwerke

Ein früher typisches Wetter für
die Wuppertal-Welt mit Regen
und verhangenen Wolken. Nach
 der Auflassung der Schwelmer
Strecke von Langerfeld aus war
in der Dieselstrsse nun die dor-
tige Wendeschleife die neue
 Endhaltestelle. Hier zwei Acht-
achser im Outfit, wie dies für die
Strassenbahnen jahrelang die
Normalität war (Frühjahr 1981).

Ein Achtachser der 8000er Serie scheint defekt zu sein, denn er wird von dem alten
Tw 260 abgeschleppt und dazu noch auf dem falschen Gleis. Wahrscheinlich geht es
in den Betriebshof Walterstrasse. Wir stehen auf der Waldeckstrasse in Heckinghau-
sen und bestaunen rückblickend den offensichtlichen Bauboom in jener Zeit (1969).

Das ist die Haltestelle Opernhaus. Wuppertal hatte als Theaterstadt früher einen sehr
 guten Ruf. Viele klassische und modernere Inszinierungen im Opernhaus wurden mit
 grossen Beifall aufgenommen. Aber das Haus musste auch schon mal für andere Auf-
tritte herhalten. So spielte hier die bekannte Wuppertaler Rockband Hölderlin in den
70er Jahren ihre legendäre Live-LP “Traumstadt” ein. Links ist der Wuppertaler Hof zu
 sehen, der heute viele Altenwohnungen beherrbergt. Der Tw 262 (Schöndorff/SSW)
 stammt aus dem Jahre 1928 und wurde am  6.12.1976 ausgemustert (Foto um 1970).
Foto Helmut Wülfing

Als ins Stadion zu den WSv-Heimspielen noch die Massen strömten, da gab es auch
für die Strassenbahnen immer viel zusätzlich zu tun. Der Achtachser-Tw 8009 fährt
auf die Wendeschleife am Stadion ein. Im Hintergund jenseits der Wupper die unter
Denkmalschutz stehende Fassade der Haupttribüne. Die Schwebebahn biegt an dieser
Stelle von der Wupper auf die Sonnborner Strasse. Der DÜWAG-Zug von 1959 wurde
nach der Ausmusterung zum 6.6.1984 (jetzt 3809) nach Graz verkauft (Foto 1975).

Im Jahre 1960 wurde etwas west-
lich vom Stadion quasi über der
 Wupper eine neue Wendeschleife
 angelegt. Hierdurch wurden erste
 Vorbereitungen für eine Umge-
staltung der Sonnborner Strassen-
anlagen geschaffen. Vorher und
dann noch einige Zeit parallel gab
es neben der Schwebebahn gele-
gen in Sonnborn eine alte, enge
 Schleife. In diesem Bereich treffen
wir am 16.7.1962 den alten Tw 25
 an (Schöndorff/SSW 1928), Auf
seiner Linie 18 hat er bald einen
langen Rückweg durchs Tal vor
sich. Der Triebwagen wurde am 11.
 August 1964 ausgemustert. Im Hin-
tergrund sehen wir auf dem Stras-
senteil der Schwebebahn einen Zug
 der 50er Serie auf seinem Weg nach
 Oberbarmen. Er wird die Strassen-
bahn zeitlich wohl “abhängen”.
Ein tolles Farbfoto aus längs ver-
gangenen Wupper-Bahn-Tagen!
Foto Wuupertaler Stadtwerke

Das Ende eines vielseitigen Betriebes
Die Stadtwerke waren aus Rationalisierungsgründen schon lange bestrebt, die vielfältigen Betriebsformen zu vereinheitlichen, was zwangsläufig die Stillegung oder einen kostenspieligen Umbau der Strassenbahn bedeutet hätte. Das Netz mit der Schmalspur wurde bereits 1970 endgültig kassiert. Um die verbliebenen Normalstrecken gab es jahrelange Diskussionen über das Für und Wider. Zu den Ablehnungsgründen gehörte auch die geplante neue S-Bahn, die an sich keinen parallelen innerstädtischen Nahverkehr mehr dulden sollte. Mit der dann vollzogenen schrittweisen Stillegung von Linien oder Streckenästen wurden Fakten geschaffen und es kam wie es kommen musste: Am 30. Mai 1987 fuhren die letzten Bahnen durch die Stadt. An diesem Tag waren noch einmal alle Strassenbahnfans auf den Beinen, es gab Sonderfahrten und einen Flohmarkt an der Wagenhalle in Heckinghausen. Ausgerechnet an diesem Tag gab es auch noch den letzten Unfall mit dem Tw 3825, der mit einem PKW kollidierte.             
 

Nicht nur trostlos war das Wetter am abschlies-
senden Betriebstag, sondern es gab noch einen
 Unfall mit einem PKW, der die Vorfahrt nicht be-
achtete. Die Fahrgäste nahmen es gelassen.
Fotos (2)  Michael Hartmann

Typisch deutscher Schilderwald. Symbolhaft: die
 Strassenbahn steht im Abseits, noch nicht einmal
auf einem richtigen Abstellgleis, sondern mehr im Nirgendwo (Wupperstrasse mit Tw 3239).
Foto Michael Hartmann

Die Fahrzeugdaten wurden dem Buch “Strassenbahnen in Wuppertal” von Bernhard Terjung entnommen.

Wir planen eine Überarbeitung der Seite mit Bildern im Standard-Format.

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