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An den Arbeitsbedingungen und Hilfsmitteln beim Bau und im Betrieb der Schwebebahn haben sich in den Jahrzehnten viele Dinge verändert und bestimmt viele Erleichterungen gebracht. Aber schwere Handarbeit im Werksbereich, die ist auch heute oft noch gefragt. Hier ein tolles Zeitdokument von Ende der 1920er Jahre aus der Werkstatt Vohwinkel. Man ist derzeit mit einer Aufarbeitung von Drehgestellen beschäftigt. Für den Fotografen mit seiner großen Platten- kamera müssen die Arbeiter zwischendurch mal ein Positur-Päuschen einlegen, was sicherlich sehr gelegen kommt. Foto Carl Bellingrodt Sammlung Helmut Brinker
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Das ist ein interessannter Größenvergleich zwischen der normalen Eisenbahn und der Schwebebahn. Wobei, zuge- geben, die zweiachsige Werklok 3 so ganz “normal” gar nicht ist, sondern ein ziemlich kleines Exemplar ihrer Spezies darstellt. Wir sind im Fabrikareal der Herstellerfirma Westwaggon (früher van der Zypen/Charlier) in Köln-Deutz, und das im Oktober 1950. Es ist die Stelle, wo das Anschlussgleis des Betriebes die ehemalige BME-Strecke nach Deutz- Tief unterquert. Auf dem Hilfswaggon liegt der (äußerst kurz wirkende) Tw 59 aus der damals gebauten neuen Serie B 50. Die Waggons wurden anschließend per Tieflader über die Düsseldorfer Autobahn nach Vohwinkel gebracht. Foto Carl Bellingrodt Sammlung Helmut Brinker
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Die neuen Gelenkzüge der aktuellen Version wurden vom Hersteller MAN mit der Bahn angeliefert. Auf drei Rungen- wagen wurde jeweils ein Zug befördert. Der zweite Waggon enthält das Mittelteil sowie die vier Drehgestelle. Im Mai 1974 konnte man diese Fuhre im Rbf. Wt-Vohwinkel einfangen. So “verpackt” wirkt die ganze Angelegenheit ziemlich unspektakulär und Außenstehende werden auf den ersten Blick wohl eher eine Straßenbahn vermutet haben. Einen interessanten Hinweis für die Fans bietet das Bild hinsichtlich der Proportionen zwischen Schwebebahn und Eisen- bahn, da hat unser Wahrzeichen wirklich mehr Straßenbahncharakter. Übrigens, ein tolles Vorbild für die Modellbahn! Foto VOBA
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Neue Zeiten im Tal: die Restaurierung der Bahn
Neben den üblichen Verschleißerscheinungen aus dem Betrieb heraus ist unser Verkehrsmittel als Eisen-Bahn zwangsläufig jeglichen Witterungseinflüssen voll ausgeliefert. Über Jahrzehnte hinweg wurde diesen Unbilden mit einer intensiven Lackierung begegnet. Im Stile einer Sisyphusarbeit waren Kolonnen von Mitarbeitern damit beschäftigt, die Bahn immer wieder aufs Neue von Ost nach West anzustreichen. Was im Grunde natürlich mehr einer gründlich-soliden Kosmethik von Farbschichten denn einer eigentlichen Restaurierung gleich kam. Im Juni 1988 begannen daher umfangreiche Versuche an verschiedenen Stellen zwischen Elberfeld und Oberbarmen hinsichtlich einer vollständigen “Entlackung” des Gerüstes für eine dann geplante vollkommen neue Überarbeitung der einzelnen Teile. Die Versuche zeigten hingegen nicht nur einen immensen Aufwand, sondern auch etliche Macken an den Gerüstteilen (korrosionsanfälliger Flussstahl). Als Plan reifte dann die (aus heutiger Sicht vielleicht unvorstellbare) Überlegung, sehr viele oder gar alle Gerüstteile und dazu die Bahnhöfe auszutauschen. Im Oktober 1992 legte man die Bahn an einem Wochenende still und es wurden eine Brücke und eine Stütze ausgetauscht, im April 1995 erfolgte dann der offizielle Beginn der Gesamtaktion mit einer Feier am Bahnhof Zoo/Stadion. In den folgenden Jahren wurden die Abschnitte und Bahnhöfe dann sukzessive ausgetauscht, dazu war die Schwebebahn im Sommer zeitweise mal einige Wochen außer Betrieb. Die gesamte Restaurierung wurde in einigen Phasen begleitet von starken Finanzierungsproblemen und Ungereimheiten bei den Lieferfirmen, so dass erhebliche zeitliche Verzögerungen eintraten. Ende 2009 ist der Ausbau bis auf ein paar Bahnhöfe und einige Gerüstabschnitte zum großen Teil vollendet und man hofft, bis zum Jahr 2014 alle Streckenarbeiten abgeschlossen zu haben. Dazu sind erste Planungen für einen Ersatz der Gelenkzüge angelaufen. Im Ergebnis erhalten die Bürger im Tal quasi zum zweiten Mal eine Unikat-Bahn!
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Eigentliche Umbauten sind hier noch nicht zu sehen, aber ein großes Schild an den Brücken weist auf die kommenden Maßnahmen hin. Ob die Mitbürger allerdings die Texte in der Höhenlage richtig lesen konnten, da bleiben Zweifel. Der Abschnitt an der Rosenau ganz im Osten der Stadt gehörte mit zu den ersten Umbauabschnitten. Unser Blick geht (im Frühjahr 2004) zur Berliner Straße mit den alten Stadthäusern (wo es früher das Modellbahngeschäft Fleissner gab). Foto VOBA
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Etwas seltsam war es für die Wuppertaler schon, wenn bei den Umbauarbeiten Streckenteile zeitweise ohne Brücken- oder Bahnhöfe zu sehen waren. Die Normalität war eben der lange Eisen-Lindwurm im Tal, ohne jegliche Lücken. Hier sind wir an der Herzogbrücke (im Hintergrund die alte Feuerwache Barmen), wo die Wupper und dadurch die Bahn un- mittelbar an die Trasse der Eisenbahnlinie stoßen. Links sehen wir die Garagen- und Bürotrakte der nicht mehr exis- tierenden Firma Auto-Merkur an der Höhne. Die 111 121-0 ist mit einem Regionalexpress nach Aachen unterwegs. Foto Wolfgang Bügel
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Die Restauration des Bahnhofs und der Wagenhalle in Vohwinkel war schon eine wilde Aktion. Hierdurch musste die Schwebebahn länger außer Betrieb gesetzt werden. Wie bei vielen anderen Umbauten im Tal ist der Straßenverkehr auch immer mehr oder minder stark betroffen und es werden einige Hilfsgerüste und Sicherungsmaßnahmen benötigt (Sommer 2007). Der Bahnhof Vohwinkel mit Werkstatt und Abstellgleisen ist das betriebliche Herz der Hängebahn. Fotos (2) Hans-Werner Friedrich
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Wir sind im ehemaligen Bf. Wt-Varresbeck an der Rheinischen Strecke. Mit ein paar Einsätzen geht das Leben auf der Bahntrasse bald dem endgültigen Ende zu. Im Bild der 796 690 vom Förderverein Schienenbus Menden, mit dem man im Oktober 1999 die Strecke nochmals abfahren und an bestimmten Stellen anhalten konnte. Unser Blick geht in Richtung der früheren Firma Jäger mit dem unverwechselbaren Fabrikgebäude. Davor haben die Stadtwerke einen Platz eingerichtet, wo etliche für den Umbau des Schwebebahn-Gerüstes benötigte Teile gelagert werden können. Das blaue Outfit der Teile kann zumindest für einen Augenblick die triste Bahn-Stimmung der Gegend vertreiben. Foto Helmut Brinker
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Einst und Jetzt: Verkehrs- und Stadtgeschichte
Zu den Lieblingskonstellationen gelten bei nicht wenigen Bahnfreunden Darstellungen vergleichender Art, wie sie in den Zeitschriften seit einigen Jahren im Sinne von “gestern - heute” oder “damals - aktuell” präsentiert werden. Über Vergleichsaufnahmen lässt sich besonders gut diskutieren, sie vereinen in vorzüglicher Weise viele Erinnerungen und aktuellere Eindrücke. Es ist auch festzustellen, dass gerade jüngere Freunde, die oftmals mit alten Geschichten - bspw. aus der Dampflokzeit - wenig anfangen können, gerade bei solchen Aufnahmen besonders interessiert wirken, weil die Fantasie ungemein geweckt wird. Im Fokus von vergleichenden Bildern stehen auf den Bahnbereich bezogen oft weniger die eigentlichen Lokomotiven oder Züge, sondern hauptsächlich die Umfeldkonstellationen und deren Veränderungen. Und dies bedeutet, dass derartige Fotos neben der technischen Dimension auch immer einen sozio-ökonomischen Hintergrund haben, was zusammen den Rahmen der Abbildungen ausmacht. Bahnaufnahmen sind dann auch stets Indizien der regionalen Verkehrsgeschichte und konkret auf unseren Bereich bezogen Indizien der Stadtgeschichte im Wuppertal. Nicht verschwiegen sei, dass Vergleichsbilder eine gewisse fatale Logik besitzen, die oft nur mit hohem Aufwand - wenn überhaupt - zu durchbrechen ist. Alte Fotos sind leider nur begrenzt vorhanden, in der Neuzeit sind aber Motive vom identischen Standort wegen zwischenzeitlicher Bebauung, Straßenflächen und wegen der vielfach üppigen Natur oft so nicht mehr einzufangen. Vergleiche werden dazu möglicherweise stark begleitet vom Sonnenstand bzw. der Jahreszeit beim jeweiigen Foto, auch hinsichtlich von störenden Schattenbereichen. Hier müsste man also heute im Vergleich zu früher “genau zur selben Zeit am selben Ort” sein, welch ein Unterfangen!
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An der Ohligsmühle in Elberfeld - einst und jetzt -
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Während die Straßenbauarbeiter mit Markierungsaufgaben betraut sind, rauscht über ihren Köpfen der “blaue Einzian” daher, in den 1960er Jahren eine markante Erscheinung in der Schwebebahnlandschaft und oft beachtet. Indessen nicht nur ob seiner Bauweise belugt, sondern fast mehr wegen der Farbgebung, die aber vielen Mitbürgern im Tal nicht richtig gefiel. Für sich genommen zwar eine schmucke Sache, das mit dem blau/elfenbein-farbigen Outfit, aber wesentlich unscheinbarer als das rot/beigene Farbkleid der anderen Wagen, und - hier liegt der Hase begraben - das kannte man seit Jahrzehnten und machte unsere geliebte Schwebebahn eben mit aus. Die Nr. 101, nach dem Um- baujahr als U 62 bezeichnet, stammt aus zwei Wagen der Serie B 50, zwischen denen ein Mittelteil platziert wurde. Die Stadtwerke experimentierten hier zwecks Anschaffung von Gliederzügen. Ein zweiter Zug (102) wurde ähnlich anno 1965 erbaut, natürlich wieder in bekanntem Design. Das Foto wurde kurz nach der Inbetriebnahme gemacht. Foto Archiv WSW Sammllung VOBA
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Man kann sofort sehen, dass die neue Perspektive aus dem Jahre 2009 nicht exakt gleich ist, aber wegen der großen Werbetafel links und des gewaltigen Bewuchses sich vielleicht sogar günstiger darstellt. Der Vergleich ist ein guter Beweis dafür, dass sich in technischer Hinsicht so viel gar nicht verändert hat, sondern sich Entwicklungen über die Jahrzehnte mehr im Umfeld abspielen. Der sog “Kleiderbügel” wirkt fast identisch, zwischen der Inbetriebnahme der beiden Fahrzeuge (Nr. 101 und Nr. 3) liegt gerade mal ein Jahrzehnt (1962/1972). Es gibt etliche Neubauten bei den Häusern, die aber wegen der Bäume so nicht zu sehen sind. Und, zugegeben, Vergleichs-Auswahlen sind auch immer subjektiver Natur. Das neue Brückenbauwerk über die B 7 wurde übrigens am 25.5.1955 offiziell in Betrieb genommen. Foto Jan Niko Kirschbaum
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Am Gemarker Ufer in Barmen - einst und jetzt -
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Ein interessantes Zeitdokument vom Juni 1954. Wir stehen in der Barmer Innenstadt auf der Straße “Am Clef”, wo ganz vorne die Straßenbahngleise nach Heckinghausen sichtbar sind. Die Häuserzeile gegenüber liegt am Gemarker Ufer mit den nach der Kriegszerstörung wieder erstellten Gebäuden. Mit “Gemarke” kommt die Urbezeichnung dieses Areals zum Ausdruck. Der Flecken gilt als eigentliche Keimzelle der Barmer Innenstadt. Links das große Haus ist das legendäre Kino “Lichtburg”. Der ziemlich neue Schwebebahnzug Nr. 65 + 66 der Reihe B 50 hat vor wenigen Augen- blicken den Bahnhof am Alten Markt verlassen - früher Rathausbrücke - und strebt weiter Richtung Oberbarmen. Foto Carl Bellingrodt Sammlung Helmut Brinker
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Wüsste man es nicht besser, gäbe es wohl große Mühe, einen ähnlichen Standort zum obigen Bild auszumachen. Eine identische Perspektive ist wegen der etwas anderen Straßenführung und vor allem wegen der vielen Bäume überhaupt nicht mehr zu erfassen. Anstelle des alten Bahnhofs gibt es seit 1967 eine neue, glasdurchflutete Station, die wegen der neu angelegten großen Straßenkreuzung (links vom Bild) allerdings etwas östlicher gebaut wurde. Der einzige An- haltspunkt ist das Eckhaus hinter der Schnauze vom 65 auf dem oberen Bild zusammen mit dem Stützpfeiler 401, der beim alten Foto rechts im Anschnitt zu sehen ist . Die “Lichtburg” gibt es wie so viele Kinos im Tal auch nicht mehr, deshalb wird uns der Blick auf ein heute dort befindliches Schnellrestaurant erspart (Aufnahme vom Oktober 2009). Foto VOBA
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Unweit vom Endbahnhof in Vohwinkel - einst und jetzt -
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Wir stehen Anfang der 1960er Jahre auf der Vohwinkler Straße an der Portalstütze Nr. 8, wo uns ein Wagen der Bau- reihe B 50 auf seinem noch langen Weg in den Osten der Stadt begegnet. Er hat vor kurzer Zeit die Endhaltestelle verlassen. Der automobile Nahverkehr ist mit dem (damals recht modernen) Büssing-Bus 1047 vertreten, der nach Wülfrath fahren soll. Um dahin zu kommen, müsste er aber bald mal nordwärts abbiegen. Links sehen wir die Fahrlei- tung vom Obus nach Solingen. Die Szene wirkt etwas gestellt, aber es ist ein tolles Verkehrsbild aus alten Zeiten. Foto Archiv WSW Sammlung VOBA
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Es ist etwa dieselbe Perspektive, aber mit anderen Lichtverhältnissen und - vor allem - sind wir in einer ganz ande- ren Jahreszeit. Es ist schon frappierend, wie sich dadurch eine ganz andere Szenerie präsentiert. Man könnte jetzt die Rätselfrage stellen, welche der Häuser im Hintergrund vor mehreren Jahrzehnten schon gebaut waren, die etwas älteren Einheimischen werden es natürlich wissen. Als Zug sehen wir den Tw 17 mit der Werbung für Aspirin-Tablet- ten, einem treuen und stetigen Ertragsbringer für die Bayer AG und eines der ältesten Markenartikel. Der Obus der Solinger Stadtwerke fährt auf der Linie 683 quer durch die Klingenstadt hindurch bis an die Endhaltestelle zum “Herz des Bergischen Landes”. Das Fahrtziel ist sehr vielversprechend-geheimnisvoll als “Burger Bahnhof” gekennzeichnet. Foto Jan Niko Kirschbaum
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Mit Modellen Geschichte schreiben
Beim Modellnachbau von Eisenbahnen scheiden sich die Hobby-Geister, denn damit haben etliche der so genannten wahren Vorbildbahner oft nicht viel am Hut, weil es eben nicht das Original, sondern mehr Spielzeug ist. Manche hingegen verbinden hier eine optimale Kombination von Vorbildorientierung und Modellumsetzung und schaffen sich damit ihre eigenen Welten. Zwar kleiner als 1:1, aber es sich durchaus ganz reale Welten! Und, je intensiver man über die Vorbilder Bescheid weiß, um so besser sind die Voraussetzungen für eine modellgerechte Umsetzung. Wenn man vor Ort direkt oder manche Abbildung sieht, wird man schon verstehen, welch eine Faszination auch Modelle auf viele Betrachter ausüben können. Die Schwebebahn ist unzweifelhaft ein Exot im Reigen der Verkehrsmittel, wodurch der Kreis von potentiellen Nachbau-Interessierten schon begrenzt sein wird. Im Tal gibt es aber eine ganz ausgewählte Runde von Experten, die hier allerdings Einmaliges leistet: den Bau von Schwebebahn-Modellen im wirklich beeindruckenden Maßstab 1:22,5/1:25. Fachmännische Baumethoden sind selbstverständlich, alle Details werden akkurat ausgeführt, Lackierung sowie Beschriftung lassen keine Wünsche offen. Und das beste, die Dinger fahren auch noch, wie man sich stets im November bei den Ausstellungen im Areal der Stadtwerke überzeugen kann. Für kleinere Modellgrößen gibt es mittlerweile eine begrenzte Auswahl von Kleinserienmodellen, die aber für Kinderhände nicht gedacht sind. Ganz anders die Ende der 1950er Jahre von der Gevelsberger Firma Stube auf den Markt gebrachte Hängebahn. Sie enthielt ein ganzes System von Elementen im angenäherten Maßstab 1:87 und war eine vorzügliche Ergänzung zur damls weit verbreiteten HO-Tischbahn.
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Das ist ein ganz fantastisches Schwebebahnmodell im Maßstab 1:22,5, gebaut von den heimischen Experten Klaus Hoffmann und Helmut Becker. Man beachte nur die Drehgestelle, die die Bahn für den Fachmann sofort als Fahrzeuge der Reihe 00 erkennen lassen. Die Lackierung und Beschriftung sind von hervorragender Akkuratesse Die Figuren stammen von der LGB und Preiser und finden sich normalerweise auf den großspurigen Gartenbahnanlagen wieder. Foto VOBA
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Von Stube kamen Ende der 1950er Jahre einige Teile auf den Markt. Es gab Brücken, Gitterstützen und eine enge Wendeschleife, dazu einen Bahnhof mit “freizügigen” Aufgängen. Alles war aus Bleich, meist in lindgrün, aber auch in silber-dunkel. Die (kurzen) Wagen hatten ein Gussgehäuse, es gab sie auch in blau/weiß zu kaufen. Alles war in den Ausmaßen genau auf die Gleise von Märklin abgestimmt (gerade 18 cm und 36 cm-Kreis), so dass eine schöne Spiel- situation gegeben war (Schwebe- über Eisenbahn). Die Stromaufnahme erfolgte über das Gerüst sowie von einer Schleiferbahn am Boden der Brücken. Alles war recht einfach nachgebildet, aber ziemlich robust und ganz im Stil der damaligen Zeit produziert. In den 1950er Jahren gab es übrigens von Märklin noch Gleise mit einer Mittelschiene! Foto VOBA
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Schwebebahn -Übersicht- Schwebebahn -Betrieb- Schwebebahn -Spezielles-
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